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	<title>OpenMindJournal &#187; High-Tech</title>
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	<description>Das Online-Journal für Bewusstsein, Lebenspraxis und Change</description>
	<lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 11:01:36 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Religion im Internet gefährlicher als Pornografie</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2012/05/04/religion-im-internet-gefahrlicher-als-pornografie/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 08:50:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
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		<category><![CDATA[High-Tech]]></category>

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		<description><![CDATA[Symantec-Untersuchung findet meisten schädlichen Code bei Gott Wien (pte) — Laut dem aktuellen »Internet Security Threat Report« von Symantec gehörten Seiten mit pornografischem Inhalt 2011 nicht zu den gefährlichsten Orten im Netz. Domains mit religiösen oder ideologischen Inhalten haben im Vergleich zur Porno-Seiten eine drei Mal höhere Wahrscheinlichkeit, mit schädlichem Code infiziert zu sein. Insgesamt ist die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Symantec-Untersuchung findet meisten schädlichen Code bei Gott</h2>
<div id="attachment_4804" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2012/05/581524_web_R_K_B_by_McRommy_pixelio.de_.jpg" rel="lightbox[4803]"><img class=" wp-image-4804 " title="Kirche: kein sicherer Hafen im Netz" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2012/05/581524_web_R_K_B_by_McRommy_pixelio.de_-300x225.jpg" alt="" width="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: McRommy / pixelio.de</p></div>
<p>Wien (pte) — Laut dem aktuellen »<a href="http://bit.ly/JlxgFT" target="_blank" rel="external nofollow">Internet Security Threat Report</a>« von Symantec gehörten Seiten mit pornografischem Inhalt 2011 nicht zu den gefährlichsten Orten im Netz. Domains mit religiösen oder ideologischen Inhalten haben im Vergleich zur Porno-Seiten eine drei Mal höhere Wahrscheinlichkeit, mit schädlichem Code infiziert zu sein. Insgesamt ist die Zahl der infizierten Webseiten 2011 im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Jede 156. Internetseite ist präpariert und birgt für unvorbereitete Nutzer Gefahren.</p>
<h4>Saubere Pornos</h4>
<p>Bei sogenannten »Drive-by attacks« schleusen böswillige Hacker schädlichen Code in Internetseiten ein. »Das ist derzeit die attraktivste Art des Online-Angriffs. Mittels Exploit-Kits, die in Webseiten versteckt werden, können Hacker systemabhängige Sicherheitslücken ausnutzen. So wird Malware installiert, die dann meist unautorisiert Informationen an die Einbrecher schickt. Diesen Trick gibt es schon einige Jahre und seine Popularität steigt stetig«, sagt Jürgen Eckel von <a href="http://www.ikarus-software.de" target="_blank" rel="external nofollow">Ikarus-Software </a>im Gespräch mit pressetext.</p>
<p>Betroffen kann jede Art von Internetseite sein. »Es ist interessant, dass Pornoseiten in dieser Kategorie nicht einmal zu den Spitzenreitern gehören. Erwachsenen-Domains sind erst an zehnter Stelle der gefährlichsten Inhalte zu finden«, heißt es im Symantec-Bericht. Die Gründe dafür kann auch die Sicherheitsfirma lediglich erahnen: »Wir denken, es liegt an der kommerziellen Ausrichtung der Porno-Angebote. Es ist nicht gut für das Geschäft, wenn die Kunden nicht wiederkommen. Deshalb haben die Betreiber Interesse an einer sauberen Seite.«</p>
<h4>Komplexe Gegenmaßnahmen</h4>
<p>Laut dem Bericht, der sich auf Daten von Symantec-Nutzern und –Software aus über 200 Ländern stützt, sind Blogs und Kommunikationsdienste die gefährlichsten Seiten im Netz. »Vor allem Social-Media-Angebote sind beliebte Ziele. Dienste, die dazu gemacht sind, Kommunikation zwischen vielen Menschen zu ermöglichen, sind nicht nur leicht nutzbar, sondern auch leicht ausnutzbar«, so Eckel. Sie machen fast 20 Prozent der infizierten Seiten aus. Auch Homepages, die von Privatpersonen gehostet und betrieben werden, sollten eher gemieden werden.</p>
<p>Auf dem dritten Platz befinden sich überraschenderweise Wirtschafts-Seiten, die immerhin noch für zehn Prozent der schädlichen Seiten verantwortlich zeichnen. Symantec gibt an, 2011 rund 5,5 Mrd. Angriffe durch präparierte Seiten geblockt zu haben. Das sind um 81 Prozent mehr als 2010. »Die besten Schutzmaßnahmen für Privatanwender sind die Klassiker: System auf dem aktuellsten Stand halten, Sicherheitssoftware verwenden und nicht jeden Link einfach anklicken. Damit ist Surfen schon sicherer«, so Eckel.</p>
<p>Für noch mehr Sicherheit müssten alle Beteiligten an einem Strang ziehen. »Die Situation ist komplex. Die Seitenbetreiber, Hosting-Dienste, Programmierer, Anbieter von Drittsoftware zur Verwaltung und alle anderen müssten all ihre Systeme aktuell halten. Das geschieht in der Regel nicht. Große Systeme sind außerdem schwieriger zu schützen als kleine«, erklärt Eckel.</p>
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		<title>Internetlobby als neue politische Kraft</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2012/01/30/usa-internetlobby-als-neue-politische-kraft/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 14:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
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		<category><![CDATA[Konstruktiver Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Politik und Weltgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Protest gegen Anti-Piraterie-Gesetz zeigt großes Potenzial Washington (pte) — Die beiden Gesetzesvorschläge zur Bekämpfung der Internet-Piraterie in den USA, SOPA und PIPA, scheiterten innerhalb kürzester Zeit am heftigen Protest der Netzcommunity. Das zeigte das große politische Potenzial der unterschiedlichen Interessensgruppen von Usern und Industrie, die sich gemeinsam gegen die neuen Gesetze stemmten, berichtet die New [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2012/01/wikipedia_black-out.png" rel="lightbox[4398]"><img class="alignright  wp-image-4401" style="margin-left: 10px;" title="Wikipedia blacked out" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2012/01/wikipedia_black-out-300x170.png" alt="" width="200" /></a>Protest gegen Anti-Piraterie-Gesetz zeigt großes Potenzial</h2>
<p>Washington (pte) — Die beiden Gesetzesvorschläge zur Bekämpfung der Internet-Piraterie in den USA, SOPA und PIPA, scheiterten innerhalb kürzester Zeit am heftigen Protest der Netzcommunity. Das zeigte das große politische Potenzial der unterschiedlichen Interessensgruppen von Usern und Industrie, die sich gemeinsam gegen die neuen Gesetze stemmten, berichtet die New York Times.</p>
<p>Unklar ist jedoch, inwiefern diese Kräfte weiterhin gebündelt werden können: Ginge es um den Schutz der Privatsphäre stünden Nutzer und Unternehmen wie Facebook und Google wohl wieder auf getrennten Seiten. Dennoch ist die Internetlobby wohl künftig eine Kraft, die auch in Washington größeren Einfluss bekommen könnte.</p>
<h4>Unberechenbare Gruppe</h4>
<p>Der Protest gegen SOPA und PIPA funktionierte in den vergangenen Wochen äußerst effektiv: Websites wie Wikipedia blockierten aus Protest den Zugang zu ihren Ressourcen und in den Internetforen häuften sich die Kommentare gegen die geplanten Gesetze. Für Wähler unter 30 Jahren war das Thema in dieser Zeit sogar wichtiger als der bevorstehende US-Präsidentschaftswahlkampf.</p>
<p>Dennoch ist der Protest im Netz unberechenbar, so Eli Pariser von der Interessensgruppe <a href="http://front.moveon.org" target="_blank" rel="external nofollow">MoveOn.org</a>. »Die Lehre daraus ist nicht, dass die Technologie-Industrie Millionen von Menschen hat, die blind dem folgen, was sie vorschlagen.«</p>
<h4>Politik der Generation Internet</h4>
<p>»Google wird sich nicht darauf verlassen können, all diese Menschen, die gegen SOPA protestiert haben, hinter sich zu haben, wenn das Unternehmen etwas tut, das gegen den Ethos des Internets verstößt«, so Pariser weiter. Sollte es in Washington bald um ein mögliches Verbot der automatischen Gesichtserkennung in Sozialen Netzwerken wie Facebook gehen, könnte sich die Stimmung ebenfalls bald drehen.</p>
<p>Nichtsdestotrotz hat sich die junge, internetaffine Generation in den USA durch ihren Widerstand Respekt verschafft — was Experten bereits als Lobbying 2.0 bezeichnen.</p>
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		<title>Forscher arbeitet an »Perpetuum Mobile«</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 11:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[High-Tech]]></category>

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		<description><![CDATA[Solarzellen hinter Smartphone-Display sollen Restlicht verwerten London (pte) — Arman Ahnood, Forscher am London Centre for Nanotechnology arbeitet an einer neuen Energiequelle für mobile Endgeräte. Über Photovoltaik-Module hinter dem Display könnten sich Smartphones und andere Gadgets zukünftig, zumindest teilweise, über das von ihnen abgegebene Restlicht speisen. Auf einem Treffen der Materials Research Society hat Ahnood seine Vision [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Solarzellen hinter Smartphone-Display sollen Restlicht verwerten</h2>
<div id="attachment_4314" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2012/01/dreamstime_xs_16749118.jpg" rel="lightbox[4312]"><img class=" wp-image-4314  " src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2012/01/dreamstime_xs_16749118-300x200.jpg" alt="" width="200" height="133" /></a><p class="wp-caption-text">© Adrian Andreiadis | Dreamstime.com</p></div>
<p>London (pte) — Arman Ahnood, Forscher am London <a href="http://london-nano.com" target="_blank" rel="external nofollow">Centre for Nanotechnology</a> arbeitet an einer neuen Energiequelle für mobile Endgeräte. Über Photovoltaik-Module hinter dem Display könnten sich Smartphones und andere Gadgets zukünftig, zumindest teilweise, über das von ihnen abgegebene Restlicht speisen. Auf einem Treffen der <a href="http://mrs.org" target="_blank" rel="external nofollow">Materials Research Society</a> hat Ahnood seine Vision des selbstversorgenden Telefons vorgestellt.</p>
<h4>Zwei Drittel der Lichtemission ungenutzt</h4>
<p>Der Wissenschaftler hat im Rahmen seiner Forschungen herausgefunden, dass OLED-Displays im Schnitt nur 36 Prozent des von ihnen erzeugten Lichts nach Außen projizieren. Das Restlicht, das beinahe zwei Drittel der Gesamtstrahlung ausmacht, geht im Inneren des Gerätes verloren. Ahnood hat zur Erschließung dieser ungenutzten Quelle nun Photovoltaikzellen seitlich und hinter einem solchen Bildschirm angebracht, berichtet IEEE Spectrum.</p>
<p>Diese bestehen aus hydrogenisiertem, amorphem Silizium und sind in der Lage, auch Kunstlicht in Energie umzusetzen. Technologie dieser Art ist heute bereits in anderen Produkten zu finden und treibt etwa Taschenrechner oder kabellose Tastaturen an.</p>
<h4>Mehrstündige Laufzeitverlängerung</h4>
<p>Das vom Nanotechniker entwickelte Versorgungssystem besteht darüber hinaus aus einem Kondensator und einigen Schaltkreisen und kann Spannungsspitzen ausgleichen, die ansonsten eine Gefahr für den Akku des Geräts darstellen würden. Derzeit erreicht es einen Effizienz-Maximalwert von 18 Prozent in der Energieumsetzung, der Schnitt liegt bei elf Prozent. Pro Quadratzentimeter können aktuell bis zu 165 Mikrowatt generiert werden. Einem Touchscreen-Telefon mit einer üblichen Bildschirmdiagonale von 3,7 Zoll steht damit eine Gesamtleistung von fünf Milliwatt zur Verfügung.</p>
<p>Dieser Wert liegt noch deutlich unter dem eigentlichen Stromkonsum dieser Geräte, der in der Regel das gut Ein– bis Mehrhundertfache dieser Leistung beträgt. Ahnood und sein Team halten es jedoch für möglich, eine Energieausbeute von 90 Prozent oder mehr zu erreichen. Dies könnte die Laufzeit eines Smartphones immerhin um einige Stunden verlängern.</p>
<h4>Langer Weg zur Marktreife</h4>
<p>Derzeit experimentiert die Forschergruppe mit verschiedenen Schaltkreisdesigns und Materialien. Auch wird überlegt, weitere Energiequellen zu erschließen. Im Gespräch ist etwa die Nutzung von kinetischer Energie, die durch Bewegung und Transport des Geräts entsteht. Von einem marktreifen Produkt sind sie jedoch noch weit entfernt, denn das Projekt steckt nach wie vor in einer frühen Experimentalphase. Die Kombination verschiedenster Mechanismen zur Stromerzeugung könnte zukünftig jedoch die Vision vom selbsterhaltenden Smartphone, dem »Perpetuum Mobile«, greifbar machen.</p>
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		<title>iPhone wird zum mobilen Diagnoselabor</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2011/12/03/iphone-wird-zum-mobilen-diagnoselabor/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 10:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[High-Tech]]></category>

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		<description><![CDATA[Touchscreen analysiert Speichel, Blut oder Urin auf Krankheiten Daejon (pte) — Hightech-Smartphones wie das iPhone sind in puncto Anwendungsmöglichkeiten ungemein vielseitig. Neben der herkömmlichen Nutzung von Telefonie, Internet und Multimedia werden sie seit Neuestem auch zunehmend für den medizinischen Einsatz interessant. Welche Möglichkeiten die technologisch hochgezüchteten Endgeräte in dieser Hinsicht noch eröffnen, zeigt eine Gruppe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Touchscreen analysiert Speichel, Blut oder Urin auf Krankheiten</h2>
<div id="attachment_3914" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/12/20111130027.jpeg" rel="lightbox[3911]"><img class="size-full wp-image-3914 " src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/12/20111130027.jpeg" alt="" width="200" /></a><p class="wp-caption-text">Trend: Der Touchscreen wird zum Diagnose-Tool (Foto: flickr.com/Yutaka Tsutano)</p></div>
<p>Daejon (pte) — Hightech-Smartphones wie das iPhone sind in puncto Anwendungsmöglichkeiten ungemein vielseitig. Neben der herkömmlichen Nutzung von Telefonie, Internet und Multimedia werden sie seit Neuestem auch zunehmend für den medizinischen Einsatz interessant. Welche Möglichkeiten die technologisch hochgezüchteten Endgeräte in dieser Hinsicht noch eröffnen, zeigt eine Gruppe koreanischer Computerwissenschaftler, die das Apple-Gerät kurzerhand in ein mobiles Diagnoselabor verwandeln will. Mit dessen Hilfe können User über die Analyse von Speichel, Blut oder Urin so früh wie möglich Krankheiten erkennen.</p>
<p>Ausgangspunkt für das technologische Entwicklungskonzept der findigen Forscher ist der Smartphone-Touchscreen. »Die kapazitive Sensibilität dieser Touchscreens ist viel höher als es für das Erfassen unserer Finger beim Spielen oder Tweet-schreiben notwendig ist. Da sie auch sehr kleine Druckveränderungen erkennen können, lassen sie sich auch als hochempfindliche Diagnoseplattform für bestimmte Biomarker von Krankheiten einsetzen«, skizzieren Hyun Gyu Park und Yeon Won vom Korea <a href="http://www.kaist.edu" target="_blank" rel="external nofollow">Advanced Institute for Science and Technology</a> gegenüber dem New Scientist ihre Grundidee.</p>
<h4>Überempfindliche Elektroden</h4>
<p>Um diesen interessanten theoretischen Ansatz in der Praxis zu erproben, haben die beiden Computerwissenschaftler im Labor drei Lösungen vorbereitet, die jeweils verschiedene Konzentrationen von Chlamydien-Bakterien enthalten und diese getrennt voneinander auf ein iPhone-großes Multitouch-Display getröpfelt. Dabei stellte sich heraus, dass die verbauten überempfindlichen Elektroden sogar noch in der Lage waren, unterschiedliche Konzentration im Bereich von lediglich zehn Mikrolitern — ein Mikroliter entspricht einem millionstel Liter — zu registrieren.</p>
<p>»Natürlich will aber niemand seine biologischen Proben direkt auf sein Handy auftragen«, meint Park. Deshalb bastelt der Forscher mit seinem Team bereits an einem speziellen bioempfindlichen Film, der sich bei Bedarf an Smartphone-Touchscreens anbringen lässt und mit den in den abgegebenen Blut-, Urin– oder Speichelproben Biomarkern reagiert. Dieser etwa USB-Stick-große sogenannte »Lab-on-a-Chip« könnte billig produziert und nach der Verwendung einfach weggeworfen werden.</p>
<h4>Gesundheits-Apps im Trend</h4>
<p>Mit ihrem innovativen Ansatz reihen sich die koreanischen Computerwissenschafter in eine kontinuierlich steigende Zahl von Anwendungen ein, die den rasanten technologischen Fortschritt im Mobilfunkbereich auch im Gesundheitssektor nutzbar machen wollen. Beste Beispiele hierfür sind etwa Apps, die Röntgenbilder oder Magnetresonanz-Scans auf das Handydisplay bringen oder ein spezieller Linsenaufsatz für die integrierte Kamera, die aus dem mobilen Gerät praktisch ein Mikroskop macht, mit dessen Hilfe sich etwa Krankheiten wie Malaria diagnostizieren lassen.</p>
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		<title>Augmented-Reality– »Film-Visionen werden Realität«</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2011/11/27/augmented-reality-film-visionen-werden-realitat/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 10:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Forum Medientechnik zeigt Zukunft von Technik und Gesellschaft St. Pölten (A) (pte) — Das gestern, Donnerstag, eröffnete »Forum Medientechnik« der FH St. Pölten zeigt neue Erkenntnisse der medialen Zukunftsforschung. Die Veranstaltung fungiert als Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Gesellschaft sowie Forschung und Lehre. pressetext sprach mit Hannes Raffaseder, Vizerektor des Hochschule und Leiter des Studiengangs »Digitale Medientechnik« über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Forum Medientechnik zeigt Zukunft von Technik und Gesellschaft</h2>
<div id="attachment_3822" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/11/dreamstime_xs_19206331.jpg" rel="lightbox[3819]"><img class="size-medium wp-image-3822  " src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/11/dreamstime_xs_19206331-300x300.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">»Entscheidend ist, ob wir diese Tools dazu einsetzen werden, unsere Kommunikation zu bereichern oder stattdessen geistig verarmen.« — Bildquelle: © Solarseven | Dreamstime.com</p></div>
<p>St. Pölten (A) (pte) — Das gestern, Donnerstag, eröffnete »Forum Medientechnik« der <a href="http://fmt2011.fhstp.ac.at" target="_blank" rel="external nofollow">FH St. Pölten</a> zeigt neue Erkenntnisse der medialen Zukunftsforschung. Die Veranstaltung fungiert als Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Gesellschaft sowie Forschung und Lehre. pressetext sprach mit Hannes Raffaseder, Vizerektor des Hochschule und Leiter des Studiengangs »Digitale Medientechnik« über die Trends der nächsten Jahre.</p>
<h4>Herausforderung für die Gesellschaft</h4>
<p>Unter dem Slogan »Next Generation, New Ideas« ist das Ziel der dieses Jahr zum vierten Mal stattfindenden Veranstaltung, auf interdisziplinärem Wege über die Entwicklung der Medien– und Techniklandschaft zu berichten und einen fachlichen Dialog zu initiieren. Neben vielerlei Vorträgen, Keynotes und Diskussionsrunden liegt der Schwerpunkt auch auf persönlicher Vernetzung und Kooperation.</p>
<p>»Wir beschäftigen uns mit der Frage: ›Wie kann man mediengestützte Lebenswelten schaffen?‹«, so Raffaseder im pressetext-Interview. »Die große Herausforderung für uns als Gesellschaft ist es, mit den technischen Entwicklungen Schritt zu halten.«</p>
<h4>Medien verlassen den Bildschirm</h4>
<p>»Medien verlassen die Bildschirme und Lautsprecher und erobern den Raum«, schildert der Forscher und spricht dabei auch Augmented Reality an. Der Begriff umfasst eine Reihe von Technologien, die die digitale und analoge Welt zunehmends miteinander verschmelzen lassen und gilt als eine der bedeutendsten Fortschritte dieses Jahrzehnts. Immer erschwinglicher werdende Hightech-Hardware wie Kinect hilft dabei, die Inhalte zu transportieren und erweiterte Interaktionsmöglichkeiten zu schaffen.</p>
<p>Auch die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine wird sich deutlich verändern, schildert Raffaseder. Spracheingabe wird immer flüssiger und natürlicher. »Siri zeigt hier, wohin der Weg geht«, so der Experte. Und auch die Steuerung mit Hilfe des Körpers, etwa über Gesten, transportiert die Kontrolle von Maus, Tastatur und Touchscreen zum Benutzer im Raum.</p>
<h4>»Wir sind schon alle Cyborgs«</h4>
<p>»Vermeintliche Filmfantasien werden ein selbstverständlicher Teil der Realität«, beschreibt der Wissenschaftler den Weg in die Zukunft. Angesprochen auf Experimente im Bereich der Bionik meint er: »In gewisser Weise sind wir schon alle Cyborgs. Ob wir den Chip unter der Haut oder in der Hosentasche tragen, macht keinen großen Unterschied mehr. Entscheidend ist, ob wir diese Tools dazu einsetzen werden, unsere Kommunikation zu bereichern oder stattdessen geistig verarmen.«</p>
<h4>Die Möglichkeiten des Dufts</h4>
<p>Neben dem Sehen und Hören werden die Medien auch Sinne wie Riechen und Schmecken ansprechen. Doch der Weg dahin ist noch weit. Was einst versuchsweise als Rubbelkarten in TV-Magazinen beigelegt war, findet heute in Form einfacher Gadgets wie dem Selbstbau-Roboter »Olly« bereits erste Verwendung.</p>
<p>Die Herausforderung ist ohnehin eine andere, erklärt Raffaseder: »Die technische Basis ist vorhanden, man erforscht nun intensiv, wie man damit sinnvolle Interaktionsmöglichkeiten schafft.« Hier sind verschiedenste Felder der Wissenschaft am Zuge, Antworten zu finden. »Man hat sich bisher oft auf einzelne Sinne konzentriert und dabei die Frage außer Acht gelassen, wie sich unsere Wahrnehmungsmöglichkeiten gegenseitig beeinflussen.« Geruchs-TV und duftende Social-Web-Dienste sind Zukunftmusik, die längst nicht mehr aus der Ferne erschallt.</p>
<h4>Augmentierte Aussichten</h4>
<p>Für die nahe Zukunft prognostiziert er eine drastische Zunahme von Augmented-Reality-basierten Leitsystemen und deutliche Fortschritte im Bereich des »Assisted Living«. Ein Begriff der intelligente Umgebungen beschreibt, die ihren Bewohnern hilft. Fortschritte, die etwa für den Pflegebereich viele Chancen und Herausforderungen eröffnet.</p>
<p>Die Zusammenführung von analog und virtuell wird im Alltag stark an Bedeutung gewinnen. »Wenn ich in drei Jahren das Möbelhaus aufsuche, werde ich ein 3D-Modell meines Wunschtisches problemlos in eine räumliche Aufnahme meines Wohnzimmers einfügen können, um zu sehen wie er dort reinpasst«, prognostiziert Raffaseder. »Doch wenn man sich das Tempo der Entwicklung ansieht, könnte es auch schon in einem Jahr soweit sein.«</p>
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