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	<title>OpenMindJournal &#187; Integral Hero</title>
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	<description>Das Online-Journal für Bewusstsein, Kultur und Change</description>
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		<title>Gemeinsam im Fluss</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Oct 2012 16:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinsam]]></category>
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		<description><![CDATA[Vom ruhigen Flussbett geführt fliesst das wilde Wasser zum Ozean zurück Sehen wir uns die Dynamik zwischen dem weiblichen und dem männlichen Prinzip an, und in der oberflächlich grobstofflichen Manifestation dieser beiden das Zusammenspiel zwischen Mann und Frau, dann sehen wir immer wieder recht ähnliche Strukturen und Begrifflichkeiten, auf die auch verschiedenste kulturelle und spirituelle [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Vom ruhigen Flussbett geführt fliesst das wilde Wasser zum Ozean zurück</h2>
<div id="attachment_5365" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2012/10/610426_web_R_K_by_Andreas-Senftleben_pixelio.png" rel="lightbox[5363]"><img class=" wp-image-5365 " title="Gemeinsam im Fluss" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2012/10/610426_web_R_K_by_Andreas-Senftleben_pixelio-300x199.png" alt="" width="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Andreas Senftleben / pixelio.de</p></div>
<p>Sehen wir uns die Dynamik zwischen dem weiblichen und dem männlichen Prinzip an, und in der oberflächlich grobstofflichen Manifestation dieser beiden das Zusammenspiel zwischen Mann und Frau, dann sehen wir immer wieder recht ähnliche Strukturen und Begrifflichkeiten, auf die auch verschiedenste kulturelle und spirituelle Traditionen hinweisen.</p>
<h4>Die Geschichte von Feminin und Maskulin</h4>
<p>In der <em>westlichen Welt</em>, mit dem Ursprung in der christlich-jüdischen und griechischen Kultur, wird das maskuline Prinzip oft bezeichnet als aktiv und initiativ, formgebend und erschaffend, konstruktiv und aufbauend, differenzierend und analytisch, objektiv, nach Fakten fragend, nach aussen gerichtet. Im Gegensatz sei die reine feminine Energie eher rezeptiv und reaktiv, entfaltend, Inhalt stiftend und Bedeutung gebend, integrativ, vernetzend und kommunikativ, intuitiv und subjektiv, sensibel und bewahrend, nach innen gerichtet.</p>
<p>Im <em>tantrischen Buddhismus</em> wird die maskuline Energie <em>Upaya</em> als aktiv, aufsteigend und Zielgerichtet bezeichnet, wogegen das feminine Prinzip <em>Prajna</em> als umfassende Weisheit bezeichnet wird, die alle Dinge und Phänomene im Universum durchdringt. Beide werden oft im <em>Yab-Yum</em>, als weibliche und männliche Buddhaform in Vereinigung, also als grundlegende Einheit des Femininen und Maskulinen, dargestellt.</p>
<p>Der <em>Daoismus</em> kennt diese vereinte Darstellung als <em>Yin-Yang</em>, mit Yin und Yang als einander gegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Prinzipien. Erst der westliche analytische Verstand hat hier mit der Zeit das Yin als weibliches und Yang als männliches Prinzip herausgefiltert, wobei die Chinesen diese Differenzierung und Separation selten verstehen. Yin wird beschrieben mit Leere, Innen und Kälte, Yang dagegen mit Fülle, Aussen und Hitze. Wo man wieder den Bezug zur Beschreibung weiter oben findet.</p>
<p>Wichtig ist hier noch einmal zu betonen, dass mit diesen Prinzipien nicht Mann und Frau gemeint sind, sondern tatsächlich essenzielle Energien, die jeweils in Frau oder Mann in unterschiedlicher Qualität und Verteilung erscheinen können. Wir alle kennen äusserlich weiblich wirkende Männer und männlich erscheinende Frauen, wobei dies oft auch durch Erziehung und die Kultur geprägt sein kann, und nicht davon ausgegangen werden kann, dass die Essenz dieser Menschen dem äusserlichen Bild entspricht.</p>
<h4>Form und Leerheit, Leerheit und Form</h4>
<p>Als bildliche Darstellung des Zusammenspiels von Männlich und Weiblich nehme ich gerne das Bild des Flusses, mit dem Wasser als feminines Prinzip und dem Flussbett als maskulines Prinzip. Beide können nur miteinander als Fluss bestehen und nur gemeinsam zum Ozean gehen.</p>
<p>Ohne das Flussbett als Gefäss würde sich das Wasser in alle Himmelsrichtungen ausbreiten und die ganze Kraft würde immer schwächer werden, fast nutzlos verpuffen. Wobei das Flussbett ohne das Wasser an Tiefe verliert, komplett austrocknet und irgendwann vollkommen verflacht und verwüstet. Beide können nicht ohne dem anderen sein.</p>
<p>Das Flussbett gibt dem Wasser Halt, wogegen das Wasser dem Flussbett die Form gibt. Die Richtung wird zwar vom Flussbett vorbereitet, die eigentliche Bewegung wird allerdings vom Wasser geführt und die Kraft des Wassers kann das Flussbett in jeder Flussbiegung in eine andere Richtung umleiten. An manchen Stellen gibt das Flussbett nach, gibt dem Wasser mehr Raum, und breitet sich aus, an anderen Stellen hält das Flussbett rigide an der Richtung fest und wird durch die Kraft des Wassers noch tiefer.</p>
<p><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/17/Yin_yang.svg/200px-Yin_yang.svg.png" rel="external nofollow" rel="lightbox[5363]"><img class="alignright" style="margin-left: 10px;" title="Yin Yang" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/17/Yin_yang.svg/200px-Yin_yang.svg.png" alt="" width="100" height="100" /></a>In Erinnerung bringen möchte ich hier die Darstellung des Yin-Yang mit den jeweils andersfarbigen Punkten im Schwarz und Weiss. Auch in meinem Bild des Flusses besteht das Flussbett aus Erde, der Mutter allen Lebens, also einem femininen Aspekt, hingegen ist der Richtung gebende Aspekt im Wasser – aktiv und penetrierend –, eher dem maskulinen Prinzip zuzuordnen. So vereinen sich auch hier wieder Maskulin und Feminin auf unterschiedlichsten Ebenen.</p>
<h4>Wohin es geht</h4>
<p>Durch das Zusammenspiel zwischen Flussbett und Wasser gelangen beide irgendwann zum Flussdelta, wo sich das Wasser in der Weite des Ozeans ausbreiten und seiner wahren Natur hingeben kann, und das Flussbett entspannt sich als Meeresboden in der Tiefe und Stille des Ozeans. Beide finden nur gemeinsam zum Ziel und können sich so ihrer Bestimmung hingeben.</p>
<p>Wie wir wissen ist dies allerdings kein endgültiges Ziel, sondern nur ein kurzer Moment in einem unendlichen Kreislauf. Durch Wind und Wärme – zwei andere Element – wird das Wasser aus dem Ozean hoch in die Luft gehoben, wirbelt dabei den Meeresgrund auf, nimmt ein wenig davon mit, und wird hinweggetragen, um als Wassertropfen und Sandkörner den Weg von Neuem zu beginnen.</p>
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		<title>Am Anfang war das Wort</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2012/09/27/am-anfang-war-das-wort/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Sep 2012 17:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Integral Hero]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Mind]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektiven]]></category>

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		<description><![CDATA[Die universelle Kreativität im Gesprochenen und Unaussprechlichen Mit jedem Wort kreiere ich eine neue Wirklichkeit. Jedes bewusst gesprochene Wort kann meine Welt verschönern, mich mit anderen Menschen verbinden, neue Ideen in die Welt bringen. Genauso kann jedes unbewusste Wort meine Welt innerhalb von Sekunden zerstören, indem es mich von Anderen trennt, und störende Gefühle auslöst. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Die universelle Kreativität im Gesprochenen und Unaussprechlichen</h2>
<div id="attachment_5346" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2012/09/554069_web_R_by_fritz-zühlke_pixelio.de_.jpg" rel="lightbox[5343]"><img class=" wp-image-5346 " title="Ein wahres Wort zu rechter Zeit" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2012/09/554069_web_R_by_fritz-zühlke_pixelio.de_-300x199.jpg" alt="" width="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: fritz zühlke / pixelio.de</p></div>
<p>Mit jedem Wort kreiere ich eine neue Wirklichkeit. Jedes bewusst gesprochene Wort kann meine Welt verschönern, mich mit anderen Menschen verbinden, neue Ideen in die Welt bringen. Genauso kann jedes unbewusste Wort meine Welt innerhalb von Sekunden zerstören, indem es mich von Anderen trennt, und störende Gefühle auslöst. Das Wort muss dabei nicht immer ausgesprochen sein. Oft wird etwas vom Gegenüber nur gehört, weil die energetische Schwingung der Gedanken zwischen den gesprochenen Worten mitklingt.</p>
<p>»Denk nach bevor du etwas sagst«, habe ich als Kind immer wieder von Erwachsenen gehört. Doch denken woran und womit? Und wenn ich nach-denke, lebe ich dann nicht in der Vergangenheit?</p>
<p>»Gib mir dein Wort«, sagt man, wenn man von jemandem Vertrauen erwartet. Doch welches Wort soll ich geben, es gibt so viele davon. Und in welcher Sprache?</p>
<p>»Ich halte mein Wort«, sagt man, wenn eine Abmachung eingehalten wird. Wieso sollte ich jedoch ein Wort behalten. Worte sind doch zum weitergeben da und durch den Austausch von Worten entsteht Kommunikation und eine Gesprächskultur.</p>
<p>Das Wort steht am Anfang jeder Kommunikation mit meinen Mitmenschen. Dabei ist das gesprochene Wort nur eine Schwingungskomposition, zusammengesetzt aus Lauten, die aus dem Mund des Sprechenden kommen. Egal in welcher Sprache ergibt sich aus dieser Komposition für den Hörenden ein Sinn oder nicht. Manchmal verstehen sich Menschen, auch wenn sie nicht die selbe Sprache sprechen, denn das gesprochene Wort macht nur etwa 20% der Kommunikation aus. Die anderen 80% setzen sich zusammen aus der visuellen Wahrnehmung, Empfindungen auf der Haut oder im Körperinneren, über den Geruchssinn, und daneben liefert der Hörsinn weitere Informationen wie Stimmfärbung, Tonhöhe und weiteres.</p>
<h4>Die kreative Schöpfung</h4>
<p>Das Wort entsteht jedoch nicht erst mit der Bewegung der Zunge und der Lippen, es wird bereits durch den Verstand beim Denken geformt, es wird sozusagen vorgedacht. Also ganz anders als mir die Erwachsenen früher empfahlen. Mir dessen bewusst zu sein, was ich sage heisst allerdings nicht mir jedes Wort vorher zu überlegen. Authentische Kommunikation entsteht durch den Fluss der Wörter aus dem Moment heraus. Wichtig ist dabei, dass ich in diesem Moment voll präsent bin und das was gesagt werden möchte frei fliessen lasse.</p>
<p>In verschiedenen Traditionen kommt dem Wort eine äusserst wichtige Bedeutung zu und ist mehr als nur die Komposition von Lauten. Es wird oft der Schöpfung an sich gleichgesetzt.</p>
<blockquote><p>»Im Anfang war das Wort,<br />
und das Wort war bei Gott,<br />
und Gott war das Wort.»<br />
– Johannesevangelium (in der deutschen Einheitsübersetzung)</p></blockquote>
<blockquote><p>»Im Anfang war Prajapati (der Schöpfer),<br />
mit ihm war Vak (das Wort),<br />
und Vak war wahrhaftig der höchste Brahman.»<br />
– Veden</p></blockquote>
<p>Das Wort ist hier ein Ausdruck der universellen Kreativität, die überall und zu jeder Zeit präsent ist.</p>
<h4>Das logische Wort</h4>
<p>Der altgriechische Begriff <em>Logos</em>, der oft im Deutschen mit <em>Wort</em> übersetzt wird, kann verwendet werden um die tiefere Bedeutung des Wortes zu verdeutlichen. Logos oder das Wort wird oft als das von Gott Geschaffene bezeichnet, egal ob in der Memphitischen Theologie im alten Ägypten, der griechischen Philosophie, dem Judentum oder dem Christentum.</p>
<p>Auch Goethe suchte im Faust nach der richtigen Deutung des Wortes:</p>
<blockquote><p>»Geschrieben steht: »Im Anfang war das Wort!«<br />
Hier stock ich schon! Wer hilft mir weiter fort?<br />
Ich kann das Wort so hoch unmöglich schätzen,<br />
Ich muß es anders übersetzen,<br />
Wenn ich vom Geiste recht erleuchtet bin.<br />
Geschrieben steht: Im Anfang war der Sinn.<br />
Bedenke wohl die erste Zeile,<br />
Daß deine Feder sich nicht übereile!<br />
Ist es der Sinn, der alles wirkt und schafft?<br />
Es sollte stehn: Im Anfang war die Kraft!<br />
Doch, auch indem ich dieses niederschreibe,<br />
Schon warnt mich was, daß ich dabei nicht bleibe.<br />
Mir hilft der Geist! Auf einmal seh ich Rat<br />
Und schreibe getrost: Im Anfang war die Tat!«</p></blockquote>
<h4>Bewusste Quelle der Wirklichkeit</h4>
<p>»Vom Geiste recht erleuchtet« sein heisst für mich, bewusst zu sein und auch den Logos im Sinne der Logik, den Verstand zu verwenden, wenn ich mit anderen Menschen kommuniziere. Jedoch nicht den vielen bekannten, menschlichen, vom kleinen Selbst gesteuerten, egozentrischen Verstand, der alles rational beurteilt und in Bezug setzt zu anderen Gedanken und äusseren Umständen. Nein, ich meine hier den universellen Verstand, das Wissen des Herzens, das was in jedem Moment neu kreiert wird, wenn ich mit der höchsten Weisheit verbunden bin. Und diese Anbindung schaffe ich, indem ich durch regelmässige Meditation und Innenschau immer wieder in die Quelle eintauche, wo jegliche Gedanken, Bilder und Vorstellungen aus dem Urgrund der immer-schon-bestehende Einheit entspringen.</p>
<p>Gedanke, Wort und Tat (oder Aktion) sind also eng miteinander verbunden. Mit jedem Gedanken forme ich bereits ein unausgesprochenes Wort, das im Moment der Aussprache bereits eine Tat an sich ist. So bin ich stets verantwortlich für alle meine Gedanken und wenn ich mit anderen Menschen eine gewaltfreie Kommunikation möchte, dann muss ich darauf achten, dass meine Gedanken genauso rein und gewaltfrei sind. Denn jeder Gedanke, kann in einem unbewussten Moment ganz schnell als Wort über die Lippen kommen und somit meine Welt verschönern oder zerstören.</p>
<p>Somit stimmt es in einem gewissen Sinne, wenn manche Menschen davon sprechen, dass ich mit meinen Gedanken meine Wirklichkeit kreiere. Und wie wir wissen ist diese Wirklichkeit relativ und unterscheidet sich zur absoluten Wirklichkeit, die wiederrum eins ist mit dem grundlosen Urgrund aus dem alles im Moment entsteht.</p>
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		<title>Atme tief das leben ein</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2012/02/21/atme-tief-das-leben-ein/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 10:42:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Body]]></category>
		<category><![CDATA[Integral Hero]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr Erwachtheit durch bewusstes Atmen Unser Atem ist die wichtigste Quelle lebensspendender Nährstoffe, erst danach kommen Wasser und feste Nahrungsmittel. Ohne Atmung und der wichtigen Sauerstoffzufuhr würden wir innerhalb von wenigen Minuten unser Leben aushauchen, falls wir dann noch die Kraft dazu haben. Die Atmung passiert bei den meisten Menschen mehr oder weniger unbewusst. Weil [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2273.jpg" rel="lightbox[4515]"><img class="alignright  wp-image-4516" title="Weisse Weite" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2012/02/IMG_2273-300x224.jpg" alt="" width="200" /></a>Mehr Erwachtheit durch bewusstes Atmen</h2>
<p>Unser Atem ist die wichtigste Quelle lebensspendender Nährstoffe, erst danach kommen Wasser und feste Nahrungsmittel. Ohne Atmung und der wichtigen Sauerstoffzufuhr würden wir innerhalb von wenigen Minuten unser Leben aushauchen, falls wir dann noch die Kraft dazu haben.</p>
<p>Die Atmung passiert bei den meisten Menschen mehr oder weniger unbewusst. Weil die Luftzufuhr durch die Lunge so essenziell ist holt sich der Körper automatisch die Mindestmenge an Sauerstoff, die er zum Überleben braucht. Wir merken das oft, wenn wir laufen und die Atmung schneller wird oder wenn wir gähnen, weil das Gehirn zu wenig Sauerstoff hat.</p>
<p>Obwohl dies ein automatischer Vorgang ist, können wir diesen bewusst steuern, da die Atemmuskulatur, wie alle anderen Skelettmuskeln quergestreift ist und somit willkürlich kontrolliert werden kann. Mediziner nutzen dies manchmal als Therapie für die Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens der Patienten, Sportler zur Leistungssteigerung und speziell ausgebildete Atemtherapeuten benutzen verschiede Atemtechniken um den Klienten etwa in veränderte Bewusstseinszustände zu versetzen.</p>
<h4>Im Hier und Jetzt</h4>
<p>Für mich ist bewusstes Atmen ein wichtiger Bestandteil meiner Integralen Lebenspraxis geworden. Mehr noch als die 3-Teil-Atmung aus dem Yoga, benutze ich vertiefte Ein– und Ausatmung durch die Nase um mich mit meiner Umwelt bewusster zu verbinden. Ist meine Aufmerksamkeit bei meiner Atmung, bin ich immer im Hier und Jetzt, ganz präsent und kann das Geschehen in mir und um mich herum aus einer erweiterten Perspektive wahrnehmen. Jeder Atemzug passier genau jetzt und kann nicht vorausgedacht oder wiederholt werden. Alles was geschieht nehme ich in seiner Soheit wahr und kann es einfach geschehen lassen oder darauf gezielter reagieren.</p>
<p>In manchen Situationen, wenn wir aus der Fassung gebracht werden und die Aufmerksamkeit auf anderes als auf unserer Atmung liegt, dann kann es schon mal passieren, dass die Reaktion nicht so ist, wie wir es uns tief im Inneren wünschen. Wir ärgern uns darüber oder müssen uns dafür sogar entschuldigen. Dies einfach wahrzunehmen und als Lektion auf dem Weg zu erkennen, ist eine gute Übung und macht uns den Wert der bewussten Atmung ersichtlich.</p>
<h4>Synchronisierte Innen– und Aussenwelt</h4>
<p>Die Atmung zu beobachten kann wirklich in jeder Situation unterstützen; bei einer Wanderung auf den Berg um die Schrittgeschwindigkeit an die Atmung anzupassen und nicht so schnell aus der Puste zu kommen, bei einem Vorstellungsgespräch um ruhig und locker zu bleiben, beim Umarmen eines geliebten Menschen um den anderen besser wahrnehmen und spüren zu können, u.v.m.. Egal was ich mache, bin ich bei meiner Atmung, bin ich bei mir, bin ich im Jetzt, bin ich in der Welt und somit auch mit dem Äusseren und dem Gegenüber verbunden. Jeder Mensch in meiner Nähe nimmt diese innere Ruhe bewusst oder unbewusst wahr und nach einer Weile synchronisiert sich meine Um– mit meiner Innenwelt.</p>
<p>Doch nicht nur das, auch meine Wahrnehmung erweitert sich, wenn ich die Dinge sehe wie sie sind. Komplexe Abläufe in meinem Leben werden nicht mehr als schwierig oder kompliziert empfunden und mehr Lösungen und Wege zeichnen sich in diesem Moment ab. Weil ich nicht mehr unwillkürlich reagiere, kann ich frei entscheiden welchen Weg ich gehen möchte. Ich erkenne mehr Wegweiser und Gelegenheiten den Verlauf des Lebens mitzubestimmen. Das Leben läuft dann nicht mehr an mir vorbei, ich bin mitten im Leben und kann jeden Augenblick geniessen.</p>
<p>Ich erkenne, dass der Atem mir nicht nur den zum Überleben notwendigen Sauerstoff gibt, sondern atme auch das Licht der Sonne und deren vitalisierende Energie ein. Das Licht strahlt in jede Zelle meines Körpers und macht mich voll und ganz.</p>
<p><em>Erstmals erschienen im Blog von <a href="http://integralhero.com/atme-tief-das-leben-ein/" target="_blank" rel="external nofollow">Integral Hero</a></em></p>
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		<title>Wir sind das Echo des Urknalls</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2012/01/29/wir-sind-das-echo-des-urknalls/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 11:35:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Tage über Silvester verbrachte ich wie schon die letzten zwei Jahre in Kalifornien beim Integral Spiritual Experience, einem Seminar veranstaltet von Integral Life, wo spirituelle Lehrer aus verschiedensten Traditionen sich jeweils einem Jahresthema annehmen, und man dieses in Vorträgen und Workshops zusammen bearbeiten kann. Das Thema in diesem Jahr war Kosmische Kreativität, womit nichts [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4393" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2012/01/ap4ad525d04a47f_s.jpg" rel="lightbox[4391]"><img class=" wp-image-4393 " src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2012/01/ap4ad525d04a47f_s-300x300.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Bildquelle: aboutpixel.de / Gummis © efferr</p></div>
<p><em>Die Tage über Silvester verbrachte ich wie schon die letzten zwei Jahre in Kalifornien beim Integral Spiritual Experience, einem Seminar veranstaltet von Integral Life, wo spirituelle Lehrer aus verschiedensten Traditionen sich jeweils einem Jahresthema annehmen, und man dieses in Vorträgen und Workshops zusammen bearbeiten kann. Das Thema in diesem Jahr war Kosmische Kreativität, womit nichts weniger als der kreative Impuls gemeint ist, der die Evolution in Bewegung hält.</em></p>
<p>In einer Zeit wo sich eine immer grösser werdende Gruppe von Menschen die Frage stellt, welche Aufgabe wir Menschen hier auf der Erde haben, werden sich diese Menschen der eigenen Evolution immer mehr bewusst. Die Kraft, die vor 13,7 Milliarden Jahren den Urknall ausgelöst hat, diese Kraft wirkt weiter durch uns alle, in jedem Moment.</p>
<h4>Die Komplexität aus dem Nichts</h4>
<p>Der Urknall als erster kreativer Akt überhaupt, die Entstehung der Planeten, der Flora und die Evolution der Lebewesen vom Einzeller zu solch komplexen Spezien wie dem Mensch, das alles ist Kreativität pur. Doch was treibt diese Entwicklung nach mehr und mehr Komplexität an? Welche Macht lässt hier ihrer Kreativität freien Lauf und bringt immer wieder Neues zum Vorschein?</p>
<p>Nehmen wir als Beispiel das Bild eines Gummibandes, das auseinander gezogen wird, bis zum letzt möglichen Punkt der Spannung. Dadurch wird eine Kraft des Rückzugs erzeugt, die dem Gummiband innewohnt. Es ist die innewohnende Kreativität im Kern aller Phänomene, die immer wieder Neues hervorbringt. Die Traditionen gaben dieser Kraft viele Namen, etwa Eros, Liebe, oder einfach Selbstorganisation.</p>
<h4>Die Evolution wird sich selbst bewusst</h4>
<p>Derzeit können wir in vielen Bereichen beobachten, wie sich diese kreative Kraft seiner Selbst bewusst wird und sich immer mehr verdichtet. Neue Ideen für die Veränderung der Welt sprudeln nur so hervor und alte Konzepte haben keinen Halt mehr. Dieses <em>Neue Bewusstsein</em> ist nichts anderes als die Selbstorganisation aus einem angespannten Zustand der Welt.</p>
<p>Einige Menschen haben noch nicht das Vertrauen in dieses sich selbst organisierende System und halten an der Spannung fest, sie wollen ihren Status Quo nicht aufgeben, weil sie Angst haben dadurch etwas zu verlieren. Dies blockiert jedoch nur ihre eigene natürliche Kreativität. Eine wachsende Gruppe von Menschen hat dieses Vertrauen und auch wenn sich die Ideen jedes Einzelnen oft sehr von den anderen unterscheidet, ist die Dialogbereitschaft und die Offenheit für die kreativen Impulse Anderer da.</p>
<h4>Spirit in Action</h4>
<p>Wir <em>Bewussten</em> Menschen können uns bewusst mit dieser kreativen Kraft verbinden und unsere Handlungen dadurch inspirieren lassen. In stillen Momenten, wenn wir ganz tief in uns hinein lauschen, werden diese kreativen Impulse erweckt und wir können danach in die Welt hinaus gehen und die gewonnenen Ideen in die Tat umsetzen. Wir sind gefragt uns dieser Kraft zu öffnen und sie durch uns wirken zu lassen.</p>
<p>Wie sich dieser kreative Impuls bei jedem Einzelnen ausdrückt ist so individuell wie es Menschen auf der Erde gibt. Die Wahre Natur in uns, das was schon vor dem Urknall Ich war, wird durch unzählige Schichten überlagert, die bei jedem Menschen anders sind. Schichten aus alten Leben, durch Eindrücke im Mutterleib, aus der elterlichen Erziehung, aus der Schulbildung, aus kulturellen und gesellschaftlichen Normen und vieles mehr. Dies macht jeden Menschen so einzigartig und gleichzeitig so kostbar und wertvoll für diese Welt. Jeder Mensch kann der Welt sein einzigartiges Geschenk geben.</p>
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		<title>Leiden schafft</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2011/12/26/leiden-schafft/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 04:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem war ich zur Weihnachtsfeier der Villa Unspunnen eingeladen und sass dort beim Dinner neben Annette Kaiser, die spirituelle Leiterin dieses Ortes der Stille und Begegnung. Sie fragte mich einiges über mein Leben und irgendwann kam die Frage, welche Leidenschaften ich denn hätte. Als ich die Frage hörte musste ich erst stutzen und dachte [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/12/Antwort_auf_die_Frage_des_Lebens.jpg" rel="lightbox[4203]"><img class="alignright  wp-image-4205" style="margin-left: 10px;" title="Antwort auf die Frage des Lebens, Foto: Heinz Robert" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/12/Antwort_auf_die_Frage_des_Lebens-300x169.jpg" alt="" width="200" /></a>Vor kurzem war ich zur Weihnachtsfeier der Villa Unspunnen eingeladen und sass dort beim Dinner neben Annette Kaiser, die spirituelle Leiterin dieses Ortes der Stille und Begegnung. Sie fragte mich einiges über mein Leben und irgendwann kam die Frage, welche Leidenschaften ich denn hätte.</p>
<p>Als ich die Frage hörte musste ich erst stutzen und dachte in diesem Moment, was in meinem Leben mir Leiden schafft, obwohl die Frage natürlich anders gemeint war. Wieso ist solch ein Wort, das eigentlich auf etwas Freudvolles hinweist mit einem solch schmerzvollen Unterton verbunden? Und muss Leiden schmerzhaft sein?</p>
<p>Aus Leiden kann viel kreative Energie entstehen. Viele Errungenschaften und Erfindungen entstammen den Leiden der Erfinder oder ihrer Mitmenschen. Wenn ich mit etwas in meinem Leben unzufrieden bin, dann bringe ich ab einem bestimmten Level des Leidensdrucks die Energie auf, diesen Missstand zu verändern. Aus Krisen gehen wir gestärkt hervor, wenn einmal der richtige Lösungsweg gefunden wurde. Leiden schafft also Entwicklung.</p>
<h4>Aus Liebe zum Leiden</h4>
<p>Leiden ist immer und überall. Schon Buddha’s erste der Vier Edlen Wahrheiten war: Es gibt Leid. Schon die Geburt, was ja für die meisten Menschen ein freudiges Ereignis ist, bringt Leid hervor. Einerseits für die Mutter, die für einige Stunden die grossen Schmerzen aushalten muss, wie auch für das Neugeborene, das durch den engen Geburtskanal hindurch muss und und dessen Körper stark zusammengepresst wird. Wir wissen dies, und doch gehen wir diese Herausforderung ein, weil wir einerseits auf die biologische Fortpflanzung angewiesen sind und andererseits es einfach schön ist, ein neues Menschenkind beim Aufwachsen zu beobachten.</p>
<p>Wir begeben uns freiwillig in Momente des Leidens, wenn wir z.B. Sport treiben oder uns beruflichen Herausforderungen stellen. Nicht immer macht es grosse Freude einen Vortrag vor einer Ansammlung von Menschen zu halten, oder 8 Stunden im Büro zu sitzen um sich das Geld für den Lebensunterhalt zu verdienen.</p>
<p>Machen wir mal etwas wirklich aus Leidenschaft, mit vollem Eifer, aus Liebe zu uns selbst oder zu anderen, spüren wir zwar nicht das Leiden in diesem Schaffen, und doch gibt es auch hier manchmal jemand der dabei oder daran keine Freude hat. Zum Beispiel schreibe ich diesen Beitrag, weil ich Freude daran habe und es mir wichtig ist, meine Gedanken in die Welt zu bringen. Gleichzeitig nimmst du als LeserIn dir die Zeit dies zu lesen und hast daran Freude, oder auch nicht. Sicher gibt es Menschen, die meine Worte als Stumpfsinn bezeichnen werden und sich danach ärgern diesen Text jemals gelesen zu haben. Ich habe ihnen ihre Zeit geraubt und Leiden geschaffen. Bitte verzeih, falls dem so wäre!</p>
<h4>Leidenschaft aus Passion</h4>
<p>In manchen Sprachen wird das deutsche Wort Leidenschaft mit <em>Passion</em> übersetzt, womit im Deutschen auch der Leidensweg Christi bezeichnet wird. Auch hier steht wieder der Bezug zu Leiden und Schmerzen. Wir können aber auch etwas aus Passion tun; leidenschaftlich gerne Gitarre spielen, aus Passion Autofahren, leidenschaftlich lieben. Hier ist wahre Freude und Glück im Spiel.</p>
<p>Was bringt mich jedoch dazu, etwa einen anderen Menschen leidenschaftlich zu lieben? Hat meine Geliebte Freude daran von mir so leidenschaftlich geliebt zu werden? Auch wenn diese Liebe und Leidenschaft beiderseitig ist, leidet vielleicht jemand anderer daran? Was passiert, wenn dieser geliebte Mensch auf einmal nicht mehr da ist? Leide ich dann?</p>
<p>Mir ist wichtig, dass ich bei allem, das ich aus Leidenschaft mache, auch die Seite sehe, wo ich eventuell Leiden schaffe. Die Sicht auch auf die andere Seite der Münze zu haben, die eigene Perspektive auf die Welt zu erweitern und sich in andere Menschen einfühlen, kann viel Leiden verhindern.</p>
<p>Das gilt für die Liebe, genauso wie für das Autofahren, wenn ich beim Schnellfahren mehr Rücksicht auf die anderen Verkehrsteilnehmer nehme. Oder im Beruf, wenn ich auf meinen Erfolg fokussiert bin, dann sollte ich hier auch darauf achten, dass niemand anderer dabei zu Schaden kommt, sein ganzes Geld oder seinen Job verliert.</p>
<h4>Leid abschaffen</h4>
<p>Buddhas zweite Edle Wahrheit lautet: Leid hat eine Ursache. Klar. Die dritte Edle Wahrheit besagt, dass es ein Ende des Leids gibt. In der Vierten sagt Buddha, dass es einen Weg zum Ende des Leids gibt.</p>
<p>Wenn ich also Leid erkenne, dann sehe ich im besten Fall auch die Ursache und dadurch vielleicht schon den Weg, um das Leid zu beenden. Ich muss jedoch eine Leidenschaft dafür aufbringen, Leiden und die Ursachen dahinter sehen zu wollen und zu können, um dann über das Ende und den Weg zum Ende kontemplieren zu können. Und das Ende des Leids bedeutet nicht gleichweg die Auflösung der Ursache für das Leid.</p>
<p>Wichtig ist also Freude am Leid zu entwickeln um Leid aufzuspüren und zu beenden, und mir jeweils bewusst sein, ob ich bei Lösungsfindung nicht auch wieder Leid verursache. Klingt kompliziert, muss es aber nicht sein, wenn ich mir der vielen Leidens– und Lösungswege ständig bewusst bin.</p>
<h4>Kreativer Funke aus der Leidenschaft</h4>
<p>Diese Bewusstheit schaffe ich durch die Leidenschaft zur Entwicklung. Das passionierte Schaffen einer neuen Realität, die sich in jedem Moment neu bildet. Nichts ist gegeben, alles erfindet sich in jedem Augenblick neu. So wie diese Sätze sich in dem Moment bilden in denen sie geschrieben werden.</p>
<p>Bin ich ganz bei mir, voll bewusst, dann nehme ich diesen Augenblick in seiner vollen Schönheit und Fülle wahr. Gebe ich mich dieser Fülle hin und lasse mich von der Liebe durchfluten, die aus und in diesem Gewahrsein entsteht, dann entsteht in mir die Leidenschaft, für das was ich in diesem Moment mache, sei es das Schreiben eines Textes, das Berühren meiner Geliebten oder das Bügeln meiner Hemden.</p>
<p>Wenn mich wieder jemand fragen sollte, was meine Leidenschaften sind, dann kann ich getrost darauf antworten, dass das Leiden meine Leidenschaft ist, wie auch Entwicklung und Bewusstheit. Hätte ich nie in meinem Leben gelitten, hätte ich mich nie zu dem entwickelt, was ich jetzt bin. Ich wäre mir meiner Entwicklung wohl nie bewusst geworden. Leiden schafft Leidenschaft.</p>
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		<title>Sei kritisch und bleib offen</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 22:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
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		<description><![CDATA[Nicht zum ersten Mal bekamen wir von einem unserer kritischen Leser eine Anfrage bezüglich Andrew Cohen. »Ich habe festgestellt, dass OpenMindJournal Andrew Cohen supportet. Seid ihr euch bewusst, wer er ist? Wisst ihr, dass er sehr umstritten ist und zumindest in der Vergangenheit einige unrühmliche Kapitel geschrieben hat?«, schrieb mir ein Fan des OpenMindJournal diese [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht zum ersten Mal bekamen wir von einem unserer kritischen Leser eine Anfrage bezüglich Andrew Cohen.</p>
<p><em>»Ich habe festgestellt, dass OpenMindJournal Andrew Cohen supportet. Seid ihr euch bewusst, wer er ist? Wisst ihr, dass er sehr umstritten ist und zumindest in der Vergangenheit einige unrühmliche Kapitel geschrieben hat?«</em>, schrieb mir ein Fan des OpenMindJournal diese Woche über Facebook. Er nahm auch Bezug auf einen älteren <a href="http://www.spuren.ch/edition_comments/316_0_23_0_C/" target="_blank" rel="external nofollow">Artikel im Magazin Spuren</a> und auf einen Event, der in unserer Partner Community <a href="http://openmindcafe.ch" target="_blank" rel="external nofollow">OpenMindCafe</a> eingestellt wurde.</p>
<h4>Hier meine Antwort auf die Anfrage, mit der Erlaubnis des kritischen Geistes <em>(persönliche Sichtweise von Heinz Robert)</em>:</h4>
<p>Im OpenMindJournal haben wir ein oder zwei Artikel von Andrew Cohen, und wir bekommen immer wieder mal Artikel aus dem Magazin EnlightenNext, wo er die amerikanische Ausgabe herausbringt. Im Moment haben wir sein neues Buch zur Verlosung.</p>
<p>Nils ist ein Schüler von ihm, doch ich persönlich halte nicht so viel von Andrew. Das was er schreibt und sagt ist oft recht gut, doch mit seiner Art zu lehren und wie er auftritt kann ich wenig anfangen.</p>
<p>Es gibt viele spirituelle Lehrer über die es Gerüchte und Geschichten gibt, die teilweise wahr sind, teilweise aber auch von verärgerten Schülern erfunden. Ich war nicht dabei und kann daher nicht bestätigen was er früher gemacht hat.</p>
<p>Das sind Schattenseiten, wo ich hoffe, dass er die bearbeitet. Wer sich ihm als Schüler anschliesst muss sich dessen bewusst sein.</p>
<p>Mir geht es um die Tiefe der Lehren, das was hinter den Worten steckt. Das ist was wir im OpenMindJournal in die Welt bringen wollen.</p>
<h4>Darauf kam diese Antwort:</h4>
<p><em>»Ist nur, weil auf OpenMindCafe eine Veranstaltung drauf ist. Ich hab mich dafür interessiert und die Organisatorin angerufen. Als ich gehört habe, dass das eigentlich eine Cohen-Veranstaltung ist, bin ich erschrocken.</em></p>
<p><em>Wie stellt ihr eigentlich sicher, dass Organisationen wie z.B. Scientology das OpenMindCafe nicht für ihre Promo gebrauchen?</em></p>
<p><em>Ich möchte nicht, dass jetzt z.B. Leute mit bester Absicht an einen Cohen-Workshop gehen und dort in die Fänge der Organisation geraten.    </em></p>
<p><em>Obwohl mir klar ist, dass jeder die Verantwortung für sein Leben selber tragen muss, frage ich mich, wie OpenMindCafe das sieht.«</em></p>
<h4>Und ich wiederum schrieb dem kritischen Geist:</h4>
<p>Ich bin nicht für die Online-Plattform des OpenMindCafe verantwortlich. Dort hat jedes Mitglied die Möglichkeit Veranstaltungen einzustellen.</p>
<p>Die Veranstaltung die du ansprichst, die 24-Stunden Meditation, hat Nils eingestellt und ihn kenne ich persönlich. Auch wenn Cohen seine Schattenseiten hat und es Gerüchte über eine »unrühmliche« Vergangenheit, ist Organisation ja nicht an sich »böse«.</p>
<p>Jede spirituelle Gruppe oder Vereinigung mit einem starken Führer muss hin und wieder mal mit Vorwürfen klar kommen, dass es eine Sekte ist. Und im wörtlichen Sinne ist das jede spirituelle Gruppe, die eine klare Ausrichtung und einen Lehrer/Guru/Lama hat.</p>
<p>Von aussen betrachtet ist es immer schwer zu beurteilen, was denn wirklich darin vorgeht. Vorwürfe gegen den Lehrer oder Mitglieder der Organisation kommen meist von verschmähten Geliebten, von Menschen die nach vielen Jahren des harten Trainings noch immer nicht die spirituellen Erfahrungen gemacht haben, die sie sich erwarten, oder anderen Unzufriedenen. Was daran wahr ist kann entweder nur ein Gericht beurteilen, oder jeder für sich selbst.</p>
<p>Ich würde EnlightenNext nicht als »gefährliche« Organisation einstufen, nur weil deren Guru nicht mit seinen Schatten klar kommt. Ich kenne zum Glück einige Leute, aus dieser Gruppe, die über einen klaren Verstand und ein ausgewogenes Urteilsvermögen verfügen.</p>
<p>Ich war selbst etwa 10 Jahren in einer buddhistischen Gruppe von Lama Ole Nydahl. Du glaubst nicht wieviele Gegner der hat.</p>
<p>Ich habe in diesen 10 Jahren viel von ihm und seinen »Reiselehrern« viel gelernt und bin dankbar dafür. Ich kann jedem, der Interesse daran hat nur den Rat geben selbst Erfahrung damit zu machen, auch wenn ich ihn nicht mehr als meinen Lehrer ansehe.</p>
<p>Die Tiefe der Übertragung aus seinen Lehren, wenn man denn die Worte richtig versteht, ist für viele Menschen in der entsprechenden Lebenssituation genau das richtige, das sie hören wollen. Über seine persönlichen, »menschlichen« Werte mag jeder seine eigene Meinung haben. Ich bin damit nicht mehr einverstanden.</p>
<p>Das gilt auch für Andrew Cohen und einige andere Gurus.</p>
<p>Osho war kein Heiliger und Mutter Theresa auch nicht.</p>
<p> </p>
<p>Herzlich,</p>
<p>Heinz</p>
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		<title>Das Drehbuch des Glücks</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 12:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[a_Editors Choice]]></category>
		<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
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		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Spirit]]></category>
		<category><![CDATA[Weltspiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Morgen wachte ich alleine in meinem Bett auf, eingebettet in ein Gefühl des Gehaltenwerdens und erfüllt mit Liebe. Ich hatte das Bedürfnis an den See zu gehen um dort zu meditieren. Als ich gut eingepackt auf meinem umgedrehten Fahrradkorb am Ufer in Versenkung sass, kam plötzlich Ärger in mir hoch. Ärger auf meinen Schöpfer. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/11/Der-Autor.jpg" rel="lightbox[3867]"><img class="alignright size-medium wp-image-3869" style="margin-left: 10px;" title="Der Autor" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/11/Der-Autor-300x224.jpg" alt="" width="200" /></a><em>Heute Morgen wachte ich alleine in meinem Bett auf, eingebettet in ein Gefühl des Gehaltenwerdens und erfüllt mit Liebe. Ich hatte das Bedürfnis an den See zu gehen um dort zu meditieren. Als ich gut eingepackt auf meinem umgedrehten Fahrradkorb am Ufer in Versenkung sass, kam plötzlich Ärger in mir hoch. Ärger auf meinen Schöpfer. Nicht meine Eltern, nein den allmächtigen Schöpfer.</em></p>
<p>Als ich da so sass, war ich so verärgert über ihn, dass er mir dieses Leben gab und mir nicht auch gleich den Wohlstand und das ständige Glück in die Wiege legte. Ich soll ein Teil von ihm sein und hier für ihn auf der Welt die Drecksarbeit machen und habe nicht die Mittel dazu, diesen Job auszuführen? Was soll denn das?</p>
<p>Ich öffnete die Augen und fing an Wünsche auszusprechen, als ich plötzlich realisierte, dass ich überhaupt nicht in der Position bin meine Wünsche auszusprechen. Vor vielen Jahren, ich war damals etwa 18 oder 19 Jahre jung, habe ich nach einem Zeichen gefragt um Gewissheit zu haben, dass es Gott gibt. Ich fuhr damals mit dem Auto und wartete bei Wolken verhangenem Himmel auf einen Sonnenstrahl – ich schrieb ihm sogar noch vor welches Zeichen er mir geben sollte. Dieser Sonnenstrahl kam nicht. Ich verleugnete Gott und hörte auf zu beten. Kirche war für mich ein rotes Tuch und ich fing an mich materiellen Götzen und Göttern zuzuwenden.</p>
<p>Irgendwann mit 30 begann ich mit buddhistischer Meditation und verleugnete immer noch, dass es einen Gott gibt. Der Buddhismus kennt keine Götter, obwohl es so viele Statuen und verschiedene Bilder von Buddha gibt, sind dies alles Aspekte der wahren Buddhanatur, die wir alle in uns haben. Wir sind Buddhas, nur wissen wir es meist nicht. Wir haben es vergessen.</p>
<p>Nun beschäftige ich mich schon länger mit unterschiedlichen spirituellen Traditionen und erkenne immer mehr, wie sich die Bilder doch in der Kernaussage gleichen, und dass der Urgrund, die Essenz und das Ziel in allen das gleiche ist, wir dem nur andere Etiketten und Namen geben. Gott ist für mich schon seit einiger Zeit kein abstrakter Begriff mehr und ich habe auch begonnen mit Spirit in der zweiten Person zu sprechen – das höchste Prinzip mit Du anzusprechen und ins Zwiegespräch zu gehen.</p>
<p>Nun als ich heute da so am See sass, erkannte ich, dass ich dieses Du nicht wirklich ernst nehme, immer nur spreche und gar nicht zuhöre, was mir dieses Du sagt. Ich entschuldigte mich für die vielen Jahre in denen ich Gott verleugnet habe und ihm nicht zugehört habe. Er, der doch immer bei mir ist, der mein Schöpfer, die Schöpfung und das Erschaffene ist, das Eine, das nie geboren wurde und niemals sterben wird. Welchen Namen wir diesem Prinzip auch geben, die meisten Menschen auf der Welt kennen es als Gott. Es ist der Autor unseres Drehbuchs für die Rolle, die wir in diesem Leben erfüllen.</p>
<p>Dieses Bild des Drehbuchs kam eben bei einem Skypeonat mit einem guten Freund in Deutschland. Stell dir mal bildlich folgende Situation vor:</p>
<p>Ein Autor schreibt in ein leeres Buch eine Geschichte. Dieses dient als Drehbuch für die Rolle eines Schauspielers, der sich immer wieder auch gegen diese Rolle wehrt und sich oft unwohl darin fühlt. Durch jedes Widerstreben gegen, oder Hingabe zu dieser Rolle, wird die Geschichte in jedem Moment neu geschrieben.</p>
<p>Ich hatte das Bild des Schauspielers als getrenntes Selbst, als Ego; die Rolle als das einzigartige Selbst, dem, was uns beauftragt wurde in dieser Welt zu verkörpern; die Worte auf den Leeren Seiten sind der Auftrag, der jeweils immer kurz vor dem Moment geschrieben wird, bevor wir in erhalten; die leeren Seiten sind unsere Seele, oder wir können es auch Karma nennen, worauf alles niedergeschrieben wird, was wir zu erfüllen haben; und dann gibt es natürlich noch den Autor, der sich überlegt was für den Schauspieler gerade das richtige wäre. Wir können auch noch die Feder, mit der alles geschrieben wird, als Wahres Selbst in dieses Bild mit hinein nehmen.</p>
<p>Je mehr mein getrenntes Selbst sich mit Händen und Füssen gegen die erhaltene Rolle sträubt, werde ich meinen Auftrag nicht im Sinne des Autors ausführen. Gebe ich mich dem Auftrag hin, vertraue ich der Weisheit des Autors oder Schöpfers meiner Rolle, erkenne ich diese wie auf mich massgeschneidert und bin glücklich in dem was ich tue. Durch die Hingabe an die höchste Wahrheit und Weisheit des Autors, und dem Vertrauen zu diesem, wird jedes niedergeschriebene Wort im Sinne der Geschichte und zum Wohle aller anderen Rollen sein.</p>
<p>In Meditation kann ich mich mit der Feder, dem Wahren Selbst, dem reinen Beobachter, verbinden und möglicherweise in jedem Moment, den Fluss der Tinte mitbestimmen. Vielleicht kann ich nicht direkt die Führung der Feder beeinflussen, doch mit dem Vertrauen kommt die Bewusstheit, dass der Autor mir eine Rolle zuschreibt, in der ich glücklich und erfüllt bin. So werde ich mit der Zeit der Regisseur für meine eigene Rolle und kann bereits bei der Entstehung der Wörter auf dem leeren Papier dabei sein.</p>
<p>Wer oder was unsere Geschichte in das leere Buch schreibt muss jeder für sich selbst erkennen. Wollen wir dem einen Namen geben, oder ist es etwas Unbenennbares? Plotin nannte es das Eine, manche nennen es Gott, wieder andere Deva oder Manitu. Egal welchen Namen wir dafür verwenden, wichtig ist, dass wir uns bewusst werden was es für uns bedeutet, und dass wir uns in der Gemeinschaft darüber austauschen, um ein gemeinsames Verständnis dafür zu bekommen, damit wir wissen wovon die Rede ist, wenn die Begriffe fallen.</p>
<p>Je mehr Schauspieler sich dem Autor hingeben und die zugeschrieben Rolle annehmen, kann so aus dem Melodram ein Abenteuer– oder ein Liebesfilm werden. Durch die ausgeglichene Zusammenarbeit der einzelnen Rollen, oder einzigartigen Selbste, wird der Film des Lebens ein Erfolg und wird so in das Filmarchiv des Universums als Meisterstück eingehen.</p>
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		<title>Die Sonne im Herzen</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 14:37:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
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		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist die Sonne nur ein hell strahlender Himmelskörper oder welche Bedeutung hat sie noch für unsere körperliche und geistige Gesundheit? Seit einigen Wochen erfahre ich tiefe Glückszustände durch ein inneres Strahlen wie das der Sonne. Vielleicht erhelle ich zwar nicht die dunklen Strassen der Stadt mit meinem Strahlen, doch einige Menschen können es sehen und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ist die Sonne nur ein hell strahlender Himmelskörper oder welche Bedeutung hat sie noch für unsere körperliche und geistige Gesundheit? Seit einigen Wochen erfahre ich tiefe Glückszustände durch ein inneres Strahlen wie das der Sonne.</em></p>
<p><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/09/Sonne-durch-die-Blaetter.jpg" rel="lightbox[2963]"><img class="alignright size-full wp-image-2965" style="margin-left: 10px;" title="Sonne durch die Blätter von Heinz Robert" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/09/Sonne-durch-die-Blaetter.jpg" alt="" width="300" /></a>Vielleicht erhelle ich zwar nicht die dunklen Strassen der Stadt mit meinem Strahlen, doch einige Menschen können es sehen und fühlen, dass etwas anders ist an mir. Der Zustand, den ich in mir erfahre scheint auch nach aussen hin wahrnehmbar zu sein. Von einigen Menschen bekomme ich entsprechende Rückmeldungen, die mich sehr erfreuen und dieses Strahlen nur noch verstärken.</p>
<p>Ausgelöst durch eine platonische Begegnung mit einer wunderbaren Frau, die mein Herz noch weiter öffnete, fühle ich mich seit dem so befreit und erfüllt, obwohl sich diese rein energetische Beziehung sicher nicht in so naher Zukunft in eine tiefere körperliche Beziehung wandeln wird. Ja, ich habe den Wunsch auf körperliche Begegnung und doch ist es zur Zeit nicht möglich diesen Wunsch Realität werden zu lassen, da die Frau in einer anderen verbindlichen Beziehung ist.</p>
<p>Dies trübt nicht mein Strahlen, das sich bei jedem Gedanken an sie nur noch verstärkt und meinem Lebensimpuls und meiner Kreativität einen neuen Schub gibt. Sie hat mich dem Bild der Sonne als ewig leuchtendes Prinzip wieder näher gebracht. Jeder Sonnenstrahl erinnert mich an die Liebe und an das Göttliche in mir und allen anderen Menschen. Erst kürzlich schrieb ich diese Zeilen an meine heimliche Geliebte:</p>
<blockquote><p><em>In jedem Sonnenstrahl sehe ich dich.<br />
</em><em>Bei der Wärme der Sonne fühle ich mich von dir umarmt.<br />
</em><em>Die Sonne erinnert mich an dein strahlendes Wesen.<br />
</em><em>Das Licht der Sonne erhellt mich, erfüllt mich, befreit mich und ich kann getrost dieses Licht, diese Fülle und die Freiheit abgeben, denn ich weiss, das da noch unendlich mehr von diesem Licht, dieser Liebe, dieses Friedens in der Sonne und in dir stecken.<br />
</em><em>Du strahlst unaufhörlich, auch wenn du so weit weg bist und manchmal eine Wolke, ein Berg oder ein satter Baum zwischen uns ist.</em></p></blockquote>
<p>Mein Herz ist erfüllt mit dem Licht der Sonne und ich gebe gerne etwas davon ab. Manchmal ist es einfach auch zu viel für mich. Dieses Licht ist reine Liebe, Eros, das Prinzip, das die Evolution und Entfaltung des Lebens antreibt. Mögen alle Menschen davon erhellt werden und ihre Herzen öffnen um selbst erfüllt davon zu werden und die Natur des strahlenden Geistes zu erfahren. Mögen alle Wesen in Liebe erstrahlen, sich dem göttlichen Licht hingeben und zu höheren Stufen der Evolution aufstreben.</p>
<p>Strahlendes Licht, von Liebe umgeben, in innerem Frieden.</p>
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		<title>Flächendeckend gesunde Snacks für Zwischendurch</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 19:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses E-Mail ging soeben raus. From: Heinz Robert Betreff: Wann gibt es endlich flächendeckend gesunde Snacks für Zwischendurch Datum: 28. Juli 2011 21:07:05 MESZ An: Horai, Biopartner, Bioplus, Selecta, Echtbio, Hiltl, Tibits, Twospice, Tagesanzeiger, NZZ Liebe Empfänger, ich schreibe Sie alle gleichzeitig an, weil ich mir dadurch eine schnellere Umsetzung dieser Idee erhoffe. Diese Idee [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-2342 alignnone" title="Gesunde Snacks für Zwischendurch im Automaten?" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/07/bio-selecta.png" alt="" width="470" /></p>
<p>Dieses E-Mail ging soeben raus.<br />
<strong>From: Heinz Robert</strong></p>
<p><strong>Betreff: </strong></p>
<h2>Wann gibt es endlich flächendeckend gesunde Snacks für Zwischendurch</h2>
<p><strong>Datum:</strong> 28. Juli 2011 21:07:05 MESZ<br />
<strong>An:</strong> Horai, Biopartner, Bioplus, Selecta, Echtbio, Hiltl, Tibits, Twospice, Tagesanzeiger, NZZ</p>
<p>Liebe Empfänger,</p>
<p>ich schreibe Sie alle gleichzeitig an, weil ich mir dadurch eine schnellere Umsetzung dieser Idee erhoffe. Diese Idee wurde bereits vor einigen Monaten auf einem Bahnsteig geboren, doch musste noch Zähne bekommen um fester zubeissen zu können.</p>
<p>Die Idee ist simple, revolutionär und bringt vielen hunderttausenden Menschen, die täglich mit dem ÖV unterwegs sind, einen gesunden Snack für Zwischendurch.</p>
<p>Die Idee ist einfach und genial:</p>
<h4>GRÜNE SELECTA AUTOMATEN mit gesunden, biologischen und vegetarischen Snacks sowie Getränken ohne raffiniertem Zucker und künstlichen Süssstoffen.</h4>
<p>Selecta ist der grösste Aufsteller von Snack– und Getränkeautomaten, nicht nur in der Schweiz. In den meisten dieser Automaten gibt es viele Süssigkeiten und ungesunde Snacks. Selecta macht mit diesen Automaten wahrscheinlich gute Umsätze und es wird immer Menschen geben, die auf diese bisherigen Inhalte in den roten Automaten zugreifen.</p>
<p>Doch es gibt viele und immer mehr Menschen, die Wert auf bewusste Ernährung legen, und die nicht einfach einen Knoppers oder anderen Schokoriegel zwischendurch essen wollen, wenn sie am Bahnsteig stehen und auf den nächsten Zug warten. Für diese Menschen wäre es an der Zeit einen <strong>GRÜNEN Automaten</strong> aufzustellen, der wertvolle, biologische und vegetarische Kleinigkeiten anbietet.</p>
<p>Auch auf dem biologischen Convenience Markt hat sich in den letzten Jahren viel getan. Gesunde, biologische Sandwiches lassen sich genauso gut Vakuum verpacken wie eines mit Curry-Huhn-Salat. Die Anzahl der vegetarischen, zuckerfreien und Früchteriegel im Bioladen übersteigt schon fast die der unterschiedlichsten Schockoriegel am Kiosk. Die Auswahl an biologischen, zuckerfreien Getränke ist mindesten genauso gross und sind preislich oft nicht höher als herkömmliche Erfrischungsgetränke.</p>
<p>Ich schreibe Ihnen heute, damit sie sich als Experten darüber Gedanken machen und sich vielleicht zusammenschliessen, damit es bald in Automaten auf Bahnsteigen und öffentlichen Plätzen auch ernährungsbewusste Menschen wieder etwas Kleines zwischendurch essen können.</p>
<p>Gerne stehe ich Ihnen bei Bedarf zu einem Brainstorming zur Verfügung.</p>
<p>Liebe Grüsse,<br />
Heinz Robert</p>
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		<item>
		<title>Der Sonne zum Gruss</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2011/07/07/der-sonne-zum-gruss/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 08:43:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Body]]></category>
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		<category><![CDATA[Yoga]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausatmen…ein Schwan putzt sich das Gefieder…Einatmen…ein Entenweibchen wird von einem Verehrer verfolgt…Ausatmen…ein Ruder-Achter zieht mitten am See vorbei und wird von der Steuerfrau durch Megaphon angespornt…Einatmen…zwei Blässhühner kämpfen mit lautem Geschrei im Wasser…Ausatmen…ein Mittelloser sammelt hinter mir Aludosen auf und wirft sie in seinen Sack…Einatmen…zwei Jogger laufen an der Promenade vorbei und unterhalten sich laut [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/07/Sunrise_Zurich_28June2011.jpg" target="_blank" rel="lightbox[2155]"><img class="size-full wp-image-2157 alignnone" title="Sonnenaufgang über dem Zürichsee" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/07/Sunrise_Zurich_28June2011.jpg" alt="" width="470" /></a></p>
<p>Ausatmen…ein Schwan putzt sich das Gefieder…Einatmen…ein Entenweibchen wird von einem Verehrer verfolgt…Ausatmen…ein Ruder-Achter zieht mitten am See vorbei und wird von der Steuerfrau durch Megaphon angespornt…Einatmen…zwei Blässhühner kämpfen mit lautem Geschrei im Wasser…Ausatmen…ein Mittelloser sammelt hinter mir Aludosen auf und wirft sie in seinen Sack…Einatmen…zwei Jogger laufen an der Promenade vorbei und unterhalten sich laut über Aktienkurse…Ausatmen…die Sonne blinzelt schüchtern über den Bergrücken…Namaste!</p>
<p>Mehrmals die Woche zieht es mich vor dem Sonnenaufgang an den See um dort mit Yoga und Meditation den Tag zu beginnen. Die Ruhe im Park, direkt am Wasser mit Blick auf die leicht schaukelnden Segelboote, weit über den Zürichsee und direkt gegen den Sonnenaufgang gibt mir die Kraft, die mich über den Tag begleitet. Meistens bin ich an diesem Ort ganz alleine, manchmal gesellt sich ein älterer Mann auf die Bank hinter mir, der ebenso einfach die Ruhe und den Sonnenaufgang geniessen möchte. An Wochenenden sitzen auch oft noch Jugendliche herum, die nach einer durchzechten Nacht nicht nach Hause gehen möchten.</p>
<h4>Sich der Welt gewahr werden</h4>
<p>Durch die Weite, die sich vor mir auftut und den unterschiedlichsten Geräuschen, die sich sanft in die Umgebung einbetten, stellt sich ganz schnell ein Gefühl von Frieden in mir ein, das meinen Atmen tief und mein Gewahrsein offen werden lässt. Entengeschnatter, das flatternde Geräusch von Schwanenflügel, die an der Luft getrocknet werden, Turn– und Stöckelschuhe, die auf dem Asphalt der Promenade hinter mir auftreten, Spatzen, die neben mir Brotbrösel vom Boden picken, das Platschen eines Fisches, der sich eine Fliege aus der Luft fängt und wieder tief im See verschwindet, leichtes Brummen der Autos in der so fern erscheinenden Stadt. Jedes Geräusch für sich schon schön, ergeben sie zusammen eine fortlaufende, sich nie wiederholende Symphonie.</p>
<p>Die Welt bietet so viele Einzelheiten, die es sich lohnt wahrgenommen zu werden. Das Türkis des Wassers, das Glitzern auf den Wellen, die Spiegelung der Segelboote, das Grün der veralgten Steine am Grund des Sees, der blau-violett-rote Verlauf des Himmels auf der einen Seite des Horizont, die weissen Spitzen der Alpen auf der anderen, das Weiss des vorbei ziehenden Schwans, das Violett meiner Yogamatte.</p>
<h4>Akzeptieren was ist</h4>
<p><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/07/Heinz_Yoga_Baum_07072011.jpg" target="_blank" rel="lightbox[2155]"><img class="alignright size-full wp-image-2158" style="margin-left: 10px;" title="Vrikshasana" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/07/Heinz_Yoga_Baum_07072011.jpg" alt="" width="200" /></a>Jeder Moment ist richtig wie er ist. Gedanken kommen und gehen, wie die Jogger, die vorbeilaufen und sich laut unterhalten. Jeder ist in dem Moment wo er kommt willkommen und wichtig, er zieht vorbei und verschwindet so sanft wie er gekommen ist. Die Blässhühner die sich streiten, die Enten, die gleich zu dritt auf einen ungeliebten Artgenossen stürzen, der Fisch, der mit dem Bauch nach oben im Wasser schwimmt, der junge Schwan der kurz nach dem Schlüpfen als schwächster zurück gelassen wird und ertrinkt.</p>
<p>Ausatmen…Einatmen…oh, wieso blockiert der Atmen genau an dieser Stelle? Ich schau genauer hin und atme noch mal tiefer in die Blockade und das Gefühl, das dabei hochkommt. Die Entspannung und Lösung der Blockade ergibt sich nach dem nächsten Positionswechsel. Ein Stechen im Knie, ich korrigiere meinen Stand, und kann mich weiter als <em>Baum</em> entfalten.</p>
<h4>In der Verantwortlichkeit für alles Sein</h4>
<p>Nur durch meine Anwesenheit ist dieser Moment genau der, der er ist. Ohne mein Zuwirken wäre dieser Schritt in der Evolution nicht möglich gewesen. Ich übernehme genau in diesem Moment die Führung für die Evolution des Bewusstseins, in mir und in allem Sein. Nehme ich diesen Moment nicht wahr, wäre er nie passiert. So trage ich in jedem Moment die Verantwortlichkeit für die Welt und für jeden nächsten Schritt zum Erkennen der <em>Höchsten Einheit</em>.</p>
<p>Ich trage die Verantwortung meinen Körper in den <em>Asanas</em> zu dem Punkt zu bringen wo ich meine Grenze spüre, und gleichzeitig mich in diesem Moment angstfrei über diese Grenze zu wagen. Niemand übt Druck auf mich aus, ich entscheide selbst wie weit ich gehe. Dabei bin ich mir jederzeit bewusst, dass ich der Welt nicht dienlich sein kann, wenn ich mich immer nur in meiner Komfortzone bewege.</p>
<h4>Die Rückkehr zum Marktplatz</h4>
<p>Mein Atem flacht ab und meine Muskeln entspannen sich, während ich in der Leichnamstellung liege. Der Gedankenfluss wird langsamer und ruhiger…Stille im Wind….Ich strecke mich, drehe mich nach rechts und setze mich auf. Im halben Lotus sitzend, die Augen geschlossen, das Gewahrsein bezeugend…Ich bin.</p>
<p>Während ich dem Geschehenen und Ungeschehenen noch nachspüre steige ich langsam ins kalte Wasser des Zürichsees und tauche tief ein in die Stille unter den Wellen. Nach dem Abtrocknen und Umziehen geht es dann wieder mit dem Fahrrad vorbei an hektischen Menschen in Businesskleidung, sich stauenden Autos auf den Strassen und den fleissigen Menschen, die den Müll aus den Gebüschen und den Strassen entsorgen. Am Gemüsestand des Marktes erwarten mich freundlich lächelnde Menschen und ich suche mir frisches Obst und Gemüse für meinen morgendlichen Smoothie aus. Die Sonne steigt langsam über die Häuser und durchflutet die Strassen mit ihrem Licht. Schön ist es auf der Welt zu sein.</p>
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