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	<title>OpenMindJournal &#187; Universität</title>
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	<description>Das Online-Journal für Bewusstsein, Lebenspraxis und Change</description>
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		<title>Elite-Unis bieten Online-Vorlesungen zum Nulltarif</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 09:07:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Harvard und M.I.T. investieren Millionen in gemeinsame Plattform Stanford (pte) — Harvard und das M.I.T. wollen auf der gemeinsamen Online-Plattform edX künftig kostenlos Vorlesungen beider Universitäten ins Netz stellen. Das Non-Profit-Projekt wird von beiden Bildungsinstitutionen mit jeweils 30 Mio. Dollar gefördert, wie die New York Times berichtet. Absolventen von Kursen erhalten eine Beurteilung sowie eine Erfolgsbescheinigung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Harvard und M.I.T. investieren Millionen in gemeinsame Plattform</h2>
<div id="attachment_4812" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2012/05/400835_web_R_K_B_by_René-Golembewski_pixelio.de_.jpg" rel="lightbox[4810]"><img class=" wp-image-4812 " title="Formeln: vom Hörsaal ins Netz" src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2012/05/400835_web_R_K_B_by_René-Golembewski_pixelio.de_-300x225.jpg" alt="" width="200" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: René Golembewski / pixelio.de</p></div>
<p>Stanford (pte) — Harvard und das M.I.T. wollen auf der gemeinsamen Online-Plattform <a href="http://www.edxonline.org" target="_blank" rel="external nofollow">edX</a> künftig kostenlos Vorlesungen beider Universitäten ins Netz stellen. Das Non-Profit-Projekt wird von beiden Bildungsinstitutionen mit jeweils 30 Mio. Dollar gefördert, wie die New York Times berichtet.</p>
<p>Absolventen von Kursen erhalten eine Beurteilung sowie eine Erfolgsbescheinigung, offiziell angerechnet werden die akademischen Leistungen im Internet aber nicht. Die ersten fünf Kurse sollen ab Herbst 2012 angeboten werden. Auch andere renommierte US-Unis bieten offene Online-Vorlesungen an. Die Firma <a href="https://www.coursera.org" target="_blank" rel="external nofollow">Coursera</a> hat soeben eine Kooperation mit mehreren Institutionen vereinbart.</p>
<h4>Gebündelte Ressourcen</h4>
<p>»Die Tatsache, dass gleich mehrere angesehene Universitäten Angebote im Programm haben und Geld investieren, zeigt, dass das Thema Online-Studium an Relevanz gewinnt. Im deutschsprachigen Raum sehe ich das momentan noch nicht«, sagt Josef Weißenböck von der <a href="http://www.fhstp.ac.at" target="_blank" rel="external nofollow">Fachhochschule St. Pölten</a> gegenüber pressetext.</p>
<p>Das M.I.T. bietet schon seit einiger Zeit gratis Online-Vorlesungen an. Die Plattform MITx wird jetzt zur Basis für die Kooperation mit Harvard. Zuletzt hat eine Elektronik-Vorlesung im März 120.000 Anmeldungen verzeichnet, rund 10.000 Netz-Studenten haben die Halbjahresprüfung bestanden. Die freie höhere Bildung im Internet verzeichnet allgemein einen Boom. »Der technische Fortschritt unterstützt diese Entwicklung, deshalb sind die Erfolgsaussichten besser als beim ersten E-Learning-Boom vor 15 Jahren«, so Weißenböck.</p>
<h4>Neue Möglichkeiten</h4>
<p>Stanford, Princeton, die University of Pennsylvania und die University of Michigan haben gerade verkündet, mit Coursera zusammenarbeiten zu wollen. Der kommerzielle Anbieter hat bereits 14 Mio. Dollar an Venture-Kapital gesammelt. Auch Udacity, das Unternehmen von Ex-Stanford-Professor Sebastian Thrun, liefert spektakuläre Zahlen. Thrun, dessen erste Online-Vorlesung über künstliche Intelligenz über 160.000 Hörer verzeichnete, bietet auf seiner Plattform mittlerweile sechs Kurse an. Mehr als 200.000 Studenten haben sich gemeldet.</p>
<p>Die Vorlesungen orientieren sich derzeit noch stark an traditionellem Unterricht. Die zusätzlichen Möglichkeiten, die das Netz bietet, werden aber zunehmend integriert. Videos, Online-Abstimmungen und sofortiges Studentenfeedback sollen die Art des Unterrichts im Internet künftig noch stärker beeinflussen. Harvard und das M.I.T. wollen längerfristig auch Kooperationen mit anderen Universitäten eingehen, um edX weiterzuentwickeln. Die Plattform soll Wissenschaftlern auch die Möglichkeit geben, Unterrichtsmethoden und –techniken zu erforschen.</p>
<h4>Konkurrenz wird härter</h4>
<p>Neben technischen Vorlesungen, deren Benotung online recht einfach ist, soll es bei edX längerfristig auch geisteswissenschaftliche Angebote geben. Eine Bewertung von Abhandlungen könnte dort durch die Community erfolgen. Coursera bietet schon ein ähnliches System an. Geisteswissenschaftliche Übungen werden hier von Mitstudenten bewertet.</p>
<p>Das Potenzial von kostenloser Online-Bildung auf Spitzenniveau ist groß. Millionen von Menschen auf der ganzen Welt können von solchen Angeboten profitieren. Allerdings gibt es auch Verlierer bei dieser Entwicklung. »Wäre ich Rektor einer mittelmäßigen Uni, würde ich nervös über meine Schulter sehen. Wenn eine Spitzenuniversität gratis ein Elektronik-Programm anbietet, stellt sich die Frage, ob es für eine Durchschnittseinrichtung überhaupt noch lohnt, ein Konkurrenzprodukt im Programm zu haben«, sagt Georg Siemens von der kanadischen Athabasca Universität.</p>
<p>»Auch die deutschsprachigen Universitäten werden sich durch den globalisierten Markt für Bildungsabschlüsse mittelfristig auf Konkurrenz durch renommierte auswärtige Angebote einstellen müssen, auch wenn das die Führungen vieler Hochschulen noch nicht wahrhaben wollen. Für kleinere Unis wird es schwierig, gegen reiche Institutionen zu bestehen, sie werden auf Differenzierung setzen müssen. Bis dahin dauert es aber noch einige Jahre. Um attraktive Angebote bieten zu können, müssen die US-Elite-Unis Online-Abschlüsse den Präsenzleistungen gleichstellen. Dann werden die Online-Angebote sehr wahrscheinlich kostenpflichtig werden«, sagt Weißenböck.</p>
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		<title>Pädagogenbildung am Scheideweg</title>
		<link>http://www.openmindjournal.com/2011/07/04/padagogenbildung-am-scheideweg/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 06:59:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[a_Neuigkeiten]]></category>
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		<description><![CDATA[Bildungsexperte: Politik muss jetzt entscheiden Wien (pte) — »Für die Ausbildung der Pädagogen schlägt die Stunde der Wahrheit. Die Politik muss jetzt klar Stellung beziehen, ob sie diese umgestalten will oder nicht.« Das betont Andreas Schnider, Leiter der Expertenrunde, die seit Jänner im Auftrag der Regierung Empfehlungen für die gesetzliche Verankerung der »PädagogInnenbildung NEU« erarbeitet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Bildungsexperte: Politik muss jetzt entscheiden</h2>
<div id="attachment_2136" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/07/ap4ad89caebce3e_small.jpg" rel="lightbox[2133]"><img class="size-medium wp-image-2136 " src="http://www.openmindjournal.com/wp-content/uploads/2011/07/ap4ad89caebce3e_small-300x201.jpg" alt="" width="200" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: aboutpixel.de / Einfach zuhören © Hanno Endres</p></div>
<p>Wien (pte) — »Für die Ausbildung der Pädagogen schlägt die Stunde der Wahrheit. Die Politik muss jetzt klar Stellung beziehen, ob sie diese umgestalten will oder nicht.« Das betont Andreas Schnider, Leiter der Expertenrunde, die seit Jänner im Auftrag der Regierung Empfehlungen für die gesetzliche Verankerung der »PädagogInnenbildung NEU« erarbeitet hat. Die Ergebnisse sind seit ihrer Bekanntgabe am Montag verstärkt in der öffentlichen Diskussion. Gegenüber pressetext erklärte Schnider anlässlich der gestrigen Präsentation des Buches »Zwischenrufer« die Hintergründe der Vorschläge.</p>
<h4>Aufwertung des Berufs</h4>
<p>»Über Institutions– und Parteigrenzen hinweg ist allen klar, dass der Status quo der Pädagogenausbildung nicht länger tragbar ist. Neue, einheitlichere Strukturen sind nötig, die jedoch weiter die Vielfalt erhalten und zur bestehenden Schul– und Bildungslandschaft passen müssen«, so Schnider. Die Vorbereitungsgruppe schlägt die Dreigliederung in Bakkalaureat, Masterstudium und Induktionsphase vor, wobei der Studierende selbst über Zeitpunkte entscheidet. »Die Pädagogik soll dadurch attraktiver werden und auch durchlässiger für Umsteiger, etwa zwischen Elementar– und Sekundärstufe oder Wirtschaft und Schule.«</p>
<p>Die Aufwertung der Pädagogen nennt auch Christa Koenne, Mitglied der Vorbereitungsgruppe, als zentrales Ziel. »Gerade die Lehrer müssen sich mehr als Pädagogen identifizieren. Ihre Ausbildung ist heute derart zersplittert, dass sich Absolventen unterschiedlicher Institutionen kaum kennen und auch kaum schätzen. So wie es für Ärzte oder Juristen eine gemeinsame Ausbildung gibt, muss dies künftig auch für den Pädagogenberuf gelten«, so die Expertin vom Institut für Unterrichts– und Schulentwicklung der <a href="http://ius.uni-klu.ac.at" target="_blank" rel="external nofollow">Uni Klagenfurt</a>.</p>
<h4>Studium für den Kindergarten</h4>
<p>Alle Pädagogen sollen künftig an einer tertiären universitären Einrichtung ausgebildet werden — also auch jene im Elementarbereich der Null– bis Zwölfjährigen. Pädagoge für junge Kinder zu sein ist mindestens so anspruchsvoll wie bei Älteren, so das Credo Koennes. »Kinder im Kindergartenalter liefern nie dieselbe Konzentriertheit wie Ältere, zudem kann eine verletzende Pädagogik im frühen Alter die größten Schäden anrichten. Der Glaube vieler, junge Kinder würden ohnehin nur im Sand spielen, ist völlig falsch.« Angesichts dieser Unterschätzung sei auch der fast ausschließliche Einsatz von Frauen in der Frühpädagogik aus Gender-Sicht ein Problem.</p>
<p>Die Verknüpfung von Aus-, Fort– und Weiterbildung der Lehrer und mehr Eigenverantwortung älterer Schüler gehören zu den Zielen der Berichtsautoren. »Junge Erwachsene müssen das Selbst-Wollen gelehrt werden, denn Hausübungskontrolle alleine infantilisiert bloß«, betont Koenne. Angesichts des Wandels in der Arbeitswelt bräuchten Schüler mehr Vorbereitung auf Phasen der Arbeitslosigkeit, was etwa durch Schlüsselkompetenzen und Stärkung des Selbstwerts gelinge. Die heutige Identifikation allein über die bezahlte Arbeit führe hingegen zur Frustration.</p>
<h4>Wie ist wichtiger als Wo</h4>
<p>Während der Vorschlag allein Qualitätsmerkmale liefert, konzentriert sich die öffentliche Diskussion sehr darauf, wer dabei federführend sein soll — die Universitäten oder die Pädagogischen Hochschulen (PH). Aus Sicht Erwin Rauschers, Rektor der PH Niederösterreich http://www.ph-noe.ac.at , ist die Frage nach Änderungen bestehender Curricula falsch gestellt, da sie bloß zur Verteidigung von Einzelinteressen führt. »Außer Zweifel steht, dass traditionelle Unis ungleich mehr fachwissenschaftliche Expertise besitzen — jedoch auch, dass es niemand alleine schaffen wird. Die Frage der besten Lehrerbildung ist zuerst jene nach dem Wie und erst dann nach dem Wo.«</p>
<h4>Bund muss sich entscheiden</h4>
<p>Nach zwei Jahren Vorarbeit ist für die »PädagogInnenbildung NEU« die Phase der Meinungsbildung nun abgeschlossen, betont Schnider, denn mit allen beteiligten Seiten habe man Gespräche geführt. Nun sei die Politik am Zug. »Niederösterreich, Oberösterreich und Vorarlberg haben bereits zugestimmt und auch Kärnten hat das Modell »School of Education« an einer Universität politisch abgesegnet. Was nur noch aussteht, ist der Entscheid des Bundes zur gesetzlichen Ermöglichung der Umgestaltung.«</p>
<p>Aktueller Stand zu »PädagogInnenbildung NEU« unter <a href="http://www.bmukk.gv.at/lbneu" target="_blank" rel="external nofollow">http://www.bmukk.gv.at/lbneu</a></p>
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