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	<title>OpenMindJournal &#187; Brainwave Entrainment</title>
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	<description>Das Online-Journal für Bewusstsein, Lebenspraxis und Change</description>
	<lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 11:01:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
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		<title>Die Wissenschaft des Gehirnwellentrainings</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2011/10/14/die-wissenschaft-des-gehirnwellentrainings/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 15:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Brainwave Entrainment]]></category>
		<category><![CDATA[Mind]]></category>

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		<description><![CDATA[Gehirnwellentraining nutzt die Fähigkeit des Gehirns auf die Frequenz oder das zyklische Tempo eines bestimmten Audiosignals zu resonieren. Es gibt zahlreiche Methoden von Gehirnwellentraining, doch eine der beliebtesten bezieht sich auf die Binauralen Beat Frequenzen. Wenn zwei ähnliche doch leicht differierende Töne an das Hirn gesendet werden, einer durch das rechte Ohr und der andere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3290" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/10/dreamstime_s_8104823.jpg" rel="lightbox[3288]"><img class="size-medium wp-image-3290 " src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/10/dreamstime_s_8104823-300x199.jpg" alt="" width="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: © Ijansempoi | Dreamstime.com</p></div>
<p>Gehirnwellentraining nutzt die Fähigkeit des Gehirns auf die Frequenz oder das zyklische Tempo eines bestimmten Audiosignals zu resonieren. Es gibt zahlreiche Methoden von Gehirnwellentraining, doch eine der beliebtesten bezieht sich auf die <em>Binauralen Beat Frequenzen.</em></p>
<p>Wenn zwei ähnliche doch leicht differierende Töne an das Hirn gesendet werden, einer durch das rechte Ohr und der andere durch das linke, geht man davon aus, dass der obere Olivenkernkomplex den Unterschied der zwei Töne erkennt und statt dessen einen einzelnen Tön hört. Dieser vereinheitlichte Ton ist eigentlich der Differenzton dieser beiden Töne, welcher als eine Form des Gehirnwellentrainings die Gehirnaktivitäten beeinflusst.</p>
<p>In anderen Worten, Gehirnwellentraining-Technologie lehrt dein eigenes Gehirn Binaurale Beats zu erzeugen und auf höheren Ebenen zu arbeiten.</p>
<p><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/10/brainwaveentrainment55.png" rel="lightbox[3288]"><img class="size-full wp-image-3292 aligncenter" title="Gehirnwellentraining" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/10/brainwaveentrainment55.png" alt="" width="436" height="127" /></a></p>
<p>Wegen der Grösse des menschlichen Schädels sind Menschen fähig binaurale Formen des Gehirnwellentrainings zu erfassen, wenn die Trägerfrequenz unter 1000 Hz ist, also die Wellenform der Trägerfrequenz länger als die Innenseite des Schädels.</p>
<p>Wenn wir Gehirnwellentraining-Software benutzen, die zum Beispiel 590 Hz an das linke Ohr sendet und einen 583 Hz Ton an das rechte, entsteht eine <em>amplituden-modulierter stehende Welle – der Binaurale Beat –</em> als die Wellenform, die von der Innenwölbung des Schädels zurückreflektiert wird. Diese stehende Welle wirkt als der Stimulus für das Gehirnwellentraining.</p>
<p>Der Binaurale Beat kreist interessanterweise exakt mit der Rate der Differenz zwischen den zwei Tönen, wie in diesem Fall 7 Hz. Das daraus resultierende Gehirnwellentraining-Signal trainiert die Gehirnwellen im oberen Theta-Bereich.</p>
<p>Wir können beobachten wir kraftvoll niederfrequente Trägerwellen beim Gehirnwellentraining sein können, indem wir uns den Unterschied zwischen AM und FM Radiowellen ansehen. Es ist allgemein bekannt, dass AM Radiowellen eine weitere Reichweite haben als FM Radiowellen.</p>
<p>Was nicht so bekannt ist, dass dies deshalb Fall ist, weil AM Radiowellen eine niedrigere Frequenz haben, und eine Klangwellenform entwickelt sich länger und kraftvoller (in Bezug auf die Projektionsfläche und Einflussbereich) <em>wenn sie ihre Frequenz abnimmt.</em></p>
<p>In anderen Worten, <em>Abnehmen der Frequenz heisst höhere Amplitude oder Kraft</em>. Diese gesteigerte Kraft kann im Gehirnwellentraining positive Einflüsse auf das Gehirn ausüben.</p>
<p>Dies ist was den AM Radiowellen die Fähigkeit gibt von der Erdkrümmung zu reflektieren und sich so in und durch Täler und über Hügel auszubreiten.</p>
<p><em><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/10/brainwaveentrainment10.jpg" rel="lightbox[3288]"><img class="alignright size-full wp-image-3293" style="margin-left: 10px;" title="Gehirnwellentraining 2" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/10/brainwaveentrainment10.jpg" alt="" width="250" /></a>Das gleiche passiert im Gehirn, wenn ein Gehirnwellentrainingsignal mit Binauralen Beats erkannt wird</em>; durch Beugung reflektiert die Wellenform von der Krümmung innerhalb des Schädels, und entlockt eine tiefe hemisphärische Syncronisation. Die resultierende Anregung kann dann als <em>ein hochwertiger Gehirnwellengenerator</em> genutzt werden.</p>
<p>Wegen dem Raum zwischen den Ohren, <em>hört</em> das Gehirn den Input von einem anders als beim anderen, und mischt daher die zwei Töne miteinander zu einem einzelnen, welcher das Gehirn auf <em>exakt die gleiche Frequenz bringt wie der einzelne, integrierte Ton</em>.</p>
<p>Ein medizinischer Forscher am Mount Sinai Spital, Dr. Gerald C. Oster, fand in den frühen 1970ern heraus, dass die Gehirnwellenmuster durch die Stimulierung durch Binaurale Beat Frequenzen beeinflusst werden können.</p>
<p>Seit dieser Zeit zeigt die Forschung, dass tägliches Gehirnwellentraining eine neurologische Reaktion aktiviert, in welcher die Neuroplastizität des Gehirns <em>längerfristig eine physiologische Veränderung</em> hervorruft um die herbeigeführten Zustand zu reproduzieren, <em>auch wenn die Technologie nicht weiter verwendet wird</em>.</p>
<p><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/10/Listen1.jpg" rel="lightbox[3288]"><img class="alignright size-medium wp-image-3294" style="margin-left: 10px;" title="Zuhören" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/10/Listen1-300x199.jpg" alt="" width="250" /></a>Einfach gesagt, wenn dein Gehirn durch die tägliche Nutzung von Gehirnwellentraining über einige Wochen, sanft doch überzeugend und bewegend eingetaucht ist in tiefe stärkende und verjüngende Zustände, wird dein Gehirn neue neurale Pfade und synaptische Verbindungen entwickeln, um solche optimalen Gehirnwellenfrequenzen einfacher zu ermöglichen.</p>
<p>Die zwischen-hemisphärische Kommunikation, die während wiederkehrenden Perioden von tiefen hemisphärischer Syncronisation durch die Nutzung von moderner Gehirnwellentrainingstechnologie passiert, führt zum neuen Wachstum von neuralen Verbindungen zwischen den Hemisphären sowie neuen synaptischen Verbindungen und Dendritenwachstum. <em>Dies heisst, dass dein Gehirn und das Nervensystem sich zu höheren Ebenen von neuralen Funktionen rearrangieren</em>.</p>
<p>Dieses Bild deckt sich mit der Entdeckung von Nobelpreisgewinner Ilya Prigogine, dass sich offene Systeme (<em>und dein Gehirn und Nervensystem umfassen solch ein offenes System</em>) durch Aufrechterhaltung von Nichtgleichgewichtszuständen entwickeln in dem sie einen Zufluss von Energie und Information erlauben, und ständig die <em>Entropie</em> (den Anstau von chaotischer Energie) an die Umwelt verteilen.</p>
<p><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/10/nervensystem.png" rel="lightbox[3288]"><img class="alignright size-medium wp-image-3295" style="margin-left: 10px;" title="Menschliches Nervensystem" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/10/nervensystem-162x300.png" alt="" width="162" height="300" /></a>Wenn der Fluss von einfliessender Entropie grösser wird als die Fähigkeit des Systems diese aufzulösen, dann wird das System entweder überwältigt und stirbt, oder es rekonfiguriert sich spontan zu einer komplett neuen Ordnung, einer Ordnung die diese Entropie einfach bewerkstelligen kann, von der es vorher verwirrt und überwältigt war.</p>
<p>Diese spontane Rekonfiguration wird auch <em>Bifurkation</em> (Verzweigung) genannt. Diese Bifurkation hat mindestens zwei Komponenten: eine <em>Innere</em> und <em>Äussere</em>.</p>
<p>Die äussere Bifurkation, wie schon erwähnt, besteht aus dem Auftauchen <em>grösserer Komplexität im Gehirn und im Nervensystem</em>.</p>
<p>Die entsprechende <em>innere</em> Bifurkation besteht aus der stärkeren Entfaltung des Selbstwertgefühl und Selbstverständnis (auch Selbst-Entwicklung genannt), der Werte, Emotionen, dem Stress-Management und der Weltsicht.</p>
<p><em>Wenn es strategisch in einer wissenschaftlichen Weise angewandt wird, fördert Gehirnwellentraining diesen evolutionären Bifurkationsprozess dauerhaft.</em></p>
<p>Artikel und Bilder von <a href="http://www.profoundmeditationprogram.com" target="_blank" rel="external nofollow">Profound Meditation Program</a>. Übersetzung von Heinz Robert</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Sound der vier Quadranten</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2011/08/26/der-sound-der-vier-quadranten-3/</link>
		<comments>http://www.openmindjournal.com/2011/08/26/der-sound-der-vier-quadranten-3/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 00:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andres Pellegrini</dc:creator>
				<category><![CDATA[AndreSound]]></category>
		<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Brainwave Entrainment]]></category>
		<category><![CDATA[Integrale Landkarte]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Meditationstechnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Mind]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein integrales Hörerlebnis Die Absicht dieses Artikels Mit diesem Artikel möchte ich versuchen Ken Wilbers vier Quadranten hörbar (mit Sound-Beispielen) und damit auch wirklich fühlbar und erlebbar zu machen; denn nicht über den Intellekt erfahren wir die wahren Qualitäten dieser Theorie, sondern in deren Anwendung, im direkten Wahrnehmen, in dem Augenblick, in dem auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;">Ein integrales Hörerlebnis</h2>
<p><img class="size-medium wp-image-2672 alignright" style="margin-left: 10px;" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/08/weggis_feb_08_027-300x210.jpg" alt="" width="185" height="128" /></p>
<h4>Die Absicht dieses Artikels</h4>
<p>Mit diesem Artikel möchte ich versuchen Ken Wilbers vier Quadranten hörbar (mit Sound-Beispielen) und damit auch wirklich fühlbar und erlebbar zu machen; denn nicht über den Intellekt erfahren wir die wahren Qualitäten dieser Theorie, sondern in deren Anwendung, im direkten Wahrnehmen, in dem Augenblick, in dem auch die hinterletzte Zelle unseres Wesens davon erfüllt wird. Mit den vier Quadranten haben wir ein unheimlich dynamisches Tool in unseren Händen, welches nicht nur einen wichtigen Schlüssel für unsere globalen, ernsthaften und komplexen Probleme darstellt, sondern auch einen Weg in eine freudige, spielerisch-liebevolle und kreative Lebensweise weist. Ich erlaube mir in diesem Artikel ein Grundverständnis der vier Quadranten vorauszusetzen<sup class='footnote'><a href="#fn-2628-1" id='fnref-2628-1'>1</a></sup>. Im Folgenden brauchen Sie nichts anderes zu tun, als den Sound wahrzunehmen, der auf Sie zukommt. Versuchen Sie sich auf die Schwingungen einzustimmen unabhängig davon, ob diese Ihnen gefallen oder nicht. Seien Sie einfach da und lassen Sie sich berühren. Nehmen Sie die dabei auftauchenden beschreibenden und wertenden Gedanken zur Kenntnis ohne diese schwächen oder verstärken zu wollen. Es lohnt sich richtige Musikboxen oder gute Kopfhörer zu verwenden, da nur so wirkliche energetische Berührung stattfinden kann (computerinterne Lautsprecher »verschlucken« viele Frequenzen und verzerren so die Sound-Atmosphäre).</p>
<h4>Die Einzigartigkeit der vier Quadranten</h4>
<p>Mit diesen ersten vier Sound-Beispielen haben Sie die Möglichkeit sich auf die verschiedenen Quadranten einzeln »einzutunen« (Klick auf entsprechendes Bild).</p>
<p><a href="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/i-sound.wav" target="_blank" rel="external nofollow"><img class="size-medium wp-image-279" src="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/ie28093sound.jpg?w=266" alt="" width="149" height="167" /></a> <a href="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/it-sound.wav" target="_blank" rel="external nofollow"><img class="size-medium wp-image-287" src="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/ite28093sound1.jpg?w=265" alt="" width="148" height="168" /></a><br />
<a href="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/we-sound.wav" target="_blank" rel="external nofollow"><img class="size-medium wp-image-281" src="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/wee28093sound.jpg?w=266" alt="" width="149" height="168" /></a> <a href="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/its-sound.wav" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-282" src="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/itse28093sound.jpg?w=266" alt="" width="149" height="168" /><br />
</a><span class="Apple-style-span" style="font-size: 10px; font-weight: bold;">Abb.1: Die vier Quadranten als Sound</span></p>
<p>Was sie jetzt getan haben, ist nichts anderes als differenziert wahrzunehmen, d.h. die Quadranten voneinander zu unterscheiden. Im nächsten Abschnitt wollen wir dazu übergehen, die Quadranten in ihrem Zusammenhang zu sehen (hören).</p>
<h4>Die Verbundenheit der vier Quadranten</h4>
<p>Die vier Quadranten führen kein Eigenleben, sondern sind miteinander verbunden. In den nächsten beiden Sound-Beispielen können Sie sich in zwei verschiedenen Richtungen durch die Quadranten hören (Beginn mit »I-Sound«).</p>
<p><a href="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/4-quadranten_uhrzeigersinn.wav" target="_blank" rel="external nofollow"><img class="size-medium wp-image-331" src="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/4-quadranten_uhrzeigersinn2.jpg?w=281" alt="" width="158" height="168" /></a> <a href="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/4-quadranten_gegenuhrzeigersinn.wav" target="_blank" rel="external nofollow"><img class="size-medium wp-image-330" src="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/4-quadranten_gegenuhrzeigersinn2.jpg?w=281" alt="" width="158" height="168" /></a><br />
<span class="Apple-style-span" style="font-size: 10px; font-weight: bold;">Abb.2: Die vier Quadranten im Uhrzeiger– und Gegenuhrzeigersinn</span></p>
<p>Hier haben Sie in gewissem Sinne transformativ wahrgenommen: Die vier Quadranten fliessen nahtlos ineinander über, was den Eindruck einer sich ständig wandelnden (transformierenden) »Form« erzeugt<sup class='footnote'><a href="#fn-2628-2" id='fnref-2628-2'>2</a></sup>. Die Bewegung steht im Vordergrund.</p>
<h4>Die Gleichzeitigkeit der vier Quadranten</h4>
<p>Nachdem wir in den letzten beiden Abschnitten den Schritt von der differenzierten zur transformativen Wahrnehmung nachvollzogen haben, wollen wir jetzt noch einen weiteren Schritt wagen. Hören Sie hierzu das nächste und letzte Beispiel.</p>
<h6><a href="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/4-quadranten_gleichzeitig.wav" target="_blank" rel="external nofollow"><img class="alignnone size-medium wp-image-329" src="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/4-quadranten-gleichzeitig.jpg?w=281" alt="" width="158" height="168" /></a></h6>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-size: 10px; font-weight: bold;">Abb.3: Die Gleichzeitigkeit der vier Quadranten</span></p>
<p>In diesem letzten Beispiel haben sie integral wahrgenommen, d.h. alle Quadranten gleichzeitig gehört. Der Augenblick steht im Zentrum, ein zeitloser »Punkt«, in dem alles zusammen erscheint.</p>
<h4>Die Bedeutung von Stille im integralen Leben</h4>
<p>Wie Sie im letzten Beispiel erleben konnten, ist integrale Wahrnehmung nicht in erster Linie »Wissen«, sondern vielmehr direkte Erfahrung und pures Erleben. Vielfältigste Eindrücke wirken auf uns ein. Wir werden von allen Seiten berührt und bewegt. In diesem Kontext stellt die Kultivierung von Stille und Mitgefühl etwas ganz Zentrales dar. Integrale Wahrnehmung ohne Stille und Mitgefühl artet schnell in eine als Überflutung oder Horrortrip interpretierte Erfahrung aus mit all dem dazugehörigen »Mindfuck«. Sobald das Gefühl entsteht, man müsse sich vor all den Eindrücken schützen (Angst), ist man verloren. Integrales Leben ist nur über eine absolut durchlässige und unerschrockene innere Haltung möglich. Qualitäten wie Humor, Bescheidenheit, Offenheit und Neugier sind hier gefragt.</p>
<h4>Zusammenfassung</h4>
<p>Die vier Quadranten sind ein sehr dynamisches Tool. Die darin enthaltenen Qualitäten können mit Sound auf einer energetischen Ebene spürbar gemacht werden. Wir haben die Möglichkeit zu wählen, ob wir differenziert, transformativ oder integral wahrnehmen möchten. Integrale Wahrnehmung kann ihre wirkliche Qualität nur über eine innere Haltung von Stille und Mitgefühl entfalten.</p>
<p><em>Herzlichen Dank an Rita Borer für das Titelbild.</em></p>
<p>Weiterführende Literatur:</p>
<p>Visser, Frank. <em>Ken Wilber – Denker aus Passion. Eine Zusammenschau</em>. Petersburg: Via Nova. 2002</p>
<p>Wilber, Ken; Patten, Terry; Leonard, Adam; Morelli Marco. <em>Integral Life Practic. A 21st– Century Blueprint for Physical Health, Emotional Balance, Mental Clarity, and Spiritual Awakening. </em>Boston and London: Integral Books. 2008</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-2628-1'>Als kurze Einführung in den integralen Ansatz und die vier Quadranten empfehle ich die folgenden beiden Links: <a href="http://integralesforum.org/index.php?id=214" target="_blank" rel="external nofollow">http://integralesforum.org/index.php?id=214</a> / <a href="http://integralesforum.org/index.php?id=211&amp;L=0" target="_blank" rel="external nofollow">http://integralesforum.org/index.php?id=211&amp;L=0</a> <span class='footnotereverse'><a href="#fnref-2628-1">↩</a></span></li>
<li id='fn-2628-2'>Der Begriff »Transformation« wird hier nur im Sinne von »Gestaltwandel« verwendet und hat in diesem Zusammenhang nichts mit mit einem Übergang von einer tieferen zu einer höheren Bewusstseinsstufe zu tun. <span class='footnotereverse'><a href="#fnref-2628-2">↩</a></span></li>
</ol>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Spirituelles Wachstum durch bidirektionale Kausalität</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2011/08/18/spirituelles-wachstum-durch-bidirektionale-kausalitat/</link>
		<comments>http://www.openmindjournal.com/2011/08/18/spirituelles-wachstum-durch-bidirektionale-kausalitat/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 22:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[a_Editors Choice]]></category>
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		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem ersten Auftreten des Behaviorismus gab es einen ständig und schnell ansteigenden Trend, die materielle Welt als übergeordnet und die Welt des Bewusstseins als nebensächlich (und dadurch ohne die Fähigkeit von Kausalzusammenhängen) zu interpretieren. Andererseits haben die Weisheitstraditionen üblicherweise daran festgehalten, dass die immaterielle Welt des Geistes elementar ist. Einige der grössten Intellektuellen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/08/Causation.png" target="_blank" rel="lightbox[2464]"><img class="size-medium wp-image-2466 alignright" title="Kausalität" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/08/Causation-294x300.png" alt="" width="250" height="255" /></a>Seit dem ersten Auftreten des Behaviorismus gab es einen ständig und schnell ansteigenden Trend, die materielle Welt als übergeordnet und die Welt des Bewusstseins als nebensächlich (und dadurch ohne die Fähigkeit von Kausalzusammenhängen) zu interpretieren. Andererseits haben die Weisheitstraditionen üblicherweise daran festgehalten, dass die immaterielle Welt des Geistes elementar ist. Einige der grössten Intellektuellen und spirituelle Persönlichkeiten haben um das Verständnis gerungen, wie die mentalen und materiellen Welten zusammenhängen. In der Philosophie wird dies allgemein das Geist-Körper-Problem bezeichnet.</p>
<p>Als die Wissenschaft über die Zeitalter fortgeschritten ist und wiederholt die Ungenauigkeit vieler Glaubenssysteme, die von den weltweiten Weisheitstraditionen gehalten wurden, demonstrierte, war es nur natürlich zu vermuten, dass die Vorstellung, die Welt würde aus so etwas unfassbarem wie reinem Bewusstsein bestehen, genauso unrichtig ist. Die Gemeinschaft der neurowissenschaftlichen Verhaltensforscher reduzieren meist alle mentalen Phänomene und <em>Bewusstsein selbst</em> zu neurologischen Funktionen. Sie geben dem Gehirn wörtlich die ganze Autorität und bestreiten den Einfluss des Bewusstseins, das dem Gehirn <em>innewohnt</em>. Durch das erbitterte Festsaugen an solch einer Interpretation machte ich die Erfahrung, dass die inhärente Fähigkeit unser Gehirn zur entwickeln unterernährt bleibt und zahllose Menschen hoffnungslos und frustriert hinterlässt. Dies ist insbesondere der Fall, wenn diese Menschen entweder keinen Zugang zu geeigneter psychiatrischer Behandlung haben, oder nicht gut auf Medikamente reagieren, die typischerweise in deren Umständen verabreicht werden.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-2470" style="margin-left: 10px;" title="iStockphoto © Linda Bucklin" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/08/iStock_000011091853XSmall.png" alt="" width="200" />Über die letzten 20 Jahre hat die Wissenschaft herausgefunden wie tief das menschliche Gehirn von Erfahrungen und der Umwelt beeinflusst wird, und nicht nur im frühen Leben sondern über die ganze Lebenspanne. Dieses neue Verständnis der Fähigkeit des Hirn sich zu verändern und zu entwickeln, oft als <em>Neuroplastizität</em> bezeichnet, bietet neue Erkenntnisse zu persönlicher Entwicklung, die einst unmöglich erschienen. Laut Sharon Begley (2007) ist bei der bestmöglichen Nutzung der Gehirnplastizität durch vorsätzliches Bewusstseinstraining, »nicht lediglich die Absenz von psychischen Erkrankungen das Ziel, worauf anscheinend alle psychiatrischen und psychologischen Therapien heutzutage abzielen, sondern <em>die dauerhafte Präsenz von robuster mentaler und emotionaler Gesundheit</em>« (S. 221). Die Erforschung der Neuroplastizität zeigt klar, dass bestimmte Arten des Mentaltrainings einen Einfluss darauf haben wie unser Gehirns operiert, was stark impliziert, dass unser emotionales und mentales Wohlbefinden tatsächlich durch mentale Disziplin kultiviert werden kann; etwa durch die Entwicklung von Gewahrsein und die Evolution von Bewusstsein.</p>
<p>Belege zeigen klar: <em>Unsere individuellen emotionalen Sollwerte können auf höhere Levels des Wohlbefindens verlagert werden</em>. Andererseits behandelt konventionelle Psychiatrie typischerweise Symptome von mentalem und emotionalem Beschwerden durch Psychopharmakologie, ohne notwendigerweise die tieferen, kausalen Probleme hinter diesen Beschwerden zu adressieren.</p>
<p>Der herkömmliche Schwerpunkt liegt also scheinbar auf der Manipulation der Neurotransmitter um Symptome zu mildern, und verbannt die Menschen, die an solchen Beschwerden leiden, in die Rolle des Opfers der Hirnchemie und Psychologie, und verurteilen sie für den Rest ihres Leben zur Abhängigkeit von Psychopharmaka ohne Hoffnung auf zukünftige Befreiung. Mehr noch, manche Medikamente bedürfen oft noch <em>zusätzliche</em> Medikamente um ungewünschten Nebeneffekten entgegenzuwirken.</p>
<p>Bevor ich weiter gehe erlauben Sie mir ganz klar zu sein: <em>Ich bin nicht gegen Psychopharmaka, Psychiatrie oder die Verwendung von Medikamenten.</em> Die Entwicklung und der Nutzen solcher Medikamente hat stark zur Welt beigetragen in der wir leben, und hatte mehr als einmal einen positiven Einfluss auf mein eigenes Wohlbefinden. Während der Einsatz von Psychopharmaka ist oft notwendig in der kurzzeitigen Behandlung von Symptomen (und in einigen Fällen wird es auch in Langzeitbehandlungen notwendig sein), bietet es an sich recht limitiertes Potenzial darin, in Langzeitbehandlungen <em>dem Gehirn neue und gesunde neurologische Gewohnheiten anzutrainieren</em>. Andererseits ist die Kultivierung von bewusster Wahrnehmung durch Meditation und Achtsamkeit für solche Langzeitbehandlungen ein geeignetes Mittel.</p>
<h4>Bidirektionale Kausalität</h4>
<p>Eine spirituelle Interpretation von kontemplativer Neurowissenschaft stimmt mit der grundsätzlichen Sichtweise überein, dass Biologie eine Rolle in kausalen Zusammenhängen spielt. Viele der Gedanken und Gefühle, die wir in unserem Alltag erfahren, sind tatsächlich das Resultat von gewohnten neuralen Prozessen. Wie auch immer, die spirituelle Sicht auf kontemplative Neurowissenschaft sieht Kausalitäten zwischen dem Gehirn und dem Verstand nicht nur als unidirektional, sondern <em>bidirektional</em>. Somit anerkennt diese Ansicht die Kapazität des Bewusstseins, das Gehirn zu beeinflussen und zu verändern, besonders wenn es <em>systematisch und konsistent über längere Zeit trainiert wird</em>.</p>
<p>In dem wir der Welt des Bewusstseins seine eigene Realität einräumen, bietet die spirituelle Sicht der kontemplativen Neurowissenschaft eine wissenschaftliche Weltschau, mit der Fähigkeit radikaler Veränderung desses, was wir glauben, dass es für unser Leben und die Leben von zukünftigen Generation möglich ist.</p>
<p><em>Referenzen</em></p>
<p>Austin, James H. (2006). <em>Zen-Brain Reflections</em>. Cambridge, MA: MIT Press.</p>
<p>Baer, R. A., Smith, G. T., Allen, K. B. (2004). Assessments of mindfulness by self-report: TheKentucky inventory of mindfulness skills. <em>Assessment</em>, 11(3), 191–206.</p>
<p>Barnhofer, T., Duggan, D., Crane, C., Hepburn, S., Fennell, M., &amp; Williams, J. (2007, May 7). Effects of meditation on frontal alpha-asymmetry in previously suicidal individuals. <em>Neuroreport</em>, 18(7), 709–712.</p>
<p>Begley, Sharon. (2007). <em>Train Your Mind Change Your Brain: How a New Science Reveals Our Extraordinary Potential to Transform Ourselves</em>. New York: Mind and<em> </em>Life.</p>
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<p><em>Erschien im Original auf <a href="http://www.iawakeblog.com" target="_blank" rel="external nofollow">www.iawakeblog.com</a>. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors. Übersetzt von <a href="http://www.openmindjournal.com/redaktion/" target="_blank">Heinz Robert</a>.</em></p>
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