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	<title>OpenMindJournal &#187; AndreSound</title>
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	<description>Das Online-Journal für Bewusstsein, Lebenspraxis und Change</description>
	<lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 11:01:36 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Eine Stimme für Rahel</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 00:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andres Pellegrini</dc:creator>
				<category><![CDATA[AndreSound]]></category>
		<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
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		<description><![CDATA[Kürzlich begegnete ich per Zufall Rahel.1Die Begrüssung ist herzlich und ich staune, dass ich dem spontanen Impuls folge, sie zu umarmen (bin ich diesbezüglich doch eher ein zurückhaltender Mensch). Ich habe Rahel vor einiger Zeit im Rahmen eines sozialen Einsatzes kennengelernt und bis zum heutigen Tag nie mehr gesehen. Rahel ist eine bildschöne, wache, temperamentvolle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3692" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/11/claude_maya_0001.jpg" rel="lightbox[3677]"><img class="size-medium wp-image-3692" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/11/claude_maya_0001-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">© Rita Borer</p></div>
<p>Kürzlich begegnete ich per Zufall Rahel.<sup class='footnote'><a href="#fn-3677-1" id='fnref-3677-1'>1</a></sup>Die Begrüssung ist herzlich und ich staune, dass ich dem spontanen Impuls folge, sie zu umarmen (bin ich diesbezüglich doch eher ein zurückhaltender Mensch). Ich habe Rahel vor einiger Zeit im Rahmen eines sozialen Einsatzes kennengelernt und bis zum heutigen Tag nie mehr gesehen. Rahel ist eine bildschöne, wache, temperamentvolle und herzliche junge Frau mit einem starken Willen zur Unabhängigkeit; und Rahel hat in ihrem zarten Alter von fünfzehn Jahren bereits alles an ihrem eigenen Leib erlebt, was wir keinem Menschen wünschen: zerrüttete Familienverhältnisse, Gewalt, Leben auf der Strasse, in Psychiatrien und Heimen, Prostitution, Drogenabhängigkeit, Selbstmordversuche…</p>
<p>Rahel sagt, dass ihr kalt sei und bittet mich, ihr zuzuhören. Ich schlage vor, an der Wärme einen Kaffee trinken zu gehen. Ich fühle einerseits das echte Bedürfnis ihr Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken, andererseits aber auch die Angst davor, dass alles darauf hinauslaufen könnte, dass Rahel einfach Geld von mir will (was in ihrer Situation ja durchaus sehr verständlich ist).</p>
<p>Nun sitzen wir also in einem Lokal vor unseren warmen Getränken. Rahel erzählt. Ihre Situation hat sich verschärft. Die psychiatrischen Institutionen sind nicht mehr bereit sie aufzunehmen wegen fehlender Compliance. Die Beziehung zu ihrer Familie  ist ganz abgebrochen. Zurzeit lebt sie in einer Abhängigkeit mit einem älteren Mann, der sie kontrolliert und schlägt, wenn er eifersüchtig ist. Sie befürchtet, dass sie schwanger ist. Sie hält es nicht aus ohne Drogen. Zur Zeit konsumiert sie v.a. eine Kombination aus MDMA und Heroin. Dadurch erlebt sie Gefühle der Geborgenheit. Auch wenn Rahel es nicht direkt anspricht wird schnell klar, dass sie sich nach wie vor prostituiert.</p>
<p>Rahel lacht gerne und ihr Lachen wirkt ansteckend. Sie hat zudem die Gabe, typische Eigenschaften von Menschen zu erfassen und auf lustige Art und Weise zu imitieren (wie zum Beispiel meine Eigenart beim Sprechen bisweilen die Hände wild zu verwerfen, was sie natürlich auch heute wieder genüsslich nachahmt).</p>
<p>Rahel hätte gerne Geschichte studiert. Ich weiss noch wie sie mich damals mit ihrem Wissen auf diesem Gebiet beeindruckt hat.</p>
<p>Gegen Ende unserer Begegnung fragt mich Rahel, was ich von all dem halte, was sie mir erzählt hat. Im ersten Moment bin ich komplett überfordert, weiss nicht, was ich antworten soll. Nach einem Augenblick der Stille wird es aber klar und ich sage es ihr: Es tut weh. Es tut weh, diese herzliche junge Frau inmitten dieser schwierigen, festgefahrenen und perspektivenlosen Lebenssituation zu sehen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Rahel wirklich versteht, was ich meine, wenn ich von ihren Qualitäten spreche. Sie wirkt irritiert darüber. Sie bittet mich an ihrem Geburtstag an sie zu denken; »falls ich dann noch lebe«, fügt sie an. Bald wird Rahel sechzehn. Sechzehn! Wie schon damals während meines Sozialeinsatzes habe ich auch heute wieder vergessen, wie jung Rahel in Wirklichkeit ist. In vieler Hinsicht wirkt sie so viel reifer; nicht in den gleichen Bereichen wie ihre Altersgenossinnen vielleicht, aber doch auf einer Ebene, die direkt spürbar, wenn auch schwierig zu beschreiben ist.</p>
<p>Meine anfängliche Befürchtung bewahrheitet sich nicht. Rahel will kein Geld von mir. Wir umarmen uns zum Abschied. Ich erschrecke ob der Qualität, die in dieser Verabschiedung liegt: etwas Befremdendes, Schmerzhaftes, Getrenntes, unerträglich Kaltes. Es ist als wäre die Nähe, die während unseres Gesprächs entstanden war auf einen Schlag weg; fast so, als hätte unsere Begegnung gar nie stattgefunden. Nach dem Abklingen dieses Schocks fühle ich, wie sich ein tiefer Respekt in mir ausbreitet. Da ist auch Dankbarkeit. Dankbarkeit darüber, dass solche Begegnungen möglich sind. Begegnungen von Mensch zu Mensch, von Herz zu Herz. Ich bin überrascht darüber, dass ich Rahel während unserer ganzen Unterhaltung weder als Opfer, noch als Täterin, sondern ganz einfach als einen Menschen wahrgenommen habe; als einen Menschen der leidet.</p>
<p>Ich werde an Rahel denken; nicht nur an ihrem Geburtstag. Und ich bin Ihnen dankbar, wenn Sie mit mir an Rahel denken und durch sie an alle Menschen auf dieser Welt, denen es alles andere als gut geht.</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-3677-1'>Name geändert. <span class='footnotereverse'><a href="#fnref-3677-1">↩</a></span></li>
</ol>
</div>
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		<title>An alle Neugeborenen</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 14:56:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andres Pellegrini</dc:creator>
				<category><![CDATA[AndreSound]]></category>
		<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
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		<description><![CDATA[Mensch werden Mögest Du Menschen finden, die Dir Stille, Mitgefühl und Wärme vermitteln. Menschen, die Dich mit stillen Gesten, verständnisvollen Blicken und sanften Berührungen zu Deinem Potential und all Deinen Qualitäten führen. Menschen, die brilliant sind im Denken und Dir mit Bildern, Sprache und Klängen den Zugang zum vollen Spektrum unseres Dasein eröffnen. Menschen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/09/manuel_0071.jpg" rel="lightbox[2901]"><img class="size-medium wp-image-2904 alignright" style="margin-left: 10px;" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/09/manuel_0071-300x199.jpg" alt="" width="240" height="159" /></a>Mensch werden</h2>
<p>Mögest Du Menschen finden, die Dir Stille, Mitgefühl und Wärme vermitteln. Menschen, die Dich mit stillen Gesten, verständnisvollen Blicken und sanften Berührungen zu Deinem Potential und all Deinen Qualitäten führen. Menschen, die brilliant sind im Denken und Dir mit Bildern, Sprache und Klängen den Zugang zum vollen Spektrum unseres Dasein eröffnen. Menschen, die differenziert wahrnehmen und ein feines Gespür für Beziehungen haben. Menschen, die in allem das Schöne sehen ohne die Augen vor dem Schmerzhaften zu verschliessen. Menschen, die herzhaft lachen, aufrichtig weinen und bisweilen schräg in der Landschaft stehen können. Menschen, die Dich lehren Verantwortung zu übernehmen ohne Dich schuldig fühlen zu müssen. Menschen voller Tiefgründigkeit, Humor, Zärtlichkeit und Bescheidenheit. Menschen, die Unsicherheit nicht als Katastrophe, sondern als Anfang echter Beziehung sehen. Menschen, die all den »Wer-Hat-Recht-Diskussionen« mit einem hemmungslosen Gähnen den Boden entziehen und Raum für wirkliches Zuhören, Lernfreude und Gestaltungsmöglichkeiten schaffen. Menschen, die Dich an den Punkt führen, an dem Du erkennst, dass Du dieser Mensch bist. Ein Mensch, der sich und andere inspirieren kann.</p>
<p><em>Herzlichen Dank an Rita Borer für das Titelbild.</em></p>
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		<title>Das kreative Potenzial der Einsamkeit</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2011/09/03/das-kreative-potential-der-einsamkeit/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 09:52:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andres Pellegrini</dc:creator>
				<category><![CDATA[AndreSound]]></category>
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		<category><![CDATA[Integrale Landkarte]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Mind]]></category>
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		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein „Schreckensgespenst“ im integralen Kontext Einführung und Absicht Wir alle kennen und vermeiden sie immer wieder auf raffinierte Art und Weise: Die Einsamkeit. Selten sprechen wir im Alltag darüber; auf Facebook und Twitter suchen wir vergeblich nach Statusmeldungen wie »bin einsam« oder „fühle mich verlassen“. Einsamkeit ist nicht chic – schon gar nicht im Zeitalter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/09/manuel_0021-1.jpg" rel="lightbox[2786]"><img class="size-medium wp-image-2792 alignright" style="margin-left: 10px;" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/09/manuel_0021-1-300x200.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a>Ein „Schreckensgespenst“ im integralen Kontext</h2>
<h4>Einführung und Absicht</h4>
<p>Wir alle kennen und vermeiden sie immer wieder auf raffinierte Art und Weise: Die Einsamkeit. Selten sprechen wir im Alltag darüber; auf Facebook und Twitter suchen wir vergeblich nach Statusmeldungen wie »bin einsam« oder „fühle mich verlassen“. Einsamkeit ist nicht chic – schon gar nicht im Zeitalter der rasant zunehmenden weltweiten Vernetzung. Es scheint bisweilen sogar, als hätten wir die Einsamkeit endgültig überwunden. Ist dem wirklich so? Fühlen wir uns nicht manchmal trotz all der Menschen um uns herum und der vielfältigen Verbindungsmöglichkeiten via Internet einsam? Und die wahrscheinlich wichtigste Frage in diesem Zusammenhang: beruht unser Vermeidungsverhalten diesbezüglich nicht eher auf einem falschen Verständnis den auf einer wirklichen Prüfung dieses Phänomens? Höchste Zeit wieder einmal mitten ins Herz der Einsamkeit zu führen, hartnäckige Assoziationen aufzulockern und einen Blick auf das wirkliche Wesen dieses »Schreckensgespensts« zu werfen! In einem ersten Schritt möchte ich Sie dazu einladen hinter die Einsamkeit zu blicken und die dort verborgenen Qualitäten wahrzunehmen; zudem möchte ich das Verständnis für natürliche Bewusstseinsbewegungen wecken. In einem zweiten Schritt werde ich versuchen das Ganze mit Hilfe von Ken Wilbers vier Quadranten in einen grösseren Zusammenhang zu stellen. Dabei erlaube ich mir ein Grundverständnis dieses Konzepts vorauszusetzen <sup class='footnote'><a href="#fn-2786-1" id='fnref-2786-1'>1</a></sup>.</p>
<h4>Ausgangslage</h4>
<p>Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie surfen im Internet und klicken auf einen Link. Der Link wird geöffnet, doch alles, was Sie sehen, ist ein schwarzer Bildschirm. Sie gehen zurück und aktivieren erneut den Link – wieder landen Sie im Schwarzen. Sie werden ungeduldig, probieren es vielleicht nochmals – nichts. Spätestens jetzt geben Sie auf, surfen weiter und sind froh, wenn beim Klick auf einen anderen Link endlich etwas passiert. Im Alltag verhalten wir uns genau gleich: sobald wir in die Nähe von »Nichts« (schwarzer Bildschirm) kommen, sendet unser Gehirn die Meldung »Achtung Einsamkeit, nix wie weg!« (oder etwas in dieser Art). Und schon haben wir die passende Schokolade in der Hand, ein belangloses SMS verschickt oder uns – wenn es länger dauert – in irgendeinen Verein, eine Sucht, eine Affäre oder was auch immer gestürzt. Was wir ignorieren, ist die Tatsache, dass diese »Nichts-Momente« im Unterschied zum vorherigen Link-Beispiel keinen Programierfehler darstellen, den es auszumerzen gilt. Stattdessen steht dahinter eine ganz natürliche Bewegung unseres Bewusstseins. Diese Bewegung wollen wir im nächsten Abschnitt genauer untersuchen.</p>
<h4>Die natürliche Pendelbewegung unseres Bewusstseins</h4>
<p>Unser Bewusstsein pendelt ständig hin und her zwischen Anspannung und Entspannung, Konzentration und Expansion, ähnlich wie das Herz und die Lunge. Dies geschieht während vierundzwanzig Stunden mehrere Male; aber auch in längeren Zyklen ist dieses Phänomen beobachtbar. Aktive und stille Lebensphasen wechseln sich ab. Wenn sich unser Bewusstsein entspannt, entfernen wir uns aus dem sozialen Kontext und treten in erweiterte Bewusstseinsdimensionen ein. Genau hier reagiert unser Mind häufig mit Angst, da er den momentanen Rückzug ins Innere als tatsächlichen und endgültigen Beziehungsabbruch (zur Aussenwelt) fehlinterpretiert; daraus entsteht dann der Gedanke »Einsamkeit« (aus der Perspektive unseres Minds ist dieses Verhalten durchaus verständlich, da dieser sehr stark auf Überlebensnotwendigkeiten fokussiert, wozu auch das Funktionieren im sozialen Kontext zählt). Die zugrunde liegende Angst könnte auch als spirituelle Angst bezeichnet werden, symbolisch z.B. ausgedrückt durch Jesus in der Wüste oder die dunkle Nacht der Seele. Auch gewisse <em>Bardo</em>zustände (<em>Bardo</em>: »Zwischenzustand«; im tibetischen Buddhismus der Zustand nach dem Tod und vor der Wiedergeburt) weisen auf diese Erfahrung hin. Wir verlassen das Bekannte und Gewohnte und wenden uns dem Unbekannten zu. In diesem Geschehen gibt es Phasen, in denen wir nichts sehen können. Das Alte ist verschwunden und das Neue noch nicht erschienen. Diese Momente müssen jedoch nicht zwingend als Einsamkeit wahrgenommen werden, sondern können durch Training des Minds (z.B. Meditation) zunehmend als kreative Möglichkeiten erkannt und integriert werden.</p>
<h4>Einsamkeit im integralen Kontext</h4>
<p>Versuchen wir nun den Bewusstseinsmoment, in dem Einsamkeit auftreten kann, im Rahmen der vier Quadranten zu betrachten (s. Abb 1). In allen Quadranten ausser dem I-Quadranten sinkt die Aktivität. Unsere Körperfunktionen und unser Verhalten reduzieren sich, unser Interesse an Systemen wie Politik und Wirtschaft sinkt und wir ziehen uns vermehrt aus dem sozialen Gefüge zurück. Im individuellen Innern (I-Quadrant) steigt die Aktivität jedoch.</p>
<div id="attachment_549" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/09/4-q-einsamkeit.jpg" rel="external nofollow" rel="lightbox[2786]"><img class="size-medium wp-image-549  " src="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/09/4-q-einsamkeit.jpg?w=300" alt="" width="240" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Abb.1: Einsamkeit im integralen Kontext</p></div>
<p>Es ist wie bei einem Baum im Winter: Auf der äusseren Ebene scheint er tot zu sein, auf einer tieferen ist er sehr lebendig. Wenn wir uns hier nicht mit der Einsamkeit identifizieren, findet ein Übergang in die spirituelle Dimension statt (erweitertes Bewusstsein). Einsamkeit transformiert sich in Alleinsein und mündet im All-Eins-Sein. Wir werden zeitlos. Damit ist die Geschichte jedoch nicht zu Ende. Wir kehren nach einer gewissen Zeit zurück und beginnen alle vier Quadranten mit den Qualitäten und Energien zu füllen, die wir bei unserem Aufenthalt in der Zeitlosigkeit aufgenommen haben. Der Baum, der blüht und Früchte trägt. In diesem Sinne gilt die Aussage, die Lao Tse über das Versagen macht (»Versagen ist eine günstige Gelegenheit«) auch für die Einsamkeit: Die Einsamkeit ist eine günstige Gelegenheit; eine günstige Gelegenheit in Kontakt zu kommen mit etwas Umfassenderem, ein Hinweis, dass gerade eine Bewegung in die Weite stattfindet <sup class='footnote'><a href="#fn-2786-2" id='fnref-2786-2'>2</a></sup>. Das Ende der Ablenkung und der Beginn von Verantwortung. Hätte es nicht immer wieder Menschen gegeben, die diese unglaubliche Qualität hinter der Einsamkeit und das damit einhergehende kreative Potential wahrnehmen und weitergeben konnten, wären wir heute um viele bereichernden Einsichten, Entdeckungen und Entwicklungen ärmer.</p>
<h4>Zusammenfassung</h4>
<p>Das Phänomen »Einsamkeit« ist ein Konzept unseres Minds, welches im Übergang zur spirituellen Dimension häufig auftritt. Wenn wir unseren Mind entsprechend trainieren, wird dieses Konzept durchschaut, was ein tieferes Eintauchen in die dahinter liegenden kreativen Qualitäten ermöglicht. Diese gilt es in allen vier Quadranten zu verwirklichen und auf diese Weise allen und allem zur Verfügung zu stellen.</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-2786-1'>Als kurze Einführung in den integralen Ansatz und die vier Quadranten empfehle ich die folgenden beiden Links: <a href="http://integralesforum.org/index.php?id=214" target="_blank" rel="external nofollow">http://integralesforum.org/index.php?id=214</a> / <a href="http://integralesforum.org/index.php?id=211&amp;L=0" target="_blank" rel="external nofollow">http://integralesforum.org/index.php?id=211&amp;L=0</a> <span class='footnotereverse'><a href="#fnref-2786-1">↩</a></span></li>
<li id='fn-2786-2'>Tao Te King, 79 <span class='footnotereverse'><a href="#fnref-2786-2">↩</a></span></li>
</ol>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Sound der vier Quadranten</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2011/08/26/der-sound-der-vier-quadranten-3/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 00:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andres Pellegrini</dc:creator>
				<category><![CDATA[AndreSound]]></category>
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		<category><![CDATA[Brainwave Entrainment]]></category>
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		<category><![CDATA[Meditationstechnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Mind]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein integrales Hörerlebnis Die Absicht dieses Artikels Mit diesem Artikel möchte ich versuchen Ken Wilbers vier Quadranten hörbar (mit Sound-Beispielen) und damit auch wirklich fühlbar und erlebbar zu machen; denn nicht über den Intellekt erfahren wir die wahren Qualitäten dieser Theorie, sondern in deren Anwendung, im direkten Wahrnehmen, in dem Augenblick, in dem auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;">Ein integrales Hörerlebnis</h2>
<p><img class="size-medium wp-image-2672 alignright" style="margin-left: 10px;" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/08/weggis_feb_08_027-300x210.jpg" alt="" width="185" height="128" /></p>
<h4>Die Absicht dieses Artikels</h4>
<p>Mit diesem Artikel möchte ich versuchen Ken Wilbers vier Quadranten hörbar (mit Sound-Beispielen) und damit auch wirklich fühlbar und erlebbar zu machen; denn nicht über den Intellekt erfahren wir die wahren Qualitäten dieser Theorie, sondern in deren Anwendung, im direkten Wahrnehmen, in dem Augenblick, in dem auch die hinterletzte Zelle unseres Wesens davon erfüllt wird. Mit den vier Quadranten haben wir ein unheimlich dynamisches Tool in unseren Händen, welches nicht nur einen wichtigen Schlüssel für unsere globalen, ernsthaften und komplexen Probleme darstellt, sondern auch einen Weg in eine freudige, spielerisch-liebevolle und kreative Lebensweise weist. Ich erlaube mir in diesem Artikel ein Grundverständnis der vier Quadranten vorauszusetzen<sup class='footnote'><a href="#fn-2628-1" id='fnref-2628-1'>1</a></sup>. Im Folgenden brauchen Sie nichts anderes zu tun, als den Sound wahrzunehmen, der auf Sie zukommt. Versuchen Sie sich auf die Schwingungen einzustimmen unabhängig davon, ob diese Ihnen gefallen oder nicht. Seien Sie einfach da und lassen Sie sich berühren. Nehmen Sie die dabei auftauchenden beschreibenden und wertenden Gedanken zur Kenntnis ohne diese schwächen oder verstärken zu wollen. Es lohnt sich richtige Musikboxen oder gute Kopfhörer zu verwenden, da nur so wirkliche energetische Berührung stattfinden kann (computerinterne Lautsprecher »verschlucken« viele Frequenzen und verzerren so die Sound-Atmosphäre).</p>
<h4>Die Einzigartigkeit der vier Quadranten</h4>
<p>Mit diesen ersten vier Sound-Beispielen haben Sie die Möglichkeit sich auf die verschiedenen Quadranten einzeln »einzutunen« (Klick auf entsprechendes Bild).</p>
<p><a href="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/i-sound.wav" target="_blank" rel="external nofollow"><img class="size-medium wp-image-279" src="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/ie28093sound.jpg?w=266" alt="" width="149" height="167" /></a> <a href="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/it-sound.wav" target="_blank" rel="external nofollow"><img class="size-medium wp-image-287" src="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/ite28093sound1.jpg?w=265" alt="" width="148" height="168" /></a><br />
<a href="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/we-sound.wav" target="_blank" rel="external nofollow"><img class="size-medium wp-image-281" src="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/wee28093sound.jpg?w=266" alt="" width="149" height="168" /></a> <a href="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/its-sound.wav" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-282" src="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/itse28093sound.jpg?w=266" alt="" width="149" height="168" /><br />
</a><span class="Apple-style-span" style="font-size: 10px; font-weight: bold;">Abb.1: Die vier Quadranten als Sound</span></p>
<p>Was sie jetzt getan haben, ist nichts anderes als differenziert wahrzunehmen, d.h. die Quadranten voneinander zu unterscheiden. Im nächsten Abschnitt wollen wir dazu übergehen, die Quadranten in ihrem Zusammenhang zu sehen (hören).</p>
<h4>Die Verbundenheit der vier Quadranten</h4>
<p>Die vier Quadranten führen kein Eigenleben, sondern sind miteinander verbunden. In den nächsten beiden Sound-Beispielen können Sie sich in zwei verschiedenen Richtungen durch die Quadranten hören (Beginn mit »I-Sound«).</p>
<p><a href="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/4-quadranten_uhrzeigersinn.wav" target="_blank" rel="external nofollow"><img class="size-medium wp-image-331" src="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/4-quadranten_uhrzeigersinn2.jpg?w=281" alt="" width="158" height="168" /></a> <a href="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/4-quadranten_gegenuhrzeigersinn.wav" target="_blank" rel="external nofollow"><img class="size-medium wp-image-330" src="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/4-quadranten_gegenuhrzeigersinn2.jpg?w=281" alt="" width="158" height="168" /></a><br />
<span class="Apple-style-span" style="font-size: 10px; font-weight: bold;">Abb.2: Die vier Quadranten im Uhrzeiger– und Gegenuhrzeigersinn</span></p>
<p>Hier haben Sie in gewissem Sinne transformativ wahrgenommen: Die vier Quadranten fliessen nahtlos ineinander über, was den Eindruck einer sich ständig wandelnden (transformierenden) »Form« erzeugt<sup class='footnote'><a href="#fn-2628-2" id='fnref-2628-2'>2</a></sup>. Die Bewegung steht im Vordergrund.</p>
<h4>Die Gleichzeitigkeit der vier Quadranten</h4>
<p>Nachdem wir in den letzten beiden Abschnitten den Schritt von der differenzierten zur transformativen Wahrnehmung nachvollzogen haben, wollen wir jetzt noch einen weiteren Schritt wagen. Hören Sie hierzu das nächste und letzte Beispiel.</p>
<h6><a href="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/4-quadranten_gleichzeitig.wav" target="_blank" rel="external nofollow"><img class="alignnone size-medium wp-image-329" src="http://andrespellegrini.files.wordpress.com/2011/08/4-quadranten-gleichzeitig.jpg?w=281" alt="" width="158" height="168" /></a></h6>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-size: 10px; font-weight: bold;">Abb.3: Die Gleichzeitigkeit der vier Quadranten</span></p>
<p>In diesem letzten Beispiel haben sie integral wahrgenommen, d.h. alle Quadranten gleichzeitig gehört. Der Augenblick steht im Zentrum, ein zeitloser »Punkt«, in dem alles zusammen erscheint.</p>
<h4>Die Bedeutung von Stille im integralen Leben</h4>
<p>Wie Sie im letzten Beispiel erleben konnten, ist integrale Wahrnehmung nicht in erster Linie »Wissen«, sondern vielmehr direkte Erfahrung und pures Erleben. Vielfältigste Eindrücke wirken auf uns ein. Wir werden von allen Seiten berührt und bewegt. In diesem Kontext stellt die Kultivierung von Stille und Mitgefühl etwas ganz Zentrales dar. Integrale Wahrnehmung ohne Stille und Mitgefühl artet schnell in eine als Überflutung oder Horrortrip interpretierte Erfahrung aus mit all dem dazugehörigen »Mindfuck«. Sobald das Gefühl entsteht, man müsse sich vor all den Eindrücken schützen (Angst), ist man verloren. Integrales Leben ist nur über eine absolut durchlässige und unerschrockene innere Haltung möglich. Qualitäten wie Humor, Bescheidenheit, Offenheit und Neugier sind hier gefragt.</p>
<h4>Zusammenfassung</h4>
<p>Die vier Quadranten sind ein sehr dynamisches Tool. Die darin enthaltenen Qualitäten können mit Sound auf einer energetischen Ebene spürbar gemacht werden. Wir haben die Möglichkeit zu wählen, ob wir differenziert, transformativ oder integral wahrnehmen möchten. Integrale Wahrnehmung kann ihre wirkliche Qualität nur über eine innere Haltung von Stille und Mitgefühl entfalten.</p>
<p><em>Herzlichen Dank an Rita Borer für das Titelbild.</em></p>
<p>Weiterführende Literatur:</p>
<p>Visser, Frank. <em>Ken Wilber – Denker aus Passion. Eine Zusammenschau</em>. Petersburg: Via Nova. 2002</p>
<p>Wilber, Ken; Patten, Terry; Leonard, Adam; Morelli Marco. <em>Integral Life Practic. A 21st– Century Blueprint for Physical Health, Emotional Balance, Mental Clarity, and Spiritual Awakening. </em>Boston and London: Integral Books. 2008</p>
<div class='footnotes'>
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<ol>
<li id='fn-2628-1'>Als kurze Einführung in den integralen Ansatz und die vier Quadranten empfehle ich die folgenden beiden Links: <a href="http://integralesforum.org/index.php?id=214" target="_blank" rel="external nofollow">http://integralesforum.org/index.php?id=214</a> / <a href="http://integralesforum.org/index.php?id=211&amp;L=0" target="_blank" rel="external nofollow">http://integralesforum.org/index.php?id=211&amp;L=0</a> <span class='footnotereverse'><a href="#fnref-2628-1">↩</a></span></li>
<li id='fn-2628-2'>Der Begriff »Transformation« wird hier nur im Sinne von »Gestaltwandel« verwendet und hat in diesem Zusammenhang nichts mit mit einem Übergang von einer tieferen zu einer höheren Bewusstseinsstufe zu tun. <span class='footnotereverse'><a href="#fnref-2628-2">↩</a></span></li>
</ol>
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		<title>Sound als Möglichkeit Stille und Mitgefühl zu kultivieren</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2011/08/15/sound-moglichkeit-stille-mitgefuhl-kultivieren/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 18:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andres Pellegrini</dc:creator>
				<category><![CDATA[AndreSound]]></category>
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		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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		<description><![CDATA[Schwingung wahrnehmen statt darauf zu reagieren Ununterbrochen bewegen wir uns inmitten unterschiedlichster Wahrnehmungen. Stellen Sie sich z.B. vor, wie Sie durch eine Bahnhofhalle gehen: unglaublich, welche Fülle von sinnlichen und energetischen Eindrücken da auf uns wirken! Auch wenn unser Mind durch unzählige Tricks versucht, gewisse Eindrücke zu ignorieren, abzuwehren, auszublenden etc. gelingt es ihm nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Schwingung wahrnehmen statt darauf zu reagieren</h2>
<p><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/08/mond-2_31.jpg" target="_blank" rel="lightbox[2416]"><img class="size-medium wp-image-2421 alignright" style="margin-left: 10px" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/08/mond-2_31-300x200.jpg" alt="" width="200" height="133" /></a>Ununterbrochen bewegen wir uns inmitten unterschiedlichster Wahrnehmungen. Stellen Sie sich z.B. vor, wie Sie durch eine Bahnhofhalle gehen: unglaublich, welche Fülle von sinnlichen und energetischen Eindrücken da auf uns wirken! Auch wenn unser Mind durch unzählige Tricks versucht, gewisse Eindrücke zu ignorieren, abzuwehren, auszublenden etc. gelingt es ihm nicht wirklich energetische Wahrnehmung von uns fernzuhalten. Auf der physischen (sinnlichen) Ebene ist Abwehr möglich, auf der energetischen nicht (in gewissen esoterischen Kreisen wird zwar nach wie vor steif und fest behauptet, man könne, ja müsse sich sogar vor sogenannt »negativen« Energien schützen; dies ist ein tragischer Irrtum. Energie ist weder gut, noch schlecht. Enerige ist a-dual. Energie ist Energie). Wir können beispielsweise unsere Augen schliessen, wenn wir geblendet werden oder unsere Ohren zuhalten, wenn es zu laut wird. Wir können die Hände schützend vor uns halten, wenn ein Ball auf uns zufliegt. All dies sind sinnvolle Reaktionen, um unseren Organismus zu schützen. Auf der energetischen Ebene sind all diese Reaktionen pure Illusion. Und nicht nur das: Wenn wir nicht sehen, dass wir uns auf dieser Ebene weder schützen können noch müssen, verlieren wir den Zugang zu Stille und Mitgefühl. Stille und Mitgefühl bedeutet nichts anderes als energetisch kompromisslos mit allem verbunden zu sein. Buddha hat gesagt, dass wir frei werden können, wenn wir aufhören alles durch die »Angenehm-Unangenehm-Brille« zu betrachten und uns dementsprechend zu verhalten.</p>
<p>Nun, was hat dies alles — wie im Titel angekündigt — mit Sound zu tun?</p>
<p>Ganz einfach: Sound hat eine starke energetische Wirkung und kann uns dadurch helfen auf der Wahrnehmungs-Ebene »Nicht-Reagieren«, »Anteil-Nehmen-Ohne-Reaktion« einzuüben. »Nicht-Reagieren«, »Anteilnehmen-Ohne-Reaktion« ist wiederum nichts anderes als Stille und Mitgefühl.</p>
<p>Hören Sie sich die folgenden Sound-Beispiele nacheinander an (Verwenden Sie wenn möglich Musikboxen oder gute Kopfhörer; nur so wird die Sound-Atmosphäre wirklich spürbar). Lassen Sie sich nach jedem Beispiel genügend Zeit um wahrzunehmen, wie Sie innerlich darauf reagiert haben/reagieren. Sie brauchen nur zu sehen <em>wie</em> Sie reagieren, <em>nicht warum</em> Sie so und nicht anders reagieren. Gehen Sie dann zum nächsten Beispiel über.</p>
<p><a href="http://youtu.be/gMdPaxpHsvc" target="_blank" rel="external nofollow">sound1</a></p>
<p><a href="http://youtu.be/xmGq_qx64kk" target="_blank" rel="external nofollow">sound2</a></p>
<p><a href="http://youtu.be/pr21nQi1m9U" target="_blank" rel="external nofollow">sound3</a></p>
<p><a href="http://youtu.be/kPGSDORhXzU" target="_blank" rel="external nofollow">sound4</a></p>
<p>Unser Alltag besteht aus nichts anderem, als dem, was Sie gerade mit dem Sound erlebt haben. Im alltäglichen Leben sind es nicht Sounds, die uns begegenen, jedoch Menschen umgeben von einer ganz bestimmten Schwingung/Ausstrahlung/Stimmung. Wenn uns der »Sound« eines Menschen angenehm berührt, versuchen wir ihn so zu manipulieren, dass er immer so bleibt. Werden wir unangnehm berührt, versuchen wir ihn so zu verändern, das er so »tönt«, wie wir es gerne hätten. Wir alle wissen eigentlich, dass diese Versuche immer scheitern und nichts als Energieverschleiss mit sich bringen. Stellen Sie sich nun vor, dass Sie all die Energie des »Verändern-Wollens« in die Kultivierung von Stille und Mitgefühl stecken würden. Sie setzen Ihr ganzes Potential ein, um die Fesseln des »Angenehm-Unangenehm-Musters« zu sprengen. Können Sie die unglaubliche Freiheit spüren, die darin liegt?! Ihr Mind wird nachwievor mit »angenehm-unangenehm« reagieren, da dies sein Job ist. Doch Sie sind sich dieser Reaktion bewusst und dadurch nicht mehr mit ihr identifiziert; so tragen Sie etwas zu einer Atmosphäre von Stille und Mitgefühl bei. Und glauben Sie mir: Ihr Gegenüber wird Ihnen dankbar dafür sein!</p>
<p>Mit diesem <a href="http://youtu.be/ffJSY4QP9DI" target="_blank" rel="external nofollow">integral-sound</a> verabschiede ich mich von Ihnen und wünsche Ihnen viel Freude beim alltäglichen Praktizieren!</p>
<p><em>Herzlichen Dank an Rita Borer für das Titelbild.</em></p>
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