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	<title>OpenMindJournal &#187; Hans Jecklin-Speiser</title>
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	<description>Das Online-Journal für Bewusstsein, Lebenspraxis und Change</description>
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		<title>Im Angesicht der Weltenstürme</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 20:09:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Jecklin-Speiser]]></category>
		<category><![CDATA[Politik und Weltgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Foto: aboutpixel.de / raues Meer © Rainer Sturm Niemand kann sich in diesen Tagen den unser Bewusstsein bedrängenden Fragen entziehen, die angesichts der Katastrophen in Japan und den Veränderungen in der arabischen Welt in uns aufsteigen. Spirituell orientierte Menschen widmen sich vermehrt der grundsätzlichen Frage, wie sie sich zum Wohl des Planeten verbinden können: in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="alignright bildhinweis" style="width: 450px;"><img class="alignnone size-full wp-image-805"  title="aboutpixel.de / raues Meer © Rainer Sturm" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/03/ap4b61922a58b9c_small.jpg" alt="" width="450" height="250" /><br />Foto: <a href="http://www.aboutpixel.de" rel="nofollow external">aboutpixel.de</a> / raues Meer © Rainer Sturm</p>
<p>Niemand kann sich in diesen Tagen den unser Bewusstsein bedrängenden Fragen entziehen, die angesichts der Katastrophen in Japan und den Veränderungen in der arabischen Welt in uns aufsteigen. Spirituell orientierte Menschen widmen sich vermehrt der grundsätzlichen Frage, wie sie sich zum Wohl des Planeten verbinden können: in der Meditation, im Gebet, durch Wohltätigkeit – und wie weit dies über die Selbstberuhigung hinaus für die Welt wirksam sein könnte.</p>
<p>Ich denke, dass allein schon im Wunsch, dieser Frage vertieft nachzugehen, eine kleine aber entscheidende Wende der inneren Ausrichtung liegt. Was mich in meiner eigenen Erforschung erstaunt hat: Kann  oder — besser — darf es sein, dass mich das viele unermessliche Leid nicht wirklich schmerzhaft berührt? Ich erlebte viel mehr ein sprachloses Schauen, das erst einmal jede Regung zum Schweigen bringt, irgendetwas tun zu müssen. Dabei verfolge ich noch immer die Nachrichten mit grosser Aufmerksamkeit, sogar mit einer gewissen Zwanghaftigkeit, die mich fast an Sensationsgier denken lässt. Vielleicht steckt dahinter doch eher der Wunsch, hinter dem grossen Entsetzen über die Gewalttätigkeit der Natur, die Begrenztheit der Planbarkeit technologischer Sicherheiten und die scheinbare Unentrinnbarkeit aus einmal in Bewegung gesetzten Zyklen von Gewalt und Gegengewalt, allfällige Gesetzmässigkeiten zu erkennen und zu verstehen.</p>
<p>Nun denn, ich bin darin noch nicht weit fortgeschritten, doch beginne ich umfassender zu verstehen und erlaube mir – ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit — die eine oder andere Erkenntnis, die sich inzwischen herausgeschält hat, mit meinen Freunden zu teilen:</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Was, also können wir für diese Welt tun? Jetzt!</strong></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong></strong></span>Ob das gewaltige Erdbeben und der verheerende Tsunami als Zucken der 	geschundenen Gaia zu verstehen sind — wie es mir vor fünfzehn 	Jahren ein Brahmane prophezeite — übersteigt unsere derzeitigen 	Verständnismöglichkeiten. Wenn wir unseren Heimatplaneten mit all seinen Bewohnern als untrennbare Lebensgemeinschaft wahrnehmen, 	können wir derartige, die rationalen Erkenntnisfähigkeiten übersteigende Zusammenhänge nicht im vorneherein ausschliessen. Dass sich derart viele Menschen in einer bekanntermassen hochgefährdeten Erdbebenzone ansiedeln und dort hochriskante Technologien installieren, spricht umso klarer für die 	Beschränktheit des auf den unmittelbaren Nutzen bezogenen Denkens, unter Ausschluss von überlebenswichtigen Aspekten, die sich einer vertieften und umfassenden Schau nicht entziehen könnten. Dass die ohnehin risikoreichen Nuklearanlagen, wie es scheint, nicht mit der gebotenen Sorgfalt gewartet wurden, spricht für den realitätsfernen Hochmut einer technologiegläubigen Gesellschaft, die – eingelullt in die ihr verliehenen Annehmlichkeiten — jeglichen Respekt vor der Gewalt der Geister, die sie riefen, verloren hat.</p>
<p>Die raschen Veränderungen in Tunesien und Ägypten und das Übergreifen des revolutionären Funkens auf benachbarte Länder haben in Vielen von uns die Hoffnung geweckt, dass die Tage mancher Gewaltherrschaften gezählt sein würden und in vielen Ländern der arabischen Welt eine Wende im Sinne der globalen Evolution des Bewusstseins bevorstehe. In Ägypten und Tunesien scheint der Ausstieg der Revolutionäre aus der Gewaltspirale in einer ersten, entscheidenden Phase offensichtlich gelungen zu sein; die Machthaber sind letztlich vor der Gewalt gegen die eigene Bevölkerung zurückgeschreckt und haben in die Wende eingelenkt. Noch wissen wir allerdings nicht, was folgt. Die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen in Ägypten mahnen zu vorsichtiger Einschätzung.</p>
<p>Ob ein gewaltfreier Aufstand auch in Libyen möglich gewesen wäre, wissen wir nicht; Ghadafi scheint vor Gewalttätigkeit nicht zurückzuschrecken, wenn es um den Erhalt der eigenen Macht geht. Immerhin wäre es im Falle gewaltlosen Widerstandes seitens der „Rebellen“ um die Legitimität des Eingreifens seitens der Weltgemeinschaft besser bestellt gewesen. Auch unter diesen Umständen verbliebe die Frage im Raum, weshalb die Weltgemeinschaft der Verletzung elementarster Menschenrechte seitens diktatorischer Regimes nicht bereits in so vielen anderen Fällen nicht ebenso klar mit harten Mitteln Einhalt gebot (oder gebietet)? Darüber hinaus ist der seit einigen Tagen laufende Einsatz zur Umsetzung der Resolution des Sicherheitsrates schon im Ansatz durch mangelnde Integrität gezeichnet – geht es um die Zivilbevölkerung oder um den Sturz von Ghadafi? — und trägt somit das Potenzial einer unseligen weiteren Verstrickung in Gewalt und Misstrauen in sich. Dass gleichzeitig in Bahrain der Ruf der Bevölkerung nach demokratischen Rechten mit Unterstützung der benachbarten Saudis gewaltsam unterdrückt wird, während die Weltöffentlichkeit davon kaum Notiz nimmt, zeigt wie sehr der unmittelbare Nutzen – oder dessen Gefährdung — im Bewusstsein unserer Gesellschaft dem Sinn für Wahrhaftigkeit und Integrität vorangestellt wird.</p>
<p>Während jetzt 	Japan und die arabische Welt im Fokus des Medieninteresses stehen, stirbt auf dieser Erde weiterhin in jeder Sekunde ein Mensch an Unterernährung: 100’000 Menschen pro Tag, rund 30 Millionen pro Jahr. Das ist mehr als an Krankheiten – Malaria, Typhus, Aids — oder in Kriegen. Das Ziel der Weltgemeinschaft, Armut und Hunger bis im Jahr 2015 zu halbieren, wird kaum noch erreichbar sein. Es ist aus dem Blickfeld der Weltgemeinschaft gerutscht. Wie wenn wegschauen nicht auch eine Form von Lüge wäre?</p>
<p>So grundverschieden diese Probleme gelagert sein mögen: Sie verweisen uns letztlich auf die Gewissensfrage der ethischen Grundlegung 	jeglichen politischen, wirtschaftlichen und persönlichen Handelns. Es kann keine friedlichere Welt geben, solange wir als Einzelne und auf allen Ebenen des Zusammenlebens diese Frage nicht aus dem Wahrheitsgrund unseres Herzens beantworten können. Umgekehrt: Der Entscheid aller Einzelnen für ein Leben in mitfühlender Wahrhaftigkeit, verbunden mit dem Mut, diese auch von seiner Umgebung einzufordern, wäre ein wesentlicher Beitrag zum kollektiven Bewusstseinswandel, den jeder Mensch zu leisten in der Lage ist.</p>
<p>Für uns Einzelne, wie auch für eine (noch) nicht bewusst als Netzwerk verbundene weltumfassende Koalition mitverantwortlicher Weltbürger, 	mögen wesentliche, dem aktuellen Zustand des Planeten zugrunde liegenden Fragen noch als übergross erscheinen. Es sind wohl Ahnungen und manche Grundsätze für die Gestaltung einer Menschheit vorhanden, die mit sich und der Erde in Frieden lebt, aber auch — machen wir uns nichts vor — noch viel mehr gut gemeinte Wünsche, die mit der Realität wenig zu tun haben, und noch weniger 	produktiv: Rezepte, wie man die Fortsetzung der nun einmal eingeschlagenen (Irr-)Wege durch intelligente Korrekturmassnahmen für die Zukunft sichern könnte. Gerade weil sich die Wege zum Neuen nicht im Lichte von Angst und Schmerz enthüllen werden, ist es augenblicklich kaum fruchtbar, sich unter dem Eindruck der emotionellen Krise, in Diskussionen über »neue« Wege zur Vermeidung von Leid und Not zu ergehen.</p>
<p>Was bleibt uns angesichts der globalen Krise, die uns alle angeht?:</p>
<ol>
<li>Wo immer wir durch konkretes Handeln Leid verhindern oder lindern können, sollen wir es tun. Sofort — nach einer Selbstprüfung unserer Intention im Hinblick auf ihre tiefere Motivation: Geht es uns um den Nächsten oder die Beruhigung unserer selbst?</li>
<li>Wo wir keine konkrete Handlungsmöglichkeit sehen, geht es primär um die eigene Veränderung. So wie ich Mitgefühl verstehe, ist es frei von Schmerz, Angst oder Wut: dann können wir mit dem Herzen sehen und annehmen was und wie es ist. Dies bedingt, die emotionalen 	Resonanzen auf das äussere Geschehen als Eigenes zu verstehen, und im Lichte des Mitgefühls für unsere eigene Bedingtheit 	wahrzunehmen.
<p>Der immer wieder gehörte spirituelle Grundsatz, dass wir die Welt verändern, indem wir uns selbst ändern, hat für mich wieder eine neue, aktuelle Bedeutung erhalten. Wenn wir — wie ich kürzlich selbst erfahren konnte — Materie ohne sie zu berühren, rein durch Empathie, in physische Bewegung versetzen können, wenn dies, wie ich nun weiss, nicht nur im persönlichen Nahbereich, sondern über Kontinente hinweg möglich ist, können wir darauf vertrauen, dass sich unser Mitgefühl —  absichtslos und jenseits des »Wissens« unseres kontrollierenden Ich — auf die Nächsten überträgt.</p>
<p>Auf diese Weise werden wir irgendwann den ganzen Planeten mit so vielen glühenden Funken überzogen haben, dass an einem Punkt — der unserer Kontrolle entzogen ist — das ganze System, die Erde mit all Ihren Bewohnern, in diesem Mitgefühl entflammt. Wie ich in meinen persönlichen Bemühungen um das berührungsfreie Bewegen von Materie gelernt habe, werden die unser kontrollierendes Ich übersteigenden Kräfte erst frei, wenn wir uns ihnen in vollem Vertrauen hingeben; die leiseste Bewegung des kontrollierenden Ich — und sei es nur die Begeisterung über die Wirkkraft der psychisch-feinstofflichen Ebenen — wird diese Prozesse stören oder zum Erliegen bringen. Dies heisst auch, dass wir unsere aus persönlicher Perspektive gut gemeinten Wünsche loslassen sollen, und die Wirkung in unserer Hinwendung an eine umfassendere Weisheit und Liebe übergeben dürfen.</li>
<li>Was kann also 	jetzt unsere Mitwirkung zur Heilung der Krise sein?</li>
</ol>
<ul>
<li>Persönliche Hinwendung zu unbedingter Liebe und Weisheit in grösstmöglicher Wahrhaftigkeit und Integrität. Immer wieder von neuem.</li>
<li>Handeln, wo es um der Andern Willen angezeigt und uns möglich ist</li>
<li>Erkennen und Annehmen der eigenen Emotionalität samt ihren Wurzeln im Lichte des Mitgefühls für die eigene Bedingtheit.</li>
<li>Stilles Mitgefühl für die ganze Welt — frei von jeglichen Gedanken und Wünschen, vertrauend auf eine grössere Wirkkraft in und durch uns.</li>
<li>Subtiles Lauschen nach dem aus der Tiefe des Herzens kommenden, uns und unser Sein ganz persönlich betreffenden Ruf.</li>
</ul>
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		<title>Unverlierbar aufgehoben in der Einheit</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2011/03/12/unverlierbar-aufgehoben-in-der-einheit/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Mar 2011 12:06:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Jecklin-Speiser]]></category>
		<category><![CDATA[Weltspiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Foto: aboutpixel.de / Einsam ist der Schwan.. © Tobias Meinhardt Transkulturelle Spiritualität Als Unternehmer hielt ich mich an die Regel, Anfragen entsprechend der Geschwindigkeit jenes Mediums zu beantworten, welches der Fragesteller benutzt hatte. Diese Gewohnheit habe ich bis heute beibehalten. Ich beantworte EMails wenn nicht sofort, so doch am gleichen Tag, wissend, wie leicht der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>
<p class="alignright bildhinweis" style="width: 430px;"><img class="alignnone size-full wp-image-630"  title="aboutpixel.de / Einsam ist der Schwan.. © Tobias Meinhardt" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/03/ap4d5d418532670_small.png" alt="" width="430" height="243" /><br />Foto: <a href="http://www.aboutpixel.de" rel="nofollow external">aboutpixel.de</a> / Einsam ist der Schwan.. © Tobias Meinhardt</p>
</h2>
<h2>Transkulturelle Spiritualität</h2>
<p>Als Unternehmer hielt ich mich an die Regel, Anfragen entsprechend der Geschwindigkeit jenes Mediums zu beantworten, welches der Fragesteller benutzt hatte. Diese Gewohnheit habe ich bis heute beibehalten. Ich beantworte EMails wenn nicht sofort, so doch am gleichen Tag, wissend, wie leicht der Rest dem Vergessen anheim fällt. Dem entsprechend antwortete ich kurzerhand, ohne viel zu überlegen, auf die Frage einer internationalen Initiative, welches<br />
Land oder welche Region ich repräsentiere: »Herkunft: immerschon-bestehende Einheit. Bewusstsein: kosmisch. Bürgerort: Erde. Arbeitsort: deutschsprachige Länder. Nationalität: Schweiz. Wohnort: Autigny (Kanton Fribourg) und Zürich.«</p>
<p>Wie macht mir dieser Steckbrief Freude, wenn ich ihn nochmals lese und bedenke! Ist es nicht wunderbar, diese Spannweite verkörpern zu dürfen? Nicht nur als virtuelle Gedankengymnastik, sondern als existenzielle, tief in die Zellen<br />
hinein vibrierende Erfahrung. Je länger ich in diesem Zustand verbleibe, umso weiter werden Atem und Herz. Ein vitales<br />
Glücksgefühl umfasst und durchströmt mich, begleitet von einem vielstimmigen Ja aus der ganzen Höhe und Tiefe meines Wesens.</p>
<p><strong>Unerschöpfliche Kreativität</strong><br />
Zugegeben: Das klingt alles ganz schön euphorisch. Weltfern? Eher nicht, spüre ich doch zweifelsfrei meine Finger, wie sie die Klaviatur des Laptops berühren. Flink sind sie auch, müssen sie doch meinen Gedanken folgen. Hellwach sitze ich an dem alten, achteckigen Tisch in meinem sonnendurchlichteten Arbeits– und Schlafraum in Autigny. Keine Frage: Auch meine Füße sind fest auf dem Boden. Über mir weiß ich die gemalte Decke mit den scherzenden Engeln aus dem 17. Jahrhundert.</p>
<p>Nun aber zur Sache! Erst einmal zur Herkunft. Wenn wir – den Annahmen der Quanten-Kosmologen folgend – den Blick,<br />
zeitlich rückwärts gerichtet, dem Ursprung des expandierenden Universums zuwenden, muss vor etwa 15 Milliarden Jahren jenseits des für die stärksten Teleskope undurchdringlichen kosmischen Hintergrundrauschens ein für unsere Existenz entscheidendes Ereignis stattgefunden haben – eine Art Urexplosion einer hochkonzentrierten Energie. Einem Samen gleich trug diese nicht nur sämtliche Potenziale der in diesem Universum manifestierten Eigenschaften in sich, sondern eine unvorstellbare, noch immer wirksame Expansionskraft. Auch die unerschöpfliche kreative Energie ist ein Aspekt davon: als Antriebs– oder Sogkraft der Evolution, wie sie sich auf diesem Planeten in zunehmend differenzierten, materiellen und belebten Formen ausdrückt; auch als durch eigene Reflexion sich stetig weiter entfaltendes menschliches Bewusstsein. Gerade in unserer Zeit öffnen sich Perspektiven auf den Ursprung des Universums und der Menschheit, die noch vor wenigen Jahrzehnten undenkbar waren. Perspektiven auch auf die Fähigkeit aller Einzelnen, sich selbst als Ausdruck dieser ursprünglichen Einheit zu verstehen, und – mehr als das: sich unmittelbar zu erfahren als Aspekt der alles umfassenden Einheit, die uns erfüllt und die wir sind.</p>
<p><strong>Mystische Erfahrungen</strong><br />
Ist das dem zu verdanken, dass viele fundamentale wissenschaftliche Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte uraltem<br />
geistigem Wissen entsprechen? Oder den Vielen, immer Zahlreicheren, die seit den sechziger Jahren die traditionellen Wege verschiedenster Kulturen zur mystischen Einheitserfahrung wieder neu belebt haben und die diese Wege nochmals gegangen sind? Oder ist es eine Wirkung kosmischer Strahlungen aus dem Sonnensystem? Es sieht derzeit so aus, als seien die Übergänge aus der dualen Welt in die Seinserfahrung durchlässiger, unbedingter geworden. Wie wenig braucht es doch heute, einen Menschen in die Erfahrung der Einheit zu geleiten, oder ihn nochmals erleben zu lassen, wie oft er sich schon (fast) jenseits der Schwelle befand. Wie er – in den ersten Augenblicken des ersehnten Ankommens auf einem Berggipfel (oder einem andern Ziel seiner Sehnsucht) – sich ganz, ohne wenn und aber, in der Gegenwärtigkeit der Erfahrung verlor.</p>
<p>Fast jeder von uns kennt derartige mystische Augenblicke aus eigenerer Erfahrung. Erfahrungen reiner Glückseligkeit, aus denen man sich jedoch schnell »befreite«, indem man sie den äußeren Verhältnissen zuschrieb und die Aufmerksamkeit unverzüglich dem Wunsch nach Wiederholung dieser oder anderer noch viel mehr Glück verheißender Umstände zuwandte. Allein schon, indem wir solche Erfahrungen als Manifestation unseres innersten Wesens ernst nehmen und sie kultivieren, werden wir uns in neuer, unverlierbarer Weise aufgehoben und sicher fühlen.</p>
<p><strong>Alles und nichts – die Einheit</strong><br />
Karl Rahner schrieb nicht nur, dass der Fromme von morgen ein Mystiker sein werde – »einer, der erfahren hat« – sondern auch, dass es in der Verantwortung der heutigen Seelsorger liegt, diese Erfahrungen in wirksamer Weise zu vermitteln. Demokratisierung der Erleuchtung ist ein Stichwort, das ich gerne benutze, um diese von ihrem weihevollen und damit unzugänglichen Sockel herunter zu holen. Nicht, dass es mir an Respekt und Hingabe fehlte; doch wissen wir alle, die sich mit diesem Thema befassen, dass heute vielfach nur ein feiner Impuls genügt, um eine Vorstellung, etwas überwinden zu müssen, zerstieben zu lassen. Was bleibt ist Einheit; immer-schonbestehende Einheit, grenzen– und zeitlos, alles in sich enthaltend, jenseits von Geburt und Tod. Je nachdem tritt uns Einheit erst als wesenhaftes Ich, als allumfassendes Du oder als vielgestaltiges äußeres Es entgegen, um uns schließlich ein unendliches Alles und Nichts zu führen.</p>
<p>Das ist neu, zumindest in dieser breiten Zugänglichkeit für jede Frau und jeden Mann, die es sich wünschen. Bis vor einem halben Jahrhundert war das menschliche Bewusstsein nicht differenziert genug, um diese subtilere Dimension<br />
wahrzunehmen oder gar zu verstehen. So waren es die auserwählten Heiligen und Propheten, welche die Verbindung zum Göttlichen stellvertretend für die Gläubigen aufrecht erhielten und als Vermittler der geistigen Wahrheiten verehrt und gehört wurden.</p>
<p><strong>Die Evolution</strong><br />
Undurchdringlich für ein differenziertes Bewusstsein müssen die materiellen Schwingungszustände gewesen sein, aus denen nach Milliarden von Jahren fortpflanzungsfähiges Leben erwuchs. Die Existenz von Pflanzen und Tieren war, wiederum während Jahrmillionen, primär auf die an Komplexität zunehmenden vegetativen Überlebensfunktionen und die Erhaltung der Art ausgerichtet, bevor in höheren Säugetieren ein Individualbewusstsein aufzuscheinen begann, wie es sich dann im Homo Sapiens innerhalb verhältnismäßig kurzer Zeit fast stürmisch entfaltete: Vom Jäger und Sammler zum global verbundenen Internauten, ausgestattet mit dem rasant wachsendem Vorstellungsvermögen eines grenzenlos expandierenden, vielleicht ständig neu aus einem schwarzen Loch hervorquellenden Universums, als eines von möglicherweise unendlich vielen parallelen Universen.</p>
<p>Der Gewinn an räumlicher Weite des Bewusstseins ist dabei das eine. Noch bedeutsamer scheint mir die Gabe, tief in die Vergangenheit hinein zu schauen und daraus die Gegenwart neu zu verstehen. Wenn wir den Blick wieder auf unseren Heimatplaneten verengen, nehmen wir mit Sorge die gegenwärtigen kollektiven wie individuellen Verstrickungen der<br />
Menschheit in die äußeren Phänomene – und dieser unter einander – wahr. Wir können mitfühlen, was dies für die Einzelnen als Teil ihrer Ethnien und Nationen bedeutet. Was sich uns jetzt darbietet, ist im Sinne einer Momentaufnahme die Summe sämtlicher Vergangenheiten der Evolutionsgeschichte – stetig sich erneuernde Gegenwart.</p>
<p><strong>Schönheit und Schrecken</strong><br />
Das führt uns zu radikalen Fragestellungen: Vermögen wir, neben den Schönheiten dieser wunderbaren Welt, alle im Augenblick sichtbaren Unvollkommenheiten, alle Verirrungen menschlichen Handelns und das dadurch geschaffene Leid als lebendige Gegenwart wahr– und anzunehmen? Als Folgen eines dem Stand der Bewusstseinsevolution entsprechenden »Nochnicht– Wissens um die Einheit«? Vermögen wir Schönheit wie Schrecken dieses umfassenden Einblicks zu würdigen und ihn an unser weit geöffnetes Herz zu nehmen? Einschließlich aller schreienden Not, und im Wissen um das sich durch alle Widerstände und Rückfälle hindurch entfaltende, umfassendere Wunder der Evolution? Können wir so zumindest unsere persönliche Teilhabe und Verstrickung im Staunen und in der uns umfassenden Liebe einschmelzen lassen; in die Einheit, deren Aspekt wir sind, immer schon waren und jetzt leben dürfen? Wie, wenn eine jetzt erwachende Menschheit in der Lage wäre, in dieser Weise Frieden auf und mit diesem Planeten zu schaffen?</p>
<p>»Bewusstsein: kosmisch« schrieb ich in meinem Ursprungszeugnis. Ganz schön eingebildet, magst du gedacht haben (meine Frau findet das übrigens auch). Aber wo, in welcher Dimension, waren wir denn soeben? Gehen wir nochmals einen Schritt zurück: Lassen wir jetzt gemeinsam unsere Sicht sich ausdehnen, über die eigene Person, ihre kulturelle Prägung und sogar die menschliche Kondition hinaus, bis wir um uns die Weite des Universums wahrnehmen; vor uns den wunderschönen Planeten Erde, wie er sich um sich selbst und um die Sonne dreht, wie sich dieses ganze System – als Teil einer unter Millionen Galaxien – ins Universum hinaus spiralt. Kosmisches Bewusstsein?!</p>
<p>Aus dieser umfassenderen Sicht auf unseren Planeten lässt sich nachvollziehen, wie sich die Menschheit aus dem Ursprung des Homo Sapiens im Osten Afrikas – nach neuesten Vermutungen gar aus Asien – nach und nach über die ganze Erde verbreitete. Nicht nur die verschiedenen Körper– und Charaktereigenschaften werden verständlich, wie sie sich als Anpassung an die klimatischen und topographischen Verhältnisse ausbildeten. Dem entsprechend entwickelten sich auf unterschiedliche Weise die Sprachen und Kulturen der Menschheit und in ihrer Folge auch ihre religiösen Vorstellungen. In den Regeln für das Zusammenund Überleben der Gruppe vermischte sich die Angst vor den unerbittlichen Naturgewalten mit der Furcht vor der Bestrafung durch die Götter. Was für den frühen Menschen die Drohung mit dem Ausschluss aus der Gemeinschaft und damit dem sicheren Tod bedeutete, wirkt in den heutigen Gesellschaften weiter als die Angst vor dem Anderssein.</p>
<p><strong>Ausbeutung und Kolonialismus</strong><br />
Die Verstrickung der Menschheit in Auseinandersetzungen und Kämpfe um Lebensraum ist heute so aktuell wie eh’ und je. Mit Anbruch der geschichtlichen Neuzeit begannen sich auf dem europäischen Kontinent ausgeprägte Formen kognitiver und konstruktiver Intelligenz schneller zu entwickeln als in anderen Kulturen. Neu und wieder entdeckte Verkehrswege wurden dem Handel nutzbar gemacht. Merkantiler Geist und Erfindungsreichtum führten zu technologischer Überlegenheit und industrieller Produktion. Dabei wurden die globalen Gemeinschaftsgüter – die Biosphäre, Rohstoffe, Tiere, Pflanzen und Menschen – von einem Teil der Menschheit ohne jegliche Bedenken und Rücksichten zur Mehrung des eigenen Wohlstandes benutzt. Auf diese Weise entstand innerhalb weniger Jahrhunderte eine Vormachtstellung der westlichen Welt, die so nicht haltbar sein wird.</p>
<p>Kann es uns wundern, wenn nun die sich später Entwickelnden aus der Perspektive der Übergangenen den Ausgleich einfordern, allenfalls mittels der ihnen zugänglichen Mittel der Gewalt? Die Forderungen nach Ausgleich sind bekannt. Geht es erst um den Respekt vor kultureller Eigenart, folgen rasch die materiellen Aspekte: Verzicht auf einseitige Machtausübung, gerechte Teilung der Ressourcen als gemeinschaftliches Vermögen der Menschheit und letztlich nicht allein Kompensation für den zulasten der restlichen Welt vorbezogenen Wohlstand der Einen, sondern auch Chancengleichheit für jene Völker, die noch aufzuschließen haben.</p>
<p>Im Gegensatz zu früheren Epochen gibt es heute kein Ausweichen mehr in noch ungenutzte Lebensräume auf diesem Planeten. Es bleibt jedoch die Hoffnung auf noch schlummernde Potenziale der menschlichen Erfindungsgabe. Zweifellos werden sie der zukünftigen Menschheit Möglichkeiten erschließen, die weit über unsere Vorstellungen hinausgehen. Damit sie für die ganze Menschheit zu einer höheren Lebensqualität im Einklang mit der Erde führen, wird es unumgänglich sein, alle möglichen Nebenwirkungen des Fortschritts mit weit größerer Sorgfalt und Umsicht zu bedenken, als dies die früheren Generationen getan haben. Nicht weniger entscheidend wird es sein, dass die neu<br />
erschlossenen Potenziale nicht wieder zu neuen Machtgefällen führen. Vielleicht haben wir zu lernen, dass Produkte menschlicher Erfindungsgabe als Früchte der Entfaltung des menschlichen Bewusstseins und somit als gemeinschaftliches Eigentum der Menschheit gelten?</p>
<p><strong>Die Schwelle</strong><br />
Um all dies aus mitfühlendem und mitdenkendem Herzen zu sehen und zu verstehen, muss ich aus dem globalen Bewusstsein heraustreten, ins kosmische. Allein aus dieser umfassenderen, von nationalen, ethnischen und persönlichen Interessen gelösten Verfassung können wir Menschen den schwindelfreien Blick auf die komplexe Gegenwart unseres Planeten tun. Dann werden die in der Verblendung geschaffenen Knoten allen mitfühlenden Herzen den Weg zu ihrer (Er-)Lösung weisen. Ethnische, nationale, kulturelle, religiöse Trennungen sind lediglich Manifestationen der Einheit, die sich ihrer noch nicht bewusst sind. Ich denke, dass die Menschheit an der Schwelle zum Potenzial steht, diese Befriedung zu ermöglichen. In vielen Menschen ist die Gabe, Materie, lebendige Organismen und Emotionen aus dem Wissen um die immer-schon-bestehende Einheit aller Phänomene zu wandeln, bereits erweckt. Wie und wann sie durch die Kooperation vorausgegangener Menschen zu einer alle-und-jeden erfassende Herzöffnung erweitert wird, ist eine Frage, die derzeit daran ist, ihre Antwort zu entdecken.</p>
<p>Als in die globale Situation eingebundener, mitverantwortlicher Weltbürger will ich die Einzigartigkeit meiner Fähigkeiten und Gaben in den Alltag einbringen. Viele von uns haben ihre Rolle in diesem globalen Miteinander verstanden und leben sie nach bestem Wissen und Können. Die vielen Facetten einer global aktiven und vernetzten Zivilgesellschaft, die staunenswert große Zahl der auf spirituellen und esoterischen Wegen nach Sinn suchenden Menschen, vermitteln Hoffnung. Ihre bewusstseinsverändernde Kraft würde sich allerdings um ein Vielfaches vermehren, wenn sich diese Einzelnen, Gruppierungen und Institutionen als Aspekte der sich jetzt und immer neu entfaltenden Einheit sähen – vereint in dem einen Anliegen: auf und mit dieser Erde in Einklang und Frieden zu leben.</p>
<p><strong>Wandlungskraft einer vereinten Menschheit</strong><br />
Führen wir uns den Gewinn an Energie vor Augen, wenn die einen Aktivisten sich nicht mehr in Konkurrenz zu jenen anderen empfinden, die aus ihrer speziellen Richtung auf dasselbe Ziel hin arbeiten. Oder wenn die Erdverbundeneren ihren Selbstwert nicht mehr aus der Geringschätzung jener beziehen, welche Transformation im geistigen oder spirituellen Bereich anstreben – und umgekehrt! – und wenn die Religionen ihre Bilder auf die Entfaltung der werdenden Menschen ausrichteten, statt über Esoterik, die doch ihr eigentliches Kerngeschäft wäre, herzuziehen. Die Wandlungskraft einer derart vereinten Menschheit ist nicht auszudenken. Sie ist eigentlich schon da; Form und Wirkungsweise ihrer gemeinschaftlichen Lenkung bleiben noch zu entdecken, Umsicht ist angebracht, denn der Missbrauch der Massen im Lauf der Geschichte ist noch in lebendiger Erinnerung – und wird uns auch in der Gegenwart stets von Neuem vorgeführt.</p>
<p>Viele ahnen, dass es um ein Erwachen zu einem neuen Wir geht; um ein Zusammenwirken mündiger und kraftvoller Weltbürger zum Wohle des Ganzen. Auf dem Weg dahin müssen wir die romantischen Vorstellungen einer uns mit Nestwärme versorgenden Gemeinschaft aufgeben. Die Erwartung, von andern bedingungslos, um unserer selbst Willen geliebt zu werden, führt in eine fatale Überforderung, sowohl der jeweiligen Partner, Gruppen oder Gesellschaften wie<br />
auch der eigenen Person. Derartige Erwartungen und Projektionen verfügen über ein verführerisches Suchtpotenzial. Ob Sucht nach Wärme, nach Erfolg und Ansehen oder nach Macht und Bewunderung: Immer geht es um den Ersatz für die wirkliche, unverlierbare Aufgehobenheit und Sicherheit in der (immer-schon-bestehenden) Einheit unseres innersten Wesens.</p>
<p><strong>Angst vor dem Versagen</strong><br />
In einer kritischen Phase meines Unternehmerlebens habe ich plötzlich erkannt, dass mich an der Vorstellung eines nie<br />
auszuschließenden unternehmerischen Scheiterns nicht die Aussicht in Panik versetzt, allen materiellen Besitz zu verlieren, sondern der drohende Gesichtsverlust in den Augen der Anderen. Ich weiß darum, wie diese Dynamik gerade auch den erfolgsgewohnten Manager dazu zu treiben vermag, Mitarbeiter zu entlassen oder immaterielle Qualitäten zu opfern, lediglich aus der Angst, die Erwartung von Aktionären und Finanzexperten auf nie endendes Gewinnwachstum zu enttäuschen. Dieselbe Abhängigkeit hat intelligente Banker den Blick für die Risiken vernebelt und der Welt eine Finanzkrise beschert. Auch Obama war nicht frei davon, als er in seiner Inaugurationsrede versprach, er würde für die Erhaltung des US-amerikanischen Lebensstils auch präventiv Krieg führen. Welch archaische Kraft hier wirkt, können wir ermessen, wenn intelligente Menschen eher den Tod wählen als ein Nicht-Gelingen einzugestehen. Sucht nach Erfolg und Angst vor dem Versagen sind lediglich zwei Facetten des blinden Spiels um die vermeintliche Liebe der Anderen.</p>
<p><strong>Mitverantwortung übernehmen</strong><br />
Die Ursprünge dieser fatalen Abhängigkeit von der Zustimmung der Gruppe liegen tief in der Vergangenheit der Evolution und bilden ein hartnäckiges, aus dem Unbewussten bestimmendes Verhaltensmuster. Solange sich nicht genügend Menschen aus dieser kollektiven Gebundenheit befreien, indem sie ihre Würde in sich selbst entdecken, bejahen und dafür mir ihrer ganzen Kraft einstehen, wird sich in der globalen Gesellschaft nichts ändern. Solange wir – sofern wir in einer Demokratie leben – Politiker wählen, die um unser Wohlgefallen buhlen, wählen wir die falschen. Solange wir als Kunden eine Wirtschaft ernähren, die wir als fehlgeleitet erkennen, haben wir die Wirtschaft, die wir verdienen. Wir können dieses Spiel des verängstigten Bewusstseins so lange fortsetzen, wie wir wollen bzw. solange es<br />
uns die Ressourcen gestatten. Es liegt an uns, die Mitverantwortung für das Wohl der menschlichen Gemeinschaft zu übernehmen und uns mit anderen kraftvollen, aus sich selbst heraus würdigen Menschen zu verbinden.</p>
<p>Zu dieser eigenen Kraft erwachen, das muss jede und jeder selbst. Niemand kann hierbei die Verantwortung für andere übernehmen. Doch können jene, die aus gelebter Erfahrung wissen, ein Umfeld gestalten, das dem Erwachen anderer dient. So stelle ich mir moderne Bodhisattvas vor: als jene, die um die ganze Weite des Seins wissen und nicht ruhen, am Erwachen der ganzen Menschheit mit zu wirken. Sie tun das, indem sie ihre Einzigartigkeit leben und auf diese Weise Menschen in ihren Herzen berühren, weit über den Bereich der persönlichen Begegnung hinaus. Viel weiter, vielleicht, als wir es uns denken können.</p>
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