<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:series="http://unfoldingneurons.com/"
	>

<channel>
	<title>OpenMindJournal &#187; Schulmedizin</title>
	<atom:link href="http://www.openmindjournal.com/category/body/schulmedizin/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.openmindjournal.com</link>
	<description>Das Online-Journal für Bewusstsein, Lebenspraxis und Change</description>
	<lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 11:01:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Blackbox erstellt Leichen-Avatare</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2012/01/22/blackbox-erstellt-leichen-avatare/</link>
		<comments>http://www.openmindjournal.com/2012/01/22/blackbox-erstellt-leichen-avatare/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 11:34:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ableben]]></category>
		<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Body]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedizin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.openmindjournal.com/?p=4323</guid>
		<description><![CDATA[Virtuelles Sezieren erreicht Forensik und Universitäten Zürich/Bern/New York (pte) — Der Fortschritt der medizinischen Diagnostik und der 3D-Darstellung verändert den Arbeitsalltag von Forensikern, Chirurgen und Anatomieprofessoren. Zu den internationalen Vorreitern gehört Virtopsy, ein automatisiertes System zur Erstellung virtueller Autopsien, hinter dem Rechtsmediziner, Radiologen, Vermessungsingenieure und Informatiker aus Bern und Zürich stehen. Technisch kombiniert es Oberflächenscans, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Virtuelles Sezieren erreicht Forensik und Universitäten</h2>
<div id="attachment_4325" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2012/01/virtuelle-autopsie.jpeg" rel="lightbox[4323]"><img class=" wp-image-4325 " src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2012/01/virtuelle-autopsie.jpeg" alt="" width="200" /></a><p class="wp-caption-text">Virtuelle Autopsie: Erlaubt Schusswunden-Rekonstruktion (Foto: IRM Uni Bern)</p></div>
<p>Zürich/Bern/New York (pte) — Der Fortschritt der medizinischen Diagnostik und der 3D-Darstellung verändert den Arbeitsalltag von Forensikern, Chirurgen und Anatomieprofessoren. Zu den internationalen Vorreitern gehört <a href="http://virtopsy.com" target="_blank" rel="external nofollow">Virtopsy</a>, ein automatisiertes System zur Erstellung virtueller Autopsien, hinter dem Rechtsmediziner, Radiologen, Vermessungsingenieure und Informatiker aus Bern und Zürich stehen. Technisch kombiniert es Oberflächenscans, Schnittbilder aus Computertomographie oder Kernspin sowie demnächst auch Gewebeentnahmen, um Leichen oder lebende Menschen als virtuelle Avatare abzubilden.</p>
<h4>Körper von innen sehen</h4>
<p>Die virtuelle Darstellung erlaubt es, den Menschen von innen und außen aus jedem Winkel zu betrachten. Auch Verletzungen wie Brüche, Schusskanäle oder Fremdkörper sind so präzise darstell– und analysierbar. Da man dabei nicht mehr in den Körper eindringt, können etwa Luftblasen im Herz infolge einer durchgeschnittenen Schlagader dargestellt werden — Beweismittel, die bei der klassischen Obduktion immer entweichen. Erleichtert werden auch das Archivieren, das spätere Beurteilen oder das Einholen einer Zweitmeinung.</p>
<p>»Unsere Vision ist es, eine Art Blackbox zu erstellen, bei der die Leiche auf der einen Seite eingeführt wird und auf der anderen vollständig vermessen herauskommt«, erklärt Michael Thali, Leiter des Virtopsy-Teams. Künftig könnte es auch möglich sein, die Konzentrationen bestimmter Substanzen im Körper abzubilden, wie etwa die Heroinkonzentration im Kleinhirn zum Zeitpunkt des Todes. In ferner Zukunft liegt noch die Einbindung genetischer und molekularer Strukturen in dieses Gesamtbild.</p>
<h4>Google Earth des Körpers</h4>
<p>Die Verlagerung des Sezierens auf 3D-Körperbilder dürfte auch vor den Unis nicht Halt machen. An der New York <a href="http://med.nyu.edu" target="_blank" rel="external nofollow">University School of Medicine</a> benutzen Medizinstudenten im Anatomieunterricht 3D-Brillen und Computersteuerung, um durch verschiedene Schichten virtueller Körpermodelle zu navigieren. John Qualter, einer der bei diesem Projekt von <a href="http://biodigitalhuman.com" target="_blank" rel="external nofollow">Biodigital</a> beteiligten Bildungsinformatiker vergleicht das Konzept gegenüber der New York Times als »Google Earth für den menschlichen Körper«.</p>
<h4>OP mit Roboter und 3D</h4>
<p>Ein Beispiel für die Entwicklung in der OP-Praxis in Spitälern liefert das Robotiksystem da Vinci Si von <a href="http://intuitivesurgical.com" target="_blank" rel="external nofollow">Intuitive Surgical</a>, das eine Verbesserung der minimal invasiven Chirurgie darstellt. Chirurgen sehen dabei die zu operierende Körperregion bereits vorab in 3D– und HD-Auflösung und steuern Roboterhände, die wiederum die Operation durchführen. Die Vorteile der Anwendungsform: Durch die Minimierung des Eindringens in den Körper sind der Blutverlust und die Infektionsanfälligkeit geringer, was gemeinsam mit der hohen Präzision der Darstellung bessere Ergebnisse bringen soll.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.openmindjournal.com/2012/01/22/blackbox-erstellt-leichen-avatare/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Parkinson– Bewusstseinskontrolle mildert Symptome</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2011/11/09/parkinson%e2%80%93-bewusstseinskontrolle-mildert-symptome/</link>
		<comments>http://www.openmindjournal.com/2011/11/09/parkinson%e2%80%93-bewusstseinskontrolle-mildert-symptome/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 22:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alternativ-/Komplementärmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Body]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedizin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.openmindjournal.com/?p=3564</guid>
		<description><![CDATA[Behandlungsansatz vor allem für junge Patienten geeignet Cardiff (pte) — Training, das die Kontrolle des Bewusstseins verbessert, könnte helfen, die Symptome von Parkinson zu mildern. Bei der tiefen Hirnstimulation werden Elektroden ins Gehirn implantiert. Sie erleichtern den Betroffenen die Kontrolle über ihre Bewegungen. Wissenschaftler der Cardiff University gehen davon aus, dass mit einem Training des Gehirns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2982" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/09/ap4e42f653d0f5c_s.png" rel="lightbox[3564]"><img class="size-medium wp-image-2982  " title="Selbstkontrolle: Könnte Parkinson-Patienten helfen" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/09/ap4e42f653d0f5c_s-300x213.png" alt="" width="200" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Bildquelle: aboutpixel.de ooomg © Sergei Brehm</p></div>
<h2>Behandlungsansatz vor allem für junge Patienten geeignet</h2>
<p>Cardiff (pte) — Training, das die Kontrolle des Bewusstseins verbessert, könnte helfen, die Symptome von Parkinson zu mildern. Bei der tiefen Hirnstimulation werden Elektroden ins Gehirn implantiert. Sie erleichtern den Betroffenen die Kontrolle über ihre Bewegungen. Wissenschaftler der <a href="http://cardiff.ac.uk" target="_blank" rel="external nofollow">Cardiff University</a> gehen davon aus, dass mit einem Training des Gehirns ein ähnlicher Effekt zu erzielen ist.</p>
<h4>Übungen von zu Hause aus</h4>
<p>Das Team um David Linden ersuchte zehn Parkinson-Patienten, an Bewegungen zu denken, während ihre Gehirne 45 Minuten lang gescannt wurden. Fünf Teilnehmer erhielten Neurofeedback in Echtzeit, das ihnen gezeigt hat, wie gut sie eine Gehirnregion aktivierten, die die Bewegung kontrolliert. Alle wurden ersucht, auch zu Hause weiter entsprechende Übungen zu machen.</p>
<p>Nach zwei Monaten hatte sich der Zustand von 37 Prozent deutlich verbessert. Steifheit und Zittern hatten deutlich abgenommen. Laut Linden kann das Senden von Signalen in Gehirnbereichen, die normalerweise keinen Input erhalten, helfen, das neurale Netzwerk neu zu formieren. Roger Baker von der <a href="http://www.cam.ac.uk" target="_blank" rel="external nofollow">University of Cambridge</a> betont, dass dieser Behandlungsansatz nicht bei allen Patienten funktioniert, berichtet NewScientist.</p>
<h4>Es geht auch ohne Medikamente</h4>
<p>»Zittert die Person sehr stark, könnte es zu Problemen bei der Erstellung von Scanns kommen. Andere fühlen sich im Inneren eines Scanners einfach nicht wohl«, so Baker. Sinnvoll könnte dieser Behandlungsansatz laut dem Wissenschaftler jedoch vor allem für junge Parkinson-Patienten sein. Sie lehnen es eher ab, Medikamente zu nehmen, da sie Angst vor den langfristigen Nebenwirkungen haben. Details der Studie wurden im <a href="http://jneurosci.org" target="_blank" rel="external nofollow">Journal of Neuroscience</a> veröffentlicht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.openmindjournal.com/2011/11/09/parkinson%e2%80%93-bewusstseinskontrolle-mildert-symptome/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Salz wirkt bei Verschleimung Wunder</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2011/10/18/salz-wirkt-bei-verschleimung-wunder/</link>
		<comments>http://www.openmindjournal.com/2011/10/18/salz-wirkt-bei-verschleimung-wunder/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 22:57:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alternativ-/Komplementärmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Body]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedizin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.openmindjournal.com/?p=3301</guid>
		<description><![CDATA[Neue Behandlungen für Erkrankungen der Atemwege Wien (pte) — Salz bringt bei Erkrankungen der Atemwege deutliche Linderung. Ein Prinzip, das sich bisher mehrere Kurorte, Inhalationsgeräte und eine steigende Zahl innenstädtischer Salzgrotten zunutze machen, findet in der Medizin zunehmend Anerkennung. »Eine Salzinhalation reinigt bei akutem Schleim kurzfristig die Atemwege. Bei chronischem Verlauf kann sie als Zusatztherapie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Neue Behandlungen für Erkrankungen der Atemwege</h2>
<div id="attachment_3303" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/10/ap4ad62fcdec28f_xs.jpg" rel="lightbox[3301]"><img class="size-medium wp-image-3303 " title="Salzkristalle: Als Inhalation gut bei Atembeschwerden" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/10/ap4ad62fcdec28f_xs-300x199.jpg" alt="" width="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: aboutpixel.de / Salz © Oliver Playford</p></div>
<p>Wien (pte) — Salz bringt bei Erkrankungen der Atemwege deutliche Linderung. Ein Prinzip, das sich bisher mehrere Kurorte, Inhalationsgeräte und eine steigende Zahl innenstädtischer Salzgrotten zunutze machen, findet in der Medizin zunehmend Anerkennung. »Eine Salzinhalation reinigt bei akutem Schleim kurzfristig die Atemwege. Bei chronischem Verlauf kann sie als Zusatztherapie die Verunreinigung mit Bakterien verringern«, erklärt Rolf Ziesche, Lungenmediziner an der <a href="http://www.meduniwien.ac.at" target="_blank" rel="external nofollow">Universität Wien</a>, im pressetext-Interview.</p>
<h4>Inhalation auf Krankheit abstimmen</h4>
<p>Asthmatiker profitieren aufgrund ihrer ausgetrockneten Schleimhäute besonders von feuchten Dämpfen, die den Schleim verflüssigen und somit beim Abhusten helfen. »Sie haben auch mit Kühle kein Problem, weshalb sich etwa beim Besuch der Nordsee-Küste oder von Salzgrotten Reiz und Husten durchaus bessern können. Professionelle Inhalationsgeräte erzielen jedoch denselben Effekt«, so der Experte. Ganz anders ist die Situation bei COPD-Patienten. Salz wirkt auch für sie ähnlich, doch bekommen Inhalationen dieser Gruppe nur in trockener und warmer Form gut.</p>
<p>Das Thema Zusatztherapien bei Asthma und Raucherlunge (COPD) wird Zische am »Tag der Lunge« am 15. Oktober in Wien erörtern. Der Übergang zwischen beiden Krankheiten ist oft fließend, ihre Auslöser sind jedoch andere, betont Otto Spanger, Sprecher der <a href="http://www.lungenunion.at" target="_blank" rel="external nofollow">Lungenunion</a>, gegenüber pressetext. »Asthma ist die häufigste chronische Erkrankung von Kindern und wird meist schon in die Wiege gelegt. COPD und das Lungenemphysem muss man sich durch jahrzehntelanges Rauchen ›erarbeiten‹ — sind doch 80 Prozent der Betroffenen Raucher.«</p>
<h4>Emphysem: Trend zu invasiver Therapie</h4>
<p>Neue Ansätze gibt es auch für die Behandlung des Emphysems, einem Endstadium vieler chronischer Lungenkrankheiten, bei dem Lungenbläschen überbläht werden und Druck auf den Rest der Lunge ausüben. »Öffnete man die Blasen bisher operativ, sind nun invasive Methoden im Vormarsch«, berichtet der Wiener Lungenmediziner Arschang Valipour. So werden etwa Ventile in betroffene Verzweigungen der Bronchien eingebaut, die Luft nur nach Außen entweichen und somit die Blase schrumpfen lassen. Auch die Verödung durch Schaum– und Dampflösungen wird immer häufiger angewandt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.openmindjournal.com/2011/10/18/salz-wirkt-bei-verschleimung-wunder/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Übermächtige Pharma-Industrie?</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2011/04/01/ubermachtige-pharma-industrie/</link>
		<comments>http://www.openmindjournal.com/2011/04/01/ubermachtige-pharma-industrie/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 14:12:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yves Patak</dc:creator>
				<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Body]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedizin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.openmindjournal.com/?p=964</guid>
		<description><![CDATA[Foto: aboutpixel.de / Tagesration © Gerd Gropp In den letzten 15 Jahren überkam mich immer häufiger das Gefühl, dass die Pharma-Industrie – bei all ihren positiven Errungenschaften – übermäßig Einfluss auf unser „medizinisches Denken“ ausübt. Praktisch alle „relevanten“ Studien zu verschiedenen Krankheiten werden bekanntlich von der Pharma-Industrie gesponsert. Kein Wunder: da solche Studien locker um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="alignright bildhinweis" style="width: 150px;"><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/03/ap4b769f62b652d_small.jpg" rel="lightbox[964]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-966" style="margin-left: 10px;"  title="aboutpixel.de / Tagesration © Gerd Gropp" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/03/ap4b769f62b652d_small-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><br />Foto: <a href="http://www.aboutpixel.de" rel="nofollow external">aboutpixel.de</a> / Tagesration © Gerd Gropp</p>
<p>In den letzten 15 Jahren überkam mich immer häufiger das Gefühl, dass die Pharma-Industrie – bei all ihren positiven Errungenschaften – übermäßig Einfluss auf unser „medizinisches Denken“ ausübt. Praktisch alle „relevanten“ Studien zu verschiedenen Krankheiten werden bekanntlich von der Pharma-Industrie gesponsert. Kein Wunder: da solche Studien locker um die 10 Millionen Dollar und mehr kosten, kann kaum ein anderer Mitbewerber im Gesundheitsmarkt mit Gegenstudien (oder <em>neutralen</em> Studien) mithalten. Beunruhigende Tatsache: die großen Pharma-Multis investieren inzwischen deutlich mehr Geld in die Werbung als in die Forschung. Unbeschönigt reden wir hier von Massenmanipulation im bombastischen Stil. Die Tendenzen im amerikanischen Psychopharmaka-Markt (und auch bei uns?) lassen einem die Haare zu Berge stehen: der nachfolgende Link führt Sie (kostenlos) zu einem Film, der nichts für schwache Nerven ist. Auch wenn der Bericht klar gegen die Pharma-Industrie  ankämpft und ziemlich „dick aufgetragen“ wirkt, finde ich den Gedanken bedrohlich, dass auch nur 10% des Films der Wahrheit entsprechen könnte:</p>
<p><strong>Video: <a href="http://www.dailymotion.com/video/xcgqkg_5-azk-ein-milliarden-geschaft-gefah_news)" target="_blank" rel="external nofollow">Ein Milliardengeschäft — Gefährliche Psychopharmaka</a></strong></p>
<p>Was ich in der Praxis erlebt habe, bestätigt leider vieles von dem, was der Film widerspiegelt: die Pharma-Firmen gehen knallhart und äußerst penetrant vor, wenn es darum geht, uns Ärzten ein bestimmtes Medikament schmackhaft zu machen – um über die Ärzte an die Endverbraucher zu gelangen. Die früheren Bestechungsversuche mit luxuriösen, voll gesponserten Kongress-Reisen sind nun gesetzlich verboten, doch das <em>Eine-Hand-wäscht-die-andere</em>–Geschäft blüht weiter. Der Eindruck entsteht, dass die Pharma-Industrie mit ihren neuen Medikamenten <em>ganz oben</em> einsteigt, z.B. in den Universitäts-Kliniken, den <em>Meinungsbildnern</em> der Grundversorger. Sobald diese Kliniken einen neuen Köder – sprich: ein neues Medikament – geschluckt respektive abgesegnet haben, wird dieses <em>nach unten</em> an die medizinische Basis in der Praxis weitergegeben. Dort hingegen kann kaum ein Arzt noch ein solches Produkt kritisch hinterfragen, weil es ja keine Gegenstudien gibt, die allfällige Nebenwirkungen von Anfang an aufdecken könnten — oder klar darlegen, dass das Medikament a priori nicht nötig gewesen wäre. Keiner scheint zu hinterfragen, warum es von jeder <em>Sorte</em> von Medikamenten stets 5–10 Variationen geben muss, die alle mehr oder minder gleichwertig sind – nur, dass für diese Variationen zig <em>Milliarden</em> verpufft werden, die wesentlich besser eingesetzt werden könnten.</p>
<p>Es lohnt sich auf jeden Fall zu überlegen, ob es eine <em>Gesundheit von außen</em> überhaupt geben kann… oder ob es klüger wäre, unsere inneren Heilkräfte zu mobilisieren.</p>
<p> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.openmindjournal.com/2011/04/01/ubermachtige-pharma-industrie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	
	<div style="display: none;" id="wikipopFrame"><iframe id="theFrame" style="border: none;" name="theFrame" width="340" height="400" src=""></iframe></div>

</channel>
</rss>

