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	<title>OpenMindJournal &#187; Bewusstes Investieren</title>
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	<description>Das Online-Journal für Bewusstsein, Lebenspraxis und Change</description>
	<lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 11:01:36 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Nachhaltigkeit: Großanleger sind scheu</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 08:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstes Investieren]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Trotz Vorsicht weiterhin positive Einstellung zum Thema Frankfurt am Main/Köln (pte) — Deutsche Großanleger sind gegenüber nachhaltigen Investments im Vergleich zum Vorjahr zurückhaltender geworden. Die Einstellung gegenüber Anlagen, die neben ökonomischen Faktoren auch ökologische, soziale oder ethische Aspekte berücksichtigen, ist aber weiterhin positiv. Zu diesem Ergebnis kommt der diesjährige Stimmungsindex zur nachhaltigen Kapitalanlage der Fondsgesellschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Trotz Vorsicht weiterhin positive Einstellung zum Thema</h2>
<div id="attachment_4808" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2012/05/546589_web_R_K_B_by_Rudolpho-Duba_pixelio.de_.jpg" rel="lightbox[4806]"><img class=" wp-image-4808 " title="Windrad: Investoren bei Öko-Investments zurückhaltend " src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2012/05/546589_web_R_K_B_by_Rudolpho-Duba_pixelio.de_-300x200.jpg" alt="" width="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Rudolpho Duba / pixelio.de</p></div>
<p>Frankfurt am Main/Köln (pte) — Deutsche Großanleger sind gegenüber nachhaltigen Investments im Vergleich zum Vorjahr zurückhaltender geworden. Die Einstellung gegenüber Anlagen, die neben ökonomischen Faktoren auch ökologische, soziale oder ethische Aspekte berücksichtigen, ist aber weiterhin positiv. Zu diesem Ergebnis kommt der diesjährige Stimmungsindex zur nachhaltigen Kapitalanlage der Fondsgesellschaft Union Investment in Zusammenarbeit mit Henry Schäfer, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Finanzwirtschaft an der <a href="http://www.bwi.uni-stuttgart.de" target="_blank" rel="external nofollow">Universität Stuttgart</a>.</p>
<h4>Informationsdefizit</h4>
<p>Im Vergleich zum Vorjahr fiel der Index auf einer Skala von –100 bis +100 von +22 auf +4 Punkte. Zum Rückgang des Indexes haben unter anderen folgende drei Faktoren beigetragen: So gaben in der von Februar bis März durchgeführten Befragung diesmal weniger Investoren an, Nachhaltigkeitskriterien bei ihren Anlageentscheidungen zu berücksichtigen. Hatten sich im vergangenen Jahr noch 64 Prozent entsprechend geäußert, waren es jetzt noch knapp 50 Prozent.</p>
<p>Ferner sank in diesem Jahr bei den Befragten die Gewichtung nachhaltiger Strategien im Rahmen der gesamten Anlagepolitik. Während sich 2011 noch 59 Prozent der Großanleger dazu bekannt hatten, nachhaltige Strategien im Vergleich zu anderen Investmentkriterien stark oder sehr stark zu berücksichtigen, fiel dieser Anteil in der aktuellen Befragung auf 42 Prozent. Rund die Hälfte der Investoren berücksichtigt Nachhaltigkeitsaspekte in gleichem Maße wie andere Anlagekriterien. Dritter Faktor ist ein Informationsdefizit: Der Anteil derjenigen, die sich in Sachen Nachhaltigkeit gut oder sehr gut informiert fühlen, sank von 57 auf 40 Prozent.</p>
<h4>In Wirtschaft manifestiert</h4>
<p>Trotz des Indexrückganges ist das Thema Nachhaltigkeit in der Wirtschaft angekommen, wie auch Mahammad Mahammadzadeh, Nachhaltigkeitsexperte am <a href="http://iwkoeln.de" target="_blank" rel="external nofollow">Institut der deutschen Wirtschaft</a> Köln, im pressetext-Gespräch bestätigt. »Unsere aktuelle Online-Befragung im Rahmen des Umweltexpertenpanels zeigt, dass Nachhaltigkeit bereits heute ein Bestandteil der Leitbilder in vielen Unternehmen ist.«</p>
<p>Dieser Aussage stimmt eine große Mehrheit der befragten Umweltexperten aus Unternehmen zu. »Bei vielen Unternehmen wurden auch Nachhaltigkeitsziele formuliert. Nach Ansicht von drei Viertel der befragten Umweltexperten tragen Nachhaltigkeitsaspekte sogar zur Kostenreduktion bei«, unterstreicht Mahammadzadeh.</p>
<h4>Durch Schuldenkrise verunsichert</h4>
<p>Die aktuellen Ergebnisse lassen laut Union Investment darauf schließen, dass in der Beurteilung nachhaltiger Investmentstrategien eine gewisse Verunsicherung eingetreten ist. »Darüber hinaus haben sich anscheinend bei einer Reihe von Investoren im Zuge der europäischen Staatsschuldenkrise die Prioritäten verschoben, da in Anbetracht des schwierigen Marktumfeldes die Sicherung des benötigten Mindestertrags alles andere dominieren dürfte«, erklärt Alexander Schindler, Vorstandsmitglied bei Union Investment.</p>
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		<title>Grünes Geld im Trend</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2011/07/07/grunes-geld-im-trend/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 09:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alternatives Banking]]></category>
		<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstes Investieren]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Was Frauen wollen und Männer machen GLS Bank und Green City Energy veröffentlichen Geschlechter-Studie zum Anlageverhalten bei grünen Geldanlagen (PresseBox) München, 06.07.2011, Frauen messen moralischen Gesichtspunkten einer Geldanlage genau so viel Bedeutung bei wie der Rendite. Männer hingegen verfügen über ein stärkeres Bewusstsein über grüne Investitionsmöglichkeiten. Insgesamt aber zeigen sowohl Anleger als auch Anlegerinnen ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Was Frauen wollen und Männer machen</h2>
<h4>GLS Bank und Green City Energy veröffentlichen Geschlechter-Studie zum Anlageverhalten bei grünen Geldanlagen</h4>
<div id="attachment_2166" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/07/ap4ad8717970fe3_small.jpg" rel="lightbox[2164]"><img class="size-medium wp-image-2166 " src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/07/ap4ad8717970fe3_small-300x225.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: aboutpixel.de / Mutter und Kind © Rainer Sturm</p></div>
<p>(PresseBox) München, 06.07.2011, Frauen messen moralischen Gesichtspunkten einer Geldanlage genau so viel Bedeutung bei wie der Rendite. Männer hingegen verfügen über ein stärkeres Bewusstsein über grüne Investitionsmöglichkeiten. Insgesamt aber zeigen sowohl Anleger als auch Anlegerinnen ein großes Informationsdefizit beim Thema nachhaltiger Investments. Zu diesem Schluss kommt die aktuelle Forsa-Studie im Auftrag der <a href="http://www.gls.de/" target="_blank" rel="external nofollow">GLS Bank</a> und <a href="http://www.greencity-energy.de/" target="_blank" rel="external nofollow">Green City Energy</a>, die erstmals im Rahmen der Messe Grünes Geld in München vorgestellt wird.</p>
<p>Grüne Geldanlagen liegen im Trend, das zeigt die dynamische Entwicklung von nachhaltigen Geldanlagen in den vergangenen Jahren. Doch bisher fehlten Untersuchungen, die den Zusammenhang zwischen sozioökologischen Aspekten und den Investitionsentscheidungen von privaten Anlegern aufzeigen. Die aktuelle Forsa-Studie im Auftrag der GLS Bank und dem alternativen Energiedienstleister Green City Energy zu »sozial-ökologischen Geldanlagen« liefert dazu repräsentative Daten. Die Studie ermittelt unter anderem wichtige Aspekte bei der Entscheidung für eine Geldanlage, die Bekanntheit von sozial-ökologischen Geldanlagen und ein tatsächliches Investment in diesem Bereich. Zielgruppe der Befragung waren 1001 deutsche Finanzentscheider ab 18 Jahren mit mindestens einer Geldanlage.</p>
<h4>Frauen legen mehr Wert auf sozial-ökologische Kriterien ihrer Geldanlage</h4>
<p>Die vorliegende Erhebung zeigt, dass die wichtigsten Aspekte für Anleger neben der Sicherheit ihres Investments (93%), die flexible Laufzeit (87%), freie Verfügbarkeit (83%) und Rentabilität (74%) sind. Hierbei zeigen sich im Geschlechtervergleich keine signifikanten Unterschiede. Anders gestaltet sich die Lage hinsichtlich sozial-ökologischer Kriterien: Rund 70 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen soziale Gesichtspunkte bei der Geldanlage sehr wichtig oder wichtig sind. Frauen führen hier mit 74 Prozent gegenüber 65 Prozent der Männer und messen somit moralisch/ethischen Aspekten genau so viel Bedeutung bei wie dem Anspruch auf Rendite. Für 56 Prozent der Gesamtbefragten spielen ökologische Kriterien eine bedeutende Rolle. Auch hier haben die Frauen mit 61 Prozent vs. 52 Prozent der Männer die Nase vorn.</p>
<h4>Nachhaltige Geldanlagen sind für viele Deutsche ein Fremdwort</h4>
<p>Umso überraschender stellt sich heraus, dass bisher nur jeder dritte Finanzentscheider (33%) von sozial-ökologischen oder ethisch-sozialen Geldanlagen gehört hat. Rund 66 Prozent der Gesamtbefragten ist diese Anlageform gänzlich unbekannt. Allerdings sind Befragten mit Abitur oder Studium (51%) sowie einem monatlichen Haushaltseinkommen von mindestens 2.000 Euro (40%) sozial-ökologische Geldanlagen überdurchschnittlich bekannt. Auffällig ist, dass Männer besser informiert sind als Frauen (40% vs. 27%).</p>
<h4>Anleger vertrauen eher ihrem Bauchgefühl als professionellem Rat</h4>
<p>An erster Stelle für vertrauenswürdige Quellen bei der Entscheidung für eine neue Geldanlage steht das eigene Bauchgefühl: Sechs von zehn Befragten vertrauen bei der Wahl ihrer Geldanlage auf die eigene Erfahrung beziehungsweise ihrer »inneren Stimme«. Die Empfehlung eines Bank– oder Vermögensberaters ist für jeden Zweiten (48%) ausschlaggebend. Etwa jeder Dritte zählt auf Informationen aus Zeitung oder dem Internet (34%). Erst dahinter liegt die Empfehlung von Verwandten oder Bekannten (30%).</p>
<p>Während Männer sich bei der Entscheidung für eine Geldanlage etwas stärker von der eigenen Erfahrung leiten lassen als Frauen (63% vs. 57%) ist der Rat des Vermögensberaters und des persönlichen Umfelds für Frauen die wichtigere Entscheidungshilfe (52% vs. 44% bzw. 35% vs. 25%). »Die Zahlen spiegeln unsere praktischen Erfahrungen wieder: Männer treffen ihre Entscheidungen stärker anhand von Zahlen, Daten und Fakten, während Frauen der direkte Bezug zum Anbieter sowie die Geschichte hinter der Geldanlage überzeugt«, so Theresa Kratschmer, Mitinitiatorin der Studie und Unternehmenssprecherin von Green City Energy. »Das gravierende Wissensdefizit rund um grüne Geldanlagen zeigt aber auch, dass den Medien einen Schlüsselrolle bei der Aufklärung der Anleger zukommt. Insbesondere die Breitenpresse sowie Lifestyle– und Frauenmedien vernachlässigen dieses Themenfeld häufig.«</p>
<h4>Nur 3 Prozent der Anleger entschieden sich bisher für grüne Geldanlagen</h4>
<p>Nur jeder zehnte Kenner hat bereits in eine nachhaltige Geldanlage investiert, das entspricht etwa drei Prozent der privaten Finanzentscheider. Immerhin ziehen 34 Prozent der informierten Anleger eine sozial-ökologische Finanzanlage in Betracht, das entspricht 10 Prozent der Gesamtentscheider. »Die Studie zeigt uns, dass der grüne Geldmarkt noch viel Potential bereit hält und gleichzeitig einer großen Aufklärung bedarf. Als nachhaltiges Bankinstitut kommen wir diesem Auftrag gerne nach und freuen uns über eine wachsende Zahl von Anlegern, die in nachhaltige Anlageformen investieren wollen«, erklärt Carsten Schmitz, Mitinitiator der Studie und Filialleiter der GLS Bank in München. »Aufgrund des Informationsbedarfs planen wir gemeinsam mit Green City Energy eine Veranstaltungsreihe in München, um das Bewusstsein für nachhaltige Geldanlagen zu steigern.«</p>
<h4>Anleger zeigen Sympathie für Investitionen vor der eigenen Haustüre</h4>
<p>Als weiteres Ergebnis der Studie geht hervor, dass knapp jeder zweite Befragte in ein regionales Bürgerkraftwerk investieren würde. Insbesondere Männer zeigen sich dieser Idee aufgeschlossener als Frauen (52% vs. 41%).</p>
<p>Von diesem Trend profitiert auch der alternative Energieversorger Green City Energy: »In den vergangenen Monaten verzeichneten wir eine hohe Nachfrage bei unseren Bürgerbeteiligungsfonds und Genussrechten«, so Thomas Prudlo, Geschäftsführer der Green City Energy GmbH. »Wir sind zuversichtlich, dass auch in Zukunft immer mehr Menschen Vertrauen in nachhaltige Anlageformen fassen und somit persönlich an der Energiewende teilzuhaben.«</p>
<h4>GLS Bank</h4>
<p>Die GLS Bank steht mit ihrer sozialökologischen Ausrichtung für die Verbindung von Sinn, Gewinn und Sicherheit. Ziel unserer Tätigkeit ist eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft und unserer Lebensgrundlagen. Geld verstehen wir dabei als ein soziales Gestaltungsmittel.</p>
<p>In der ersten sozial-ökologischen Universalbank der Welt arbeiten die GLS Gemeinschaftsbank eG, die GLS Treuhand e.V. und die GLS Beteiligungs AG eng zusammen. Der Begriff Universal wirkt dabei in zwei Dimensionen. Zum einen, weil die GLS Bank den Kundinnen und Kunden ein umfassendes Angebot als Hausbank macht, und zum anderen, weil in unseren Angeboten die wesentlichen Qualitäten des Geldes, nämlich Zahlen, Leihen/Finanzieren und Stiften/Schenken abgebildet sind.</p>
<p>Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist ein einmaliges Angebot an nachhaltigen Zahlungsverkehrsmöglichkeiten, Geldanlagen und Beteiligungsmöglichkeiten, zukunftsweisenden Finanzierungen und guten Ideen zu Stiften und Schenken aus einer Hand.</p>
<p>Heute steht die bundesweit an 7 Standorten (Hamburg, Berlin, Bochum, Frankfurt, Freiburg, Stuttgart, München) tätige GLS Bank für ein Bankgeschäft mit Sinn. Sie ist bekannt für Transparenz, Menschlichkeit und einen bewussten Umgang mit Geld. National und international arbeitet sie an der Stärkung eines zukunftsweisenden, fortschrittlichen Bankgeschäftes, in dessen Mittelpunkt der Mensch — und nicht das Geld — steht.</p>
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		<title>Der Stoff, aus dem Heldinnen sind</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2011/07/06/der-stoff-aus-dem-heldinnen-sind/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 16:06:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstes Investieren]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine aggressive Kreditvergabe hat arme Menschen in Indien noch ärmer gemacht oder mehrere gar vor lauter Verzweiflung über ihre Schulden in den Tod getrieben. Mikrofinanzkredite sind in den letzten Monaten deshalb in Verruf gekommen. Hat diese Form der Armutsbekämpfung versagt? Es ist kein Zufall, dass die negativen Auswirkungen einer unkontrollierten Mikrokreditvergabe ausgerechnet im indischen Andhra [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/07/dreamstime_xs_18745653.jpg" target="_blank" rel="lightbox[2141]"><img class="alignright size-full wp-image-2145" style="margin-left: 10px;" title="African women © Djembe | Dreamstime.com" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/07/dreamstime_xs_18745653.jpg" alt="" width="200" /></a>Eine aggressive Kreditvergabe hat arme Menschen in Indien noch ärmer gemacht oder mehrere gar vor lauter Verzweiflung über ihre Schulden in den Tod getrieben. Mikrofinanzkredite sind in den letzten Monaten deshalb in Verruf gekommen. Hat diese Form der Armutsbekämpfung versagt?</em></p>
<p>Es ist kein Zufall, dass die negativen Auswirkungen einer unkontrollierten Mikrokreditvergabe ausgerechnet im indischen Andhra Pradesh einen traurigen Höhepunkt erreichten: Nirgendwo anders war die Dichte an Mikrofinanzinstitutionen so hoch wie dort. Neben Hilfsorganisationen und Selbsthilfegruppen drängten zunehmend profitorientierte Akteure auf den Markt. Kredite wurden wahllos vergeben, von Transparenz und Kundenschutz keine Spur. Als Meldungen von einer Selbstmordwelle die Runde machten, weil Kreditnehmerinnen die Zinsen, aber auch die Kredite selbst nicht mehr zurückzahlen konnten, gab es Aufrufe, keine Zinsen und Rückzahlungen mehr zu leisten, was die Institutionen in Schwierigkeiten bringt. Mittlerweile ist die indische Zentralbank dabei, den Mikrofinanzsektor zu regulieren, und sie will Zinssätze auf 24 Prozent begrenzen. Bereits warnen Profiteure aus der Branche vor einem Überschwappen der Kontrollen auf andere Länder. Der Wettbewerb dürfe nicht eingeschränkt werden, nur er sorge für einen «fairen» Zinssatz. Dieser Ruf kommt aus den Industrieländern, die ihre Wirtschaft lange Zeit geschützt und subventioniert oder den Kapitalverkehr kontrolliert haben und es teilweise auch heute noch tun.</p>
<h4>Gigantischer Markt</h4>
<p>Laut der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) des Bundes haben weltweit zwei Drittel aller Menschen keinen Zugang zu Finanzdienstleistungen. Sie gelten wegen ihrer Armut als kreditunwürdig. Der Grossteil davon sind Frauen, die sich in einer informellen Wirtschaft durchschlagen, um sich und ihre Kinder zu ernähren.</p>
<p>Heute beziehen rund 100 Millionen Menschen weltweit Mikrokredite. Der Markt ist gigantisch und vollkommen unreguliert. Er wird auf 200 Milliarden Dollar weltweit geschätzt. Deshalb zieht er zunehmend grosse private Investoren an, die permanent auf der Suche nach neuen Anlagemöglichkeiten sind. Mit der Mikrofinanz schlagen sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Es winkt ihnen ein Milliardengeschäft, und das Engagement lässt sich als gute Tat verkaufen. Jeder Akteur kann sich dabei eine eigene Definition von sozialer Verantwortung zurechtschustern, denn globale messbare Standards sind in weiter Ferne. Immerhin haben sich Anfang 2011 mehr als zwanzig wichtige Mikrofinanzakteure zu Transparenz und Minimalstandards im Umgang mit den Kundinnen und Kunden verpflichtet. Diese Uno-Richtlinien (Principles for Investors in Inclusive Finance, PIIF) sind jedoch ein reiner Akt der Selbstregulierung, denn weder übt die Uno eine Kontrollfunktion aus, noch verfügt sie über Sanktionsmöglichkeiten.</p>
<h4>Geld allein reicht nicht</h4>
<p>Die Mikrofinanz-Kreditvergabe ist nicht nur für Investoren interessant, sie gilt auch als innovatives Instrument der Entwicklungshilfe. Im Hauptunterschied zu einer Spende wird das Geld ausgeliehen, und es fliesst nach erfolgreicher Hilfe zur Selbsthilfe wieder in den Kreislauf zurück und steht jemand Neuem zur Verfügung. Allerdings liegt diesem Konzept die etwas</p>
<p>kühne Annahme zugrunde, dass Millionen, ja Milliarden von Menschen das Talent zum Unternehmer und zur Unternehmerin haben. Allein schon deshalb ist es einleuchtend, dass eine Kreditvergabe mit der Vermittlung von technischem und betriebswirtschaftlichem Know-how einhergehen sollte. Auch Angebote für Spar– und Versicherungsmöglichkeiten rücken vermehrt in den Vordergrund. Denn was nützt einer indischen Bäuerin ihr hart verdientes Geld, wenn sie es nirgends geschützt aufbewahren und wenn sie sich nicht gegen Krankheit oder Ernteausfälle versichern kann? Wenn sie die Ersparnisse nicht für die Ausbildung der Kinder verwenden oder in ihr Geschäft reinvestieren kann. Nur ganzheitliche Ansätze haben bei der Armutsbekämpfung eine Chance auf Erfolg.</p>
<p>Private und institutionelle Anlegerinnen und Anleger mit einem starken ethischen Kompass sollten bei der Auswahl einer Geldanlage im Mikrofinanzbereich darauf achten, ob solche nachhaltigen Strategien vorhanden sind. Und darauf, dass die Investoren (Investmentfonds, Non-Profit-Organisationen usw.) der Tatsache Rechnung tragen, dass es vor allem Frauen sind, die Mikrokredite beziehen. Ein weiterer Hinweis für ernst gemeinte soziale Verantwortung des Investors ist dessen Präsenz vor Ort: Erfolgen die Investitionsentscheide irgendwo eingleisig in einer fernen Firmenzentrale, oder besteht eine Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen?</p>
<p>Entwicklung hat mit Nachhaltigkeit zu tun, mit dem Aufbau von Strukturen, mit Gesundheit und mit Bildung. Nachhaltigkeit entsteht durch qualitatives Wachstum, oft erst über mehrere Generationen hinweg. Armut hingegen bedeutet täglichen Kampf ums Überleben, gesundheitliche Probleme, Unsicherheit. Zu den Unsicherheiten auf der individuellen Ebene gesellen sich weitere auf regionaler und nationaler Ebene: Inflation, Korruption, politische Instabilität, Kapitalflucht usw. Alle diese Faktoren sind Risiken, die – zusammen mit «betrieblichen Aufwandfaktoren» – den Preis für einen Kredit bestimmen. So lauten die Regeln des freien Marktes.</p>
<h4>Einige haben es geschafft – sie sind die Heldinnen</h4>
<p>Dass man armen Menschen Kredite gewährt, ohne dass sie dafür die sonst üblichen Sicherheiten einbringen müssen, hat per se noch nichts mit sozialer Verantwortung zu tun. Denn wer einen Kredit bezieht, muss knallharte, «marktgerechte» Bedingungen erfüllen und bekommt sämt liche Risiken überwälzt, für die er oder sie nur teilweise verantwortlich ist. Auch nicht profitorientierte Organisationen halten sich an die marktüblichen Zinssätze in den jeweiligen Ländern, doch schaffen sie im Gegensatz zu den profitorientierten Akteuren einen nachhaltigen Mehrwert vor Ort, denn sie errichten und finanzieren die bereits erwähnten Parallelstrukturen, bauen aber auch Gesundheitszentren und Schulen. Viele – in der Mehrheit Frauen – haben es geschafft, dank eines Mikrokredites eine Existenz für sich und ihre Familien aufzubauen. Es gibt sie also, die Erfolgsstorys, die kleinen und grossen Wunder, die Stärkung von Frauen. Dies ist der Stoff, aus dem Heldinnen sind. Doch leider steckt die Erforschung der Auswirkung von Mikrokrediten auf die Armutsbekämpfung noch in den Kinderschuhen, und es gibt nur wenige Studien und wenig aussagekräftige Zahlen zum Thema.</p>
<p> </p>
<p><em>Dieser Text erschien zuerst in </em><a href="http://www.abs.ch/de/zeitung-moneta/" target="_blank" rel="external nofollow"><em>›moneta‹ 2/2011</em></a><em>. ›moneta‹, die Zeitschrift für Geld und Geist, wird von der Alternativen Bank Schweiz, <a href="http://www.abs.ch" target="_blank" rel="external nofollow">ABS</a>, unterstützt.</em></p>
<p><em>Weitere Informationen zu Mikrofinanz: </em><a href="http://www.mikrofinanzwiki.de/" rel="external nofollow"><em>www.mikrofinanzwiki.de</em></a><em><br />
</em></p>
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		<item>
		<title>Integral Impact Investing</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2011/03/30/integral-impact-investing/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 15:58:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[a_Editors Choice]]></category>
		<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstes Investieren]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Foto: aboutpixel.de / Glückskurve © Holger Hecklau Wo die Wissenschaft des Erfolgs auf die Kunst der Erfüllung trifft Dieser Artikel stellt das Konzept des Integral Impact Investment vor, als ein evolutionäres Modell für nachhaltiges Kapitalmanagement. Es wird erörtert, wie die grossen kollektiven Bedrohungen, denen die Menschheit heute ausgesetzt ist, von derzeitigen Entwicklungsstrategien und Investmentprogrammen nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="alignright bildhinweis" style="width: 470px;"><img class="size-full wp-image-954 alignnone"  title="aboutpixel.de / Glückskurve © Holger Hecklau" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/03/ap4ad8b210a39a2_small.png" alt="" width="470" /><br />Foto: <a href="http://www.aboutpixel.de" rel="nofollow external">aboutpixel.de</a> / Glückskurve © Holger Hecklau</p>
<h2>Wo die Wissenschaft des Erfolgs auf die Kunst der Erfüllung trifft</h2>
<p><em>Dieser Artikel stellt das Konzept des Integral Impact Investment vor, als ein evolutionäres Modell für nachhaltiges Kapitalmanagement. Es wird erörtert, wie die grossen kollektiven Bedrohungen, denen die Menschheit heute ausgesetzt ist, von derzeitigen Entwicklungsstrategien und Investmentprogrammen nur partiell adressiert werden. Es wird auf die wichtige Rolle des Kapitals und der Wirtschaft hingewiesen, indem diese die heutigen Herausforderungen mildern, und hinterfragt die Nachhaltigkeit der momentanen Investmentpraktiken in allen Investmentfeldern, wie Venture Capital, Public und Private Equity. Überdies bietet dieser Artikel ein integrales Investment Gerüst, das die derzeitigen Lücken füllen könnte, während es die potenziellen Risiken bei der Kapitalanlage reduziert und die sozialen, ökologischen und kulturellen Auswirkungen sowie die Zufriedenheit anhebt.</em></p>
<p><strong>Was ist das Problem?</strong><br />
In seinem bemerkenswerten Buch „Wohlstand für viele: Globale Wirtschaftspolitik in Zeiten der ökologischen und sozialen Krise“ identifizierte Jeff D. Sachs<sup class='footnote'><a href="#fn-942-1" id='fnref-942-1'>1</a></sup>, Professor an der Columbia University, Direktor von The Earth Institute und UN Sonderberater, sechs Haupttrends und Herausforderungen, denen die Menschheit im 21sten Jahrhundert ausgesetzt ist.</p>
<p><strong>Diese Trends und Herausforderungen sind folgende:</strong></p>
<ol>
<li>Zeitalter der Konvergenz: Das 	schnelle Wirtschaftswachstum in den sogenannten BRIC-Staaten (Brazilien, Russland, Indien, China) führt zu einer viel höheren Weltwirtschaft mit einem globalen Weltprodukt von $420 Billionen in 2050 – oder 6.5 Mal höher als 2005 – und einem 	Bevölkerungswachstum von 40 Prozent. Dies verursacht eine Annäherung zwischen den entwickelten und den Entwicklungsländern.</li>
<li>Mehr Menschen mit höherem 	Einkommen: Das durchschnittliche Einkommen der Welt wird bis 2050 um 	400 Prozent anwachsen. Gegenwärtigen Vorhersagen der Weltbank zufolge, wird 2050 das durchschnittliche Einkommen in Entwicklungsländern $40’000 sein, und in den USA, zum Beispiel, wird es bei $90.000 sein.</li>
<li>Das Asiatische Jahrhundert: Gemäss Studien des Earth Institutes wird Asiens Anteil am Welteinkommen bis 2025 um 49 Prozent wachsen, und bis 2050 um 54 Prozent, und wird 	somit die Führung in der Welt übernehmen.</li>
<li>Das Städtische Jahrhundert: Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit, werden mehr Menschen auf der Welt in Städten wohnen als in ländlichen Gebieten. Zu den Vorteilen kommen signifikante Kehrseiten, wie etwa die „Urbanisierung des Hungers“, Gesundheitsrisiken, Infektionskrankheiten, und Unsicherheit.</li>
<li>Die Herausforderungen für die Umwelt durch die derzeitigen Trends sind enorm, und beinhalten Verunreinigung von Wasser, Erde und Athmosphäre mit signifikantem Anstieg an Kohlendioxid Emission per Capita, Anstieg des Meeresspiegels, weitere Umweltzerstörungen, Rückgang der Biodiversität und zunehmende Erschöpfung der natürlichen 	Ressourcen. Der Einfluss des Menschen auf die Umwelt ist bereits nicht mehr nachhaltig<sup class='footnote'><a href="#fn-942-2" id='fnref-942-2'>2</a></sup>. Mit dem Aufstreben von China und Indien muss der derzeitige Kohlendioxidausstoss pro Kopf und Jahr wesentlich reduziert werden, andererseits ist das Überleben unseres Planeten, wie wir in kennen, in Gefahr. Demnach werden der Anstieg des Meeresspiegels, die Zerstörung von Lebensraum, zunehmende Krankheitsübertragung und Naturkatastrophen, Veränderungen in der 	landwirtschaftlichen Produktivität, Verfügbarkeit von Wasser und die Meereschemie, nicht die einzigen Konsequenzen des Klimawandels sein (Abbildung 1)<sup class='footnote'><a href="#fn-942-3" id='fnref-942-3'>3</a></sup>.</li>
<li>Ärmste Milliarde und die 	Armutsfalle: Rund eine Milliarde Menschen auf Erden sind trotzdem nicht von diesem Wirtschaftswachstum, wie vorher erwähnt, betroffen. Tatsächlich sind sie gefangen in einer abwärts drehenden Spirale der Armut, die eine grosse Gefahr für politische Stabilität ist, anfällig für Gewalt und Konflikt, und trägt zu einer massiven lokalen Entwürdigung bei.</li>
</ol>
<p><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/03/Bozesan_Abbildung1.png" target="_blank" rel="lightbox[942]"><img class="alignnone" title="Integral Impact Investing Abbildung 1" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/03/Bozesan_Abbildung1.png" alt="" width="470" /></a></p>
<p><strong>Was ist die vorgeschlagene Lösung?</strong><br />
Auf Bezug auf die globalen Belange, dargelegt vom Club of Rome in seinem „World Development Program“<sup class='footnote'><a href="#fn-942-4" id='fnref-942-4'>4</a></sup>, fast der Kopenhagener Konsens 2008 und das Millenium Projekt (Abb. 2), Sachs (2008)<sup class='footnote'><a href="#fn-942-5" id='fnref-942-5'>5</a></sup>, eine erfolgreiche Strategie einer nachhaltigen Entwicklung auf folgende Weise zusammen.</p>
<p>Gemäss dem Earth Institute (Sachs, 2008) muss eine nachhaltige Entwicklung, die globale und nachhaltigen Wohlstand schafft, folgende Punkte adressieren:</p>
<ol>
<li>Die Entwicklung und die Adoption nachhaltiger Technologien wie saubere Energie, trockenresistente Saatenvielfalt, Impfstoffe für Tropenkrankheiten, sowie Fernüberwachung und Bewahrung der Biodiversität.</li>
<li>Die nachhaltige Ernte der natürlichen Systeme wie die Korrektur und die Reduzierung der Intensität, mit der die Gesellschaft das natürliche Kapital und die Ressourcen verwendet. Zum Beispiel die Beschaffung von Lithium, das in Batterien für Elektroautos genutzt wird, muss nicht die natürliche Schönheit von Chile zerstören, das eines der grössten Lithiumvorkommen hat.</li>
<li>Die Überwindung der Wichtigkeit des Marktes. Heute diktiert der Markt was gehandelt wird. Das beinhaltet die Verfügbarkeit von Erdbeeren und anderen exotischen Früchten auf westlichen Küchentischen mitten im Winter oder Fisch an jedem Tag der Woche. Dies ist nicht nachhaltig und muss geändert werden.</li>
<li>Das nachhaltige Bevölkerungswachstum, welches die freiwillige Reduzierung der 	Geburtenrate einschliesst und eine kulturelle Transformation benötigt, mehr Macht für die Frauen, und erweiterte Bildung.</li>
<li>Das Ende der Armutsfalle per 2025 	durch die Befähigung der Armen (a) ergiebige Landwirtschaft wie verbesserte Saatenvielfalt, Düngemittel und Bewässerungsanlagen; (b) Bildungstechnologie wie Klassenzimmer, Badezimmer für Mädchen und Internet; ( c) Gesundheitsvorsorgetechnologien; und (d) moderne Infrastruktur wie Elektrizität, Allwetterstrassen und sauberes Trinkwasser.</li>
</ol>
<p>Dennoch, im Kontext der momentanen Herausforderungen wie Klimawandel, Erhaltung der Biodiversität und Ausrottung der Armut, müssen wir genau über die soziale und ökologische Linse hinausschauen. Wenn wir glauben, dass dies die einzigen Dinge sind, die die Menschheit heute herausfordern, liegen wir falsch. Die derzeitigen Probleme sind nicht nur systemisch; sie sind integral. Sie sind nicht nur mit den äusseren/bewussten Dimensionen der Realität verbunden, so wie soziale und ökologische, ihre wahre Quelle ist mit den inneren/unbewussten Dimensionen der Realität verknüpft, wie kulturelle, moralische, emotionale und spirituelle.</p>
<p><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/03/Bozesan_Abbildung2.png" target="_blank" rel="lightbox[942]"><img class="alignnone" title="Integral Impact Investing Abbildung 2" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/03/Bozesan_Abbildung2.png" alt="" width="470" /></a></p>
<p><strong>Was fehlt?</strong><br />
Was oft nicht bedacht wird im Kontext der derzeitigen Herausforderungen, ist nebst ihrem Einfluss noch die emotionale Verwüstung und spirituelle Entbehrung. Dies beinhaltet oft den Verlust des Selbstwertgefühls, Depression, Gewalt, Sucht, soziale Isolation und zerstörte Freundschaften. Um ein Beispiel zu geben, laut Jennifer Baker vom Forest Institute of Professional Psychology in Springfield, Missouri, enden 50 Prozent der Erstehen, 67 Prozent der Zweitehen und 74 Prozent der Drittehen in den USA in Scheidung<sup class='footnote'><a href="#fn-942-6" id='fnref-942-6'>6</a></sup>. Die Zahlen sind ähnlich in Europa<sup class='footnote'><a href="#fn-942-7" id='fnref-942-7'>7</a></sup>.</p>
<p>Ausserdem, trotz unseres Wohlstands und Überschusses, sind die Westler ironischerweise mitunter die unglücklichsten Menschen der Welt. US-Amerikaner sind durchschnittlich unglücklicher als die Menschen von Bhutan, welches eines der ärmsten Länder der Welt ist<sup class='footnote'><a href="#fn-942-8" id='fnref-942-8'>8</a></sup>. Obwohl das gesamte Wirtschaftswachstum über die letzten Jahrzehnte seit dem Zweiten Weltkrieg zu einer grösseren Demokratisierung geführt hat, zu mehr Geschlechtergleichheit, gestiegene soziale Toleranz und dadurch ein höherer weltweiter Glücksfaktor<sup class='footnote'><a href="#fn-942-9" id='fnref-942-9'>9</a></sup>, bleibt materieller Überschuss <sup class='footnote'><a href="#fn-942-10" id='fnref-942-10'>10</a></sup> das ultimative Ziel in entwickelten Ländern. Weitere Untersuchungen, die von Blanchflower &amp; Oswald<sup class='footnote'><a href="#fn-942-11" id='fnref-942-11'>11</a></sup> 2002 im Journal of Public Economics veröffentlicht wurden, zeigen, dass der Glücksindex in den USA und GB sogar abgenommen hat ungeachtet des steigenden materiellen Wohlstands.</p>
<p>Zudem stirbt, laut einer Veröffentlichung der American Heart Association<sup class='footnote'><a href="#fn-942-12" id='fnref-942-12'>12</a></sup> im Jahr 2005 – und die Zahlen sind ähnlich in anderen entwickelten Ländern –, einer von drei (aktuell 2.6) Erwachsenen derzeit an Herz-Kreislauf-Erkrankung. Darüberhinaus, im Bezug auf eine Studie aus 2002 des U.S. Department of Health and Human Services, dem Center for Diesease Control und dem National Cancer Institute, stirbt einer von vier Menschen derzeit an Krebs<sup class='footnote'><a href="#fn-942-13" id='fnref-942-13'>13</a></sup>.</p>
<p>Wie in Europa<sup class='footnote'><a href="#fn-942-14" id='fnref-942-14'>14</a></sup>, 30 Prozent der US-amerikanischen Erwachsenen<sup class='footnote'><a href="#fn-942-15" id='fnref-942-15'>15</a></sup> werden als fettleibig betrachtet, bezugnehmend auf die wissenschaftliche Definition von Fettleibigkeit, und tragischerweise nimmt Übergewicht und Fettsucht unter Kindern signifikant zu, mit einem unter vier Kindern, die davon betroffen sind. Das traurige daran ist, dass während die meisten Menschen in der entwickelten Welt sich selbst durch Exzess wörtlich umbringen, leben mehr als eine Milliarde Menschen auf diesem Planeten am Rande des Hungertodes. Alle 5 Sekunden stirbt ein Kind an Hunger<sup class='footnote'><a href="#fn-942-16" id='fnref-942-16'>16</a></sup>.</p>
<p>Jedes Mal, wenn wir das Radio oder den Fernseher aufdrehen, Zeitung, Magazine lesen oder an Konferenzen teilnehmen, hören wir den Ruf nach höherer Ethik und Moral, sowie Innovation und Kreativität. Gandhi und Einstein scheinen in diesen Tagen die meist zitierten Menschen zu sein. Durch ihre Rufe, „Wir müssen der Wandel sein, den wir in der Welt sehen möchten“ (Gandhi) oder „Die wichtigen Probleme dieser Zeit können nicht mit der Denkweise gelöst werden, die diese Probleme verursacht hat“ (Einstein), werden wir ermutigt unser Verhalten zu ändern und bessere Lösungen für die derzeitigen Probleme zu finden. Doch die Rufe nach Veränderung sind geladen mit Angst und Verzweiflung, und jene von uns, die jemals versucht haben ungewünschte Gewohnheiten zu verändern, wissen wie schwierig das ist. Veränderung von Gewohnheiten passiert von Innen und Angst ist ein guter Sklave, der uns schnell aus den Schwierigkeiten rausholt, aber kein guter Meister.</p>
<p>Trotz allem hat die Menschheit in der Vergangenheit oft gezeigt, dass sie kollektiv einige der herausfordernsten Aufgaben meistern kann, wie etwa die Ratifizierung des Gesetzes zum Schutz der Ozonschicht<sup class='footnote'><a href="#fn-942-17" id='fnref-942-17'>17</a></sup>, die Ausrottung der Pocken und Polio<sup class='footnote'><a href="#fn-942-18" id='fnref-942-18'>18</a></sup>, sowie der Kampf gegen AIDS, Tuberkulose und Malaria, einige die noch laufen. Der Schlüssel zum Erfolg beinhaltet nicht nur ein klares Objekt, sondern auch eine Umsetzungsstrategie, eine effektive Technologie, Finanzierung und hauptsächlich Vertrauen, Mitgefühl und die Fähigkeit das zu „feiern was in der Welt in Ordnung ist“, wie der bekannte National Geographics Fotograf Dewitt Jones<sup class='footnote'><a href="#fn-942-19" id='fnref-942-19'>19</a></sup> sagen würde.</p>
<p><strong>Warum Investoren ihr Geld dort hingeben wo ihr Herz ist?</strong><br />
1985 wird generell als das offizielle Geburtsjahr von Responsible Investment (RI) gesehen, auch bekannt als sozial verantwortliches Investieren, Programm bezogenes Investieren oder Impact Investing. In diesem Jahr stellte die Canadian Vancity Credit Union den ersten ethischen Anlagefonds vor, der Investoren erlaubt einen sozialen und ökologischen Einfluss zu haben, indem sie ihr Geld in Unternehmen investierten, die sich um einige der oben erwähnten Herausforderungen kümmerten. Zum Ende des Jahres 2007, erreichte das global verwaltete Vermögen (AUM), das in den Responsible Investing Markt investiert war, USD 5 Billionen<sup class='footnote'><a href="#fn-942-20" id='fnref-942-20'>20</a></sup> und repräsentierte bereits 7 Prozent des totalen globalen AUM. Während das totale AUM-Wachstum bei 10 Prozent pro Jahr blieb, wächst das Responsible Investing AUM seit 2003 um durchschnittlich 22 Prozent pro Jahr. Laut einer 2009 von Robeco und Booz &amp; Company durchgeführten Studie, wird erwartet, dass der Responsible Investing Markt in 2015 zum Mainstream wird, mit einem AUM von 15 bis 20 Prozent des totalen globalen AUM (USD 26.5 Billionen) und einem totalen Revenue von USD 53 Milliarden. Was bringt Investoren dazu mehr Geld in diesen Markt zu stecken, in einer Weise, die das ganze Investmentparadigma aus einer Nische in den Mainstream verwandelt?</p>
<p>Stärkeres soziales und ökologisches Bewusstsein zusammen mit gestiegenen Preisen für Energie und natürlichen Ressourcen, bringt neue Gesetze für die Reduzierung von CO<sub>2</sub> Emissionen, und die Verfügbarkeit neuer und sauberer Technologien spielen eine Schlüsselrolle. Verschiedene Studien<sup class='footnote'><a href="#fn-942-21" id='fnref-942-21'>21</a></sup>, einschliesslich einer kürzlichen phänomenologischen Untersuchung die mit Topführungskräften und Investoren durchgeführt wurde, enthüllten eine signifikante Verschiebung des Bewusstseins auf Führungsebene in Wirtschaft und Investment (Abb. 3). Diese werden Integral Impact Investoren genannt, denn sie sie machen ihr Endergebnis erfolgreicher, indem sie innere Kriterien wie Kultur, Ethik und emotionales Eigentum zu den äusseren, wie finanzielle, soziale, ökologische hinzunehmen. Sie sind vom Glücksfaktor getrieben.</p>
<p><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/03/Bozesan_Abbildung3.png" target="_blank" rel="lightbox[942]"><img class="alignnone" title="Integral Impact Investing Abbildung 3" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/03/Bozesan_Abbildung3.png" alt="" width="470" /></a></p>
<p>Traditionelle Investoren sind Profit-gesteuert und haben die Herausforderung, ständig überragenden finanziellen Return auf ihr Investment. Während dem dot.com Boom der 1990er Jahre, Return of Investments zwischen 10 und sogar 50 Prozent war oft der Fall, besonders im der hochriskanten Venture Capital Welt. Sogar die traditionellen, nur auf Profit ausgerichteten und meist rational getriebenen Entscheidungskriterien banden scharfsinnige Investoren ein um Newcomer wie eBay, Federal Express oder sogar Google, zu identifizieren und in diese zu investieren. Beispielsweise sind all dieser drei Unternehmen auf der Liste der verpassten Gelegenheiten von Bessemer Venture Partners<sup class='footnote'><a href="#fn-942-22" id='fnref-942-22'>22</a></sup>, einer der ältesten VC-Firmen in den Vereinigten Staaten. Auf deren Webseite kann man lesen, wie David Cowan, einer ihrer Partner, die Gelegenheit verpasste in Google zu investieren, als seine „College-Freundin ihre Garage an Sergey und Larry vermietete.“ In 1999 und 2000, versuchte sie Cowan „diese zwei sehr schlauen Stanford Studenten, die eine Suchmaschine schreiben“, vorzustellen. [Er dachte] Studenten? Eine neue Suchmaschine? Im wichtigsten Moment von Bessemer’s Anti-Portfolio, fragte Cowan sie: „Wie kann ich aus dem Haus kommen ohne in die Nähe deiner Garage zu kommen?“ Dieses Beispiel zeigt, dass der Bedarf an einer neuen Investitionsbrille sichtbar wurde.</p>
<p>Wie wir gesehen haben, wurde seit 1985 ein neuer Trend des verantwortlichen Investierens geboren, durch zunehmendes soziales und ökologisches Bewusstsein der Investoren, zusammen mit neuen Bewegungen wie Corporate Social Responsibility und verschiedene neue Kriterien der Erfolgsmessung. Zusätzlich zur Bottom Line der Profit-Metrik, begannen Impact Investoren ihr Geld in Investment-Portfolio-Unternehmen zu stecken, die neue Kriterien benutzten, wie Social Performance Indicators, Environmental Performance Index (EPI)[23.], the ISO 14001 Environmental Management Systems, oder sogar Triple Bottom Line Buchhaltung, die Menschen und Planet zu den Profit-Metriks hinzuaddiert.</p>
<p>Wir sind noch am Beginn des verantwortlichen Investierens und sogar die Einführung des Dow Jones Sustainability Index im Jahre 1999 hat die Kritiker nicht davon abgehalten zu behaupten, dass die Einführung von sozialen, ökologischen und Führungskriterien die Profit Bottom Line reduziert. Tatsächlich ist das Gegenteil wahr. Integral Impact Investoren (Abb. 3) und Integrale Unternehmen (Abb. 4) zeigen wie das finanzielle Ergebnis signifikant erhöht werden kann, durch Hinzunahme kultureller und Entwicklungsmetriks zu den sozialen, ökologischen und finanziellen.</p>
<p><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/03/Bozesan_Abbildung4.png" target="_blank" rel="lightbox[942]"><img class="alignnone" title="Integral Impact Investing Abbildung 4" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/03/Bozesan_Abbildung4.png" alt="" width="470" /></a></p>
<p>In einer kürzlich durchgeführten Studie<sup class='footnote'><a href="#fn-942-23" id='fnref-942-23'>23</a></sup>, die in dem Buch <em>Firms of Endearment: How World-class Companies Profit from Passion and Purpose</em>, kann man klar sehen, was der Schlüssel zum Erfolg dieser Unternehmen ist: Nämlich, ihr grösster Wettbewerbsvorteil, der im finanziellen Endergebnis gemessen werden kann, ist ihre Firmenkultur. Firms of Endearment (FoEs), wie diese Unternehmen genannt werden, übertrafen die S&amp;P 500 Firmen finanziell um das 8-fache über einen Zeitraum von 10 Jahren. Unter der Voraussetzung, dass alles Äussere aus einem inneren Antrieb kommt, werden diese Firmen wie Timberland, Southwest Airlines oder Whole Foods, von einem kulturellen Shift zu Subjektivität, Vertrauen, Interdependenz, Integrität, Transparenz, Fürsorge, Leidenschaft und Spass zusätzlich zu Profit getrieben.</p>
<p>Tatsächlich ist Whole Foods, dessen Gründer John Mackey meint es wäre ein integrales Unternehmen, war viel erfolgreicher als alle anderen FoEs. Über einen Zeitraum von 10 Jahren, returnierte Whole Foods 1800 Prozent an deren Investoren und übertraf damit all Mitbewerber, wie Wal-Mart, Albertsons und Safeway, signifikant.</p>
<p><strong>Zusammenfassung</strong><br />
Mit meiner Erfahrung als Integral Impact Investor in den vergangenen 15 Jahren, kann ich mit Sicherheit schlussfolgern, wenn Investoren ihre Investitionsmetriks erweitern und kulturelle, soziale und ökologische Kriterien zu den finanziellen hinzunehmen, können sie nicht nur ihren Return auf finanzielle Investments erhöhen, sondern auch ihren Transaktionsfluss, dessen Qualität und ihre Gesamtwirkungen erheblich beeinflussen. Wenn Investoren ihre Selektionsbrille erweitern um Integral Impact Investoren zu werden, werden sie integrale Unternehmen, wie Whole Foods, Aveda oder Patagonia, viel früher identifizieren und in diese investieren können. Diese Unternehmen sind nicht nur von, wie ich sie nenne, bewussten Führungskräften geleitet, sondern werden von integralen Teams mit einem hohen Level an Integrität, Leidenschaft und Liebe für die Menschen und den Planeten, geführt. Integrale Unternehmen werden von von einer Kultur der Interdependenz getrieben, die alle Stakeholder verbindet und respektvoll ehrt, gleich ob Investor, Partner und Zulieferer, Kunden, Mitarbeiter oder die Gemeinde in der sich das Unternehmen befindet<sup class='footnote'><a href="#fn-942-24" id='fnref-942-24'>24</a></sup>.</p>
<p>Deshalb sind integrale Unternehmen fähig ihren langfristigen Shareholder-Value zu maximieren, und gleichzeitig den Nutzen für alle Interessengruppen zu optimieren. Mehr noch, kreieren, unterstützen und integrieren sie neue Industrien, wie Grünes Bauen, biologische und nachhaltige Landwirtschaft, nachhaltige Fischzucht oder lokale Hersteller. Nicht zu letzt kümmern sich Integrale Unternehmen um direkte Umgebung und die Umwelt und sind auf einer philanthropischen Mission. Whole Foods spendet zum Beispiel fünf Prozent ihres Gewinns nach Steuern an Non-Profit-Organisationen. Ihr finanzieller Erfolg zeigt, dass fürsorgliche Wirtschaftspraktiken und Bewusster Kapitalismus sich langfristig auszahlen.</p>
<p>Ungeachtet der enormen Herausforderungen kann die Menschheit in eine helle und spannende Zukunft schauen, wenn wir willens sind zu wachsen und uns selbst jeden Tag neu erfinden. Es ist eine Zukunft in der neue Paradigmen emergieren während wir uns kollektiv auf höhere Ebenen des Bewusstseins bewegen. Es könnte zu viel auf dem Spiel stehen, falls wir es nicht machen. Nebst den sich wandelnden Weltsichten in allen Lebensbereichen, müssen wir alle die Führungsqualitäten in uns erwecken, egal ob wir al Investoren, Entrepreneur oder als Fischer aktiv sind. Wir alle haben die Verantwortung eine neue Weltsicht zu definieren und implementieren, die auf der Essenz aller Existenz basiert, der inneren wie auch äusseren Realität. Die Zeit ist gekommen, uns auf höhere Levels der menschlichen Existenz zu bewegen, auf denen wir unser Herz lauter sprechen lassen müssen als zuvor. Wir müssen unsere Gehirne mit unseren Herzen vereinen. Das ist wo die Wissenschaft des Erfolgs auf die Kunst der Erfüllung trifft. An diesem Schnittpunkt realisieren wir, dass das wahre Licht nicht auf uns scheint, sondern aus uns heraus.</p>
<p><em>Dieser Artikel erschien im Original in Englisch im <a href="http://www.nachhaltigwirtschaften.net/scripts/basics/forumcsrE/basics.prg" target="_blank" rel="external nofollow">CRS-International</a>. Veröffentlichung mit Genehmigung der Autorin, übersetzt von <a href="http://www.openmindjournal.com/redaktion/?uid=1" target="_blank">Heinz Robert</a>.</em></p>
<p><strong>Referenzen</strong></p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
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