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	<title>OpenMindJournal &#187; Qi Gong</title>
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	<description>Das Online-Journal für Bewusstsein, Lebenspraxis und Change</description>
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		<title>Qi Gong– Eine kurze Einführung</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 19:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
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		<category><![CDATA[Qi Gong]]></category>

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<p>Qi Gong ist eine Selbstübungsmethode, durch die man lernt, subjektive Fähigkeiten zu entwickeln und zu nutzen. Im Rahmen der medizinisch angewandten Qi Gong Übungen geht es um heilende Fähigkeiten oder Selbstheilungskräfte. Wenn man Qi Gong übt, muss man sich also auf die Entwicklung eigener positiver Prozesse verlassen, d.h. man übt mit einer zuversichtlichen Einstellung und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.</p>
<p>Beim üben von Qi Gong geben wir mit unseren eigenen geistigen Aktivitäten, mit Hilfe von Vorstellungen und Imaginationen, Impulse an unseren Organismus und beeinflussen damit unsere Körperfunktionen. ln vertiefter Übungspraxis ist es möglich, Signale an alle Teile des Körpers, selbst an innere Organe zu senden.</p>
<p>Im Qi Gong arbeiten wir mit unserem Bewusstsein, das deshalb mit dem richtigen Verständnis und dem richtigen Ziel erfüllt sein muss. Richtiges Verständnis heißt, dass wir Qi Gong als wertvollen Aspekt gesunder Lebensführung ansehen, nicht aber als Zauberstab oder Wunderwaffe gegen alle Krankheiten. Richtiges Verständnis heißt auch, dass wir Qi Gong weder als so geheimnisvoll betrachten, dass es nur wenigen Menschen offen steht, noch als so simpel, dass wir glauben, ohne fleißiges Üben eine gute Wirkung erzielen zu können. Die Zielsetzung kann sich individuell gestalten, jedoch ist es wichtig, dass wir uns keine widernatürliche Ziele setzen wie ewige Jugend, über– natürliche Kräfte oder Macht über andere. Bescheidenheit ist eine Voraussetzung um im Einklang mit den Naturgesetzen zu leben und das ist wiederum Voraussetzung für den Erhalt und die Wiedererlangung der Gesundheit.</p>
<p>Qi Gong ist nicht bloß eine Aneinanderreihung körperlicher Abläufe. Seit alters her wurden den geistigen Übungen große Aufmerksamkeit geschenkt. Eng verbunden mit diesen Übungen ist die Kultivierung des Geistes, die Ausbildung des Charakters, der Umgang mit Emotionen, die Entwicklung einer klaren konstruktiven Denkweise und einer guten Gesinnung. Besonders der Entwicklung einer guten Gesinnung wird dabei größte Aufmerksamkeit beigemessen.</p>
<p>Richtig verstanden ist Qi Gong Körper– und Geisteskultur zugleich. Allgemein kann man sagen, dass Qi Gong zur</p>
<ul>
<li>Selbstregulierung</li>
<li>Selbstaufbau</li>
<li>Selbstwiederherstellung</li>
</ul>
<p>dient, wobei man auf äußeren Einfluss verzichtet. Man baut ganz auf den eigenen Möglichkeiten und Bedingungen auf, die einem zum Zeitpunkt des Übens zur Verfügung stehen.</p>
<p>Das Üben von Qi Gong bezieht sich nicht ausschließlich auf die medizinischen Vorteile die es hervorbringt. Es spielt auch eine wichtige Rolle in der</p>
<ul>
<li>Meditativen Sammlung</li>
<li>Kultivierung des Geistes</li>
<li>Ausbildung des Charakters</li>
<li>Ausübung von Sport</li>
<li>Vertiefung von künstlerischen Fähigkeiten</li>
</ul>
<p>Somit hat es einen engen Bezug zur Philosophie, religiöser Praxis und Kunst. Es sind vor allem die Schulen des Daoismus und Buddhismus die als Quellen der Erkenntnis für die Entwicklung von Qi Gong anzusehen sind. Qi Gong ist somit –und dies ist zu beachten– wichtiger Bestandteil Chinesischer Kultur.</p>
<p><em>(Text von der medizinischen Gesellschaft für Qi Gong Yangsheng, Köln)</em></p>
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